braucht man chemie unbedingt für den bio-leistungskurs?

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14 Antworten

Kommt drauf an. Wenn Du nur Bio als LK hast um mit einem Fach, dass Du magst besser durchs Abitur zu kommen, kannst Du Dich auch ohne Chemie durchmogeln (musst halt ein paar Sachen mehr auswendiglernen ohne zu verstehen).

Wenn Du nicht Bio studieren willst und an Chemie keine Spaß hast, lass es weg! Spass an Chemie ist leider seht stark vom Lehrer abhängig),

Falls Du Bio studieren möchtest, eventuell Genetik oder Molekularbiologie, wird es Dir beim Studium eine große Hilfe sein und zumindest Deine Anfangszeiten an der Uni leichter machen, wenn Du etwas von Chemie vertehst.

Biostudium ohne Chemiekentnisse taugt bestenfalls zum Lehramt oder für Esoteriker.

Grüße

Biologie ohne Chemie, Physik und Mathe funktioniert nicht. Das gehört alles zusammen. Wenn es "nur" ums Abi geht kannst du es auch ohne Chemie machen, spätestens beruflich funktioniert das nicht mehr.

In vielen Bereichen der Biologie ist Chemie die Grundlage für das Verständnis: Biochemie, molekulare Genetik, Ökologie, pharmakologische Biologie, Toxikologie, Molekularbiologie. Ich finde, das Chemie sowieso zu einer Ausbildung und zur Bildung dazugehört, denn imo hat die Chemie die grösste Wirkung auf unser Leben, im Bösen wie im Guten, jedoch eher im Guten, obwohl das viele Leute das nicht verstehen wollen. Noch etwas anderes. Meiner Meinung besteht in den naturwissenschaftlichen Diszplinen eine Art Hierarchie. Wer Mathematik, Physik oder gar Elektrotechnik studiert, kann sich mit diesen Grundlagen in die Chemie und Biologie (und sogar Soziologie) einarbeiten. Wer Chemie studiert, kann sich die Biologie (und Soziologie) aneignen. Der Umgekehrte Fall ist jedoch kaum möglich. Ich finde, Dein Lehrer hat recht. Die Chemie gehört zur Biologie.

Du studierst nicht zufällig Elektrotechnik? Im übrigen stimme ich dir zu, was die Hierarchie angeht, auch wenn ich Elektrotechnik keine so exaltierte Stellung einräumen würde. Und Mathematik läuft meiner Meinung nach etwas außer Konkurrenz, da sie zwar die Basis der Naturwissenschaften bildet, selbst aber keine ist und folglich für sich genommen nur einen geringen Einblick in naturwissenschaftliche Zusammenhänge erlaubt.

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@Borstian

Ich bin Chemiker. Ich kenne zwei Professoren für Ökologie, die ursprünglich Elektroingenieure waren. Der Grund, warum sich Elektroingenieure besonders geeignet sind für die Ökologie sind, ist, dass Elektroingenieure Experten sind bei der mathematische Modellierung von Rückkopplungsmechanismen. Sie sind flinker bei der Anwendung von Diffgleichung als Mathematiker.

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Du brauchst Chemie nicht wirklich. Natürlich hilft es dir in manchen Dingen, aber wenn du Chemie nicht magst und dich nicht dafür interessierst, ist es dir eh nur im Weg.

Zur Not kannst du Chemie auch ein halbes Jahr weiter nehmen und es dann abwählen, wenn du merkst, es geht gar nicht mehr.

Generell ist es natürlich immer besser, mehrere Kurse zu wählen, auch nachher für die Wahl deiner Abifächer.

Chemie ist ganz nett als Ergänzung zum Bio-LK, aber wirklich brauchen tut man es nicht. Meistens sind die Bio-Wähler auch in Chemie gut, da bietet es sich nartürlich an. Aber einer Grundvoraussetzung zum Bestehen ist es nicht.

natürlich nicht, ich selber hatte bio LK im abitur und habe locker ne 3+ rausgeholt, kollege hat ne 1 gepackt; beide hatten wir keinen chemie lk. chemie hilft dir im prinzip auch nur in der 11, weil du da was mit reaktionsgleichungen undso machst; das ist aber nicht abitur relevant :)

Das kommt ein wenig auf den Lehrer an, und auch auf das gerade behandelte Thema. Meiner persönlichen Erfahrung im Bio-LK zufolge sind Chemiekentnisse für die Genetik sehr hilfreich, wenn auch nicht zwingend erforderlich. Für Ökologie und Evolution sind sie ziemlich egal, und bei Neurologie ganz nützlich, aber man kommt auch gut ohne aus.

Für Ökologie ist Chemie imo unverzichtbar, es sei denn, man behaldelt das Ganze nur sehr, sehr oberflächlich.

Ökologie besteht ja quasi nur aus Stoffkreisläufen, im Tier, im Boden, in den Pflanzen, und den Wechselwirkungen dazwischen. Die sind "ohne Chemie" kaum nachzuvollziehen.

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@pecudis

Das ist im Studium sicherlich absolut richtig, in der Schule wäre mir aber nicht aufgefallen, dass ich meine(durchaus vorhandenen) Chemiekentnisse gebraucht hätte.

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Kommt drauf an, was die bei euch in Chemie-Oberstufe machen und was Du schon weißt.

Einigermaßen fundierte Biochemie, Kohlenstoffchemie etc sollte man schon drauf haben, wenn man Bio machen will - zumindest hilft es sehr, um die Zusammenhänge in der Biologie zu begreifen. Eiweiße, Zucker, Fette und deren Reaktionen wären so die Grundlagen - wenn Du die schon kennst, ok, den Rest kann man sich dann ja auch irgendwie aneignen.

Wenn ihr organische Chemie bisher noch nicht hattet, würde ich Chemie in jedem Fall behalten.

Wenn du auch beruflich in die Biologie einsteigen willst, ist es auf jeden Fall hilfreich, wenn du auch Chemie beibehältst. Das fördert das Verständnis biologischer Prozesse und auch der Gentechnologie.

Aber bloss für einen Bio-LK ist das entbehrlich.

meine Tochter hat auch Bio-LK und große Probleme, da sie Chemie nicht hatte und vieles nachlernen musste. Chemie spielt für Bio eine große Rolle.

Sieht man doch immer wieder bei "Bio-Lebensmitteln", da gehts auch nicht ohne Chemie.....

Nicht unbedingt notwendig, soll aber doch sehr hilfreich sein.

nein, wenn es dir nicht liegt, wähl chemie ab

Son Quark ... ich hatte auch BIO-LK und brauchte da überhaupt nix vom Chemiestoff der Sekundarstufe 2.

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