Braucht man als Honorarkraft eine Rechnung für das Finanzamt?

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2 Antworten

Man kann das Finanzamt auch anrufen und fragen.

Und man sollte sich das auch vom zuständigen Finanzamt sagen lassen, da man sonst hinterher nicht sagen kann "ihr habt mir das aber so gesagt".

Stimmt, das kann man. Man kann aber auch bei gf nachfragen, bevor man das Finanzamt anruft.

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@luxaeterna

Man sollte aber wirklich beim Finanzamt anrufen.

Die Finanzämter sind nicht alle gleich drauf, wenn es darum geht, für welche Angaben in der Steuererklärung sie auch Nachweise wollen.

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@GoaSkin

Stimmt! Die meisten Leutchen beim Finanzamt geben gern Auskunft und freuen sich sogar, wenn ihr Wissen abgefragt wird. Kommt immer auf den Ton an, den man selber anschlägt. Sind ja schließlich auch nur Menschen, die dort sitzen und ihre Familie ernähren müssen.

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Du machst eine einfache Einnahmen-/Ausgaben-Aufstellung. Hierfür brauchst Du eine Kopie der geschriebenen Rechnung. Du willst doch dem Finanzamt nicht freiwillig Deine Kontoauszuüge zeigen - oder???

Danke!

Da auf der Rechnung aber keine Unterschrift des Auftraggebers ist, sondern nur meine eigene, könnte ich mir die diese dann wohl auch noch mal selber schreiben. Liegt der Zweck dann also nur darin, dass das Finanzamt sieht, für welche Arbeit ich das Geld bekommen habe?

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@luxaeterna

Die Unterschrift des Auftraggebers braucht da nicht drauf zu sein. Eine Kopie (oder auch neu geschrieben) reicht vollkommen. In Deine Liste wird der Termin des Geldeingangs geschrieben.

Einfache Excel-Tabelle reicht.

Na ja, das Geld solltest Du natürlich für die Arbeit bekommen, für die Du das Gewerbe angemeldet hast.Ich würde das aber nicht zu ausführlich machen. Je weniger Informationen Du dem Finanzamt gibst, desto weniger Ärger kann es geben.

Wenn ich Rechnungen schreibe, dann wird nur die Endsumme genannt. Das Finanzamt erfährt nicht, ob ich geputzt, Buchhaltung gemacht oder Drähte verlötet habe und wieviele Stunden ich gearbeitet habe.

Wenn Du auf Honorarbasis bei der VHS Kurse gibst, kannst Du von vornherein eine sogenannte "Übungsleiterpauschale" in Abzug bringen, die auf jeden Fall steuerfrei bleibt. Den aktuellen Pausch-Betrag nennt Dir das Finanzamt.

Wenn Du nur Kleinverdienste bis zu einer gewissen Summe hast (auch hier nennt Dir das Finanzamt die aktuelle Grenze), bist Du nicht USt-pflichtig. Infolgedessen enthält Deine Rechnungssumme auch keine MwSt. Dann gehört auf die Rechnung folgender Vermerk für alle Fälle:

"Es erfolgt kein Umsatzsteuerausweis. Auf die Regelung §19 UStG wird hingewiesen."

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