Braucht man 15-20 Jahre unfallfreie Fahrerfahrung um ein PS starkes Motorrad sicher führen zu können?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

du stellst diese Frage wahrscheinlich auf Grund der Antwort von fuji415 zu deiner anderen Frage.

Sicher ist Erfahrung gut und wichtig!

Und zum Beginn und für Anfänger reicht auch weniger Leistung aus - und genau dafür gibt es für die jüngeren den Stufenführerschein (A2).

Wenn es aber nach fuji415 gehen würde - was zum Glück nicht der Fall ist - dann würde nie jemand Erfahrung sammeln können. Denn nach seinen Antworten bzw. seiner Meinung ist immer jedes Motorrad aus irgendeinem Grund nicht geeignet.

Auch behauptet er immer, man könne auf einer 125er und sogar auf einem A2-Motorrad keine Erfahrung sammeln. Wie soll man dann aber die Erfahrung für die "großen Maschinen" bekommen? Das widerspricht sich.

Natürlich möchte auch niemand beim "Sammeln der Erfahrung" einen Unfall haben. Warum man aber keinen Unfall haben darf, um später mehr PS haben zu können, das weiß auch nur fuji415.

Viel wichtiger als die Leistung ist, dass man

  • mit klarem Sinn und Verstand auf das Motorrad steigt,
  • dabei sein Hirn eingeschaltet lässt,
  • mit der Gashand vorsichtig umgeht und
  • nicht gleich losrast wie ein Irrer.

Man muss auch oder erst Recht nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis erst das Fahren richtig lernen und sich langsam und Kilometer für Kilometer an die "Materie herantasten".

Beherzigt man das nicht, dann schmeißt es einen mit jedem Motorrad hin - egal wieviel PS es hat.

Viele Grüße

Michael

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein. Ältere Fahrer haben aus meiner Sicht eher deswegen weniger Unfälle, weil sie sich weniger beweisen müssen und verstanden haben, dass sie nicht unsterblich sind.

In der Hinsicht ist "unfallfrei" sogar schädlich; wer sich mal gepflegt auf die Fresse gelegt hat, der wird danach gewisse Dinge anders machen.

Sicherheitstraining kann natürlich nie schaden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von annokrat
19.05.2017, 19:28

damit wir alten säcke es noch fliegen lassen können, mussten wir mehrere jahrzehnte ohne nennenswerte crashs unterwegs sein. insofern sind wir bereits eine gewisse auslese.

die anderen sind tot oder hatten so schwere unfälle, dass sie das motorradfahren aufgaben.

annokrat

0

nein, zumal die meisten es sowieso nicht "sicher führen" können.

es reicht wenn du mit hinreichend vorsicht und respekt an die sache ran gehst.

annokrat

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ne, du benötigst jediglich eine ausreichende Kenntnis über die Verkehrsregeln, einen entsprechenden Führerschein, solltest ein wenig Lebensmüde sein, ein Organspender Ausweis ist zwar nicht notwendig, kannst du dir aber gerne machen, einen Helm, gute  Motorradschutzkleidung, das Motorrad, Sprit und einen Gleichgewisstssinn.

Natürlich kann Fahrpraxis mit langsameren Maschienen vorher nicht schaden.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf jeden Fall braucht man Krad-Erfahrung.

Ob 15-20 Jahre notwendig sind, bezweifle ich, aber man sollte Erfahrungrn mit motorisierten Zweirädern gesammelt haben.

Fahrräder und die Motorroller (Automatik: Gas geben / bremsen), die heutzutage angeboten werden, reichen dazu m.E. nicht aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?