Braucht jeder Mensch, der sich ritzt eine Therapie?

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14 Antworten

Ich denke schon, dass es notwendig ist, wenn sich ein Mensch ritzt, hat er in der Regel ein Problem und dagegen sollte professionell etwas unternommen werden.

Klar Probleme kann man auch alleine lösen, aber ein Mensch, der sich selbst schneidet hat vermutlich ein riesiges Problem. Andernfalls käme es nicht auf die Idee sich selbst enorme Schmerzen zuzufügen.

》Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich schon das erste mal, vor über 3 Jahren eigentlich eine Therapie hätte machen sollen. 《

Das zeigt immerhin bereits, dass Du notwendige Eigenschaften mitbringst in eine PT als Patient/In.....
Dir mangelt es nicht am Willen zur Besserung, du bist ziemlich einsichtig, dir teilweise der bestehenden Problematik bewusst  und in der Lage selbst zu reflektieren.

Allerdings: Ist es TATSACHE, dass Du dich nun einmal vor 3 Jahren NICHT in Therapie begeben hast.

(warum dem so war, hast du ja schon erwähnt. .. dafür Dankeschön!!)

Das, wogegen du dich vor 3 Jahren entschieden hast ist heutzutage nicht mehr rückgängig zu machen.!! Darüber hinaus hattest du deine Gründe dafür!!! Daran ist nichts verwerfliches zu erkennen. . . !

》Das hätte mir einiges erleichtert und vielleicht auch das ein oder andere ersparen können.《

Das könnte potentiell natürlich stimmen..., nur Fakt ist: Du hast die Therapie nicht begonnen.

Also ist diese Aussage reine Spekulation...

Du schriebst in einem Kommi, jedoch schon mal hilfreich in Therapie gewesen zu sein. Wer veranlasste
diese Therapie damals...?

Und wie lange ging das regelmäßig? Warum bzw. wann wurde es nach wie langer Dauer beendet??

Von wem aus kam es zur Entscheidung, dass deine Therapie damals zu Ende ging mit welcher Begründung...?
Wolltest du die damalge Therapie selbst beenden? Oder geschah es gegen deinen Willen.....  über deinen Kopf hinweg?

》Zu diesem Zeitpunkt habe ich aber gar nicht gecheckt, dass ich Hilfe bräuchte. Mir ging es im Grunde genommen gut.《

Nun sind seitdem ja doch zwischenzeitlich 3 Jahre vergangen...  Und damals könnte es ebenso ganz einfach der Fall gewesen sein, dass du dich noch gar nicht weit genug mit dir selbst und deinen Problemen auseinandergesetzt hattest, um dich und alles andere besser zu verstehen...(?)

Warst ja dazu noch jünger als heute... und vom Verständnis deiner Selbst, dem Leben, deinen darin bis vor 3 Jahren erst gesammelten  Erfahrungen, usw.  noch zu weit entfernt davon, um überhaupt konkreter zu begreifen, wie es dir damals WIRKLICH  ging,
außer.... : "... im Grunde genommen gut."

[[[  SORRY!!!!nichts für ungut.... Doch diese Formulierung "im Grunde genommen'  erinnert mich zu sehr an das allseits beliebte "eigentlich"
.......
Woraufhin man gerne zurück fragen will: 'und wie sieht es  UN-eigentlich so aus....?'
Es lässt vermuten..., dass es sehr unklar ausgedrückt ist mit dieser Wortwahl.

Und lässt einen als Leser deiner Zeilen selbst an vielen Stellen spekulieren.....,
Thesen aufstellen......
es KÖNNTE vieles mehr sein, das dein Entschluss keine Therapie zu machen genauso mit beeinflusst hat.....
Das nur noch nicht in dein Bewusstsein seine Wege fand, zu ergründen gilt..

Weswegen an der Stelle tatsächlich sinnvoll wäre, wenn du unter anderem versuchen würdest mit Hilfe eines Therapeuten heraus zu finden, wo deine mit dem SVV verbundenen Schwierigkeiten so tief in Dir verankert sind....

Diese miteinander während der Stunden zu analysieren / besprechen.
Um anschließend zusammen Lösungsvorschläge zu entwerfen, die mal ausprobieren...
und das bis zum Zeitpunkt, an welchem einige  Lösungsansätze erste Erfolgserlebnisse und damit therapeutisch den am ehesten geeigneten Ansatz sichtbar machen.... der helfen sollte, um mit dem Thera dann tiefer gehen zu können.... dahin wo ihr bestimmt Ursachen finden könntet die das SVV u.a. erklärbarer werden lässt....

Mit der zunehmenden Lebenszeit und damit gesammelten Erfahrungen  lassen sich definitiv desöfteren Erkenntnisse fest machen und Zusammenhänge erkennen, auf die man vor mehreren Jahren nie gekommen wäre.....!!

Ergo:  es hätte genauso schief gehen können. Wie auch alles bestens sein könnte heute., aufgrund einer damals anders gefälltfd Entscheidung Deinerseits...   

Die Therapie wäre evtl. nicht deinen Vorstellungen/Wünschen entsprechend verlaufen.
Hätte zu Frustration führen können.
Oder damals schon zu einer Verschlechterung deines Zustandes.  durch zu viele Themen evtl, die für dich damals nun einmal noch zu früh angesprochen worden wären, somit schnell überfordernd hätten wirken können.
(unvm.)

Weil du dir anscheinend noch zu wenig  im Klaren gewesen bist vor 3 Jahren.
Über all das, was bei dir ablief und  in dir vorging,
das was dich zum SVV brachte und deine Stimmungsschwankungen sowie Gedankengänge  verursachte/beeinflusst/ begünstigt hat......--- 

  
(Jedenfalls insofern weniger [[scheint es deinem text zufolge ungefähr zu sein]], als es heute der Fall ist .....

[[korrigiere mich,wenn du das anders siehst bitte!!!]] )

Sicher nicht zwangsläufig hätte das negativ verlaufen können / müssen!!
Dennoch ebenso zu weiteren 50% der gesamten Wahrscheinlichkeit des letztendlichen Ausgangs dieser damals nicht begonnenen Therapie.

Das wäre erstens ein Misserfolg innerhalb der Therapie, etc. oder ein Scheitern des ganzen ;
Steht zweitens die von dir erwähnte "Erfolgsgarantie" genauso mit 50% anteiliger Wahrscheinlichk

aleah 17.08.2016, 13:38

Fortsetzung: eit gegenüber dem oben genannten. Der Überlegung: 'was wäre heute, wenn damals dies und das anders gelaufen wäre....."  "wie wäre es heute, wenn damals anders gehandelt worden wäre...."   (Usw.)  -&- ( Usf.) Sind für dein gegenwärtiges Leben im Hier und Jetzt nicht besonders förderlich. Deine Gegenwart lässt du von dem das in deiner Vergangenheit vor sich ging somit beeinflussen.... Jedoch nicht zu einem vorteilhaften  Nutzen, der dir ein wenig hilfreich sein könnte. z.B.um heutzutage deine Chancen bestmöglich zu nutzen, welche wiederum auch für einiges das später mal in der Zukunft sein wird eine maßgebliche Mit-Verantwortung  trägt.!! Wie es mal war, das ist nicht mehr zu verändern, rückgängig zu machen oder sonstiges. Gehört aber als deine Vergangenheit zu dir!! Machte dich zu demjenigen der du heute bist... Das ist wertvolle Erfahrung, welche dich ja ganz vielleicht bereits  heutzutage und ggf. auch künftig auf bedachtere Art und Weise deine Entscheidungen treffen lässt....!?? Aus dem Grund solltest du auch keinesfalls deshalb in Situationen die dich evtl. herunter ziehen wieder 3 Jahre zurück denken, sowie deinen damaligen ' Entschluss bereuen, und was sonst noch hinzu kommt in diesen Phasen. Es löst ja doch nur Weiteres aus, das dir nicht gut tut!!! Evtl. Manchmal fühlst du dich für deinen (aus deiner Perspektive wohl irgendwie schon als solchen erachteten....) "Fehler" ,  den du für deine heutigen Lebensumstände/ und  -zustände unmissverständlich als Hauptverantwortlichen hier an mehreren stellen im Text erwähnst. 》Das kam erst vor ein paar Wochen, als ich darüber nachgedacht habe mich umzubringen...《 Wie alt bist du denn?? Hast du zuvor bereits ab und zu mit Suizidgedanken gekämpft.... oder war das oben beschriebene  'vor ein paar Wochen'  erstmals solch ein Gedankengang......? Warum dachtest du daran überhaupt?? Was war ausschlaggebend, wenn es dich bis zu solchen Gedankengang brachte??? 》Wie gesagt ich merke, dass es mir einiges erleichtert hätte, wenn ich früher eine Therapie begonnen hätte.《 Wie gesagt..: Es gibt keinerlei Garantie darauf,  überhaupt Erfolg durch die Therapie zu erzielen!! Und  desweiteren mehrere wahrscheinliche Möglichkeiten dafür,  wie die Therapie wohl so gelaufen wäre, und was sie schlussendlich  hätte bringen / bewirken können.

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aleah 17.08.2016, 13:40

Versuche dich von dieser Fixierung auf das Vergangene zu distanzieren!!! So stehst du dir selbst im Weg., auf dem es für Dich doch wohl vorwärts u. Richtung Verbesserungen gehen sollte....!!? Zudem könnte es schnell falsch verstanden werden, wenn du gegenüber den falschen Personen deine Ansicht dazu äußerst... Quasi einen Eindruck vermittelnd, als wäre vor 3 Jahren durch die Fehlentscheidung damals für dich ein Grund entstanden. Durch den du bis heutzutage Sämtliches das nicht gut läuft, erklärst.... vllt. sogar Eindruck erweckst, dass Du es als "rechtfertigung"  vorschiebst  (dich dadurch übrigens immer wieder ordentlich selbst triggerst, weil du über das Thema (noch [[lange]] nicht hinweg bist..) 》Daher frage ich mich, ob es eigentlich immer notwendig ist, dass sich ein Ritzer in Therapie begibt auch wenn es ihm eigentlich gut geht.《 Notwendig wäre. es wohl echt nur absolut im Ausnahmezustand.... dass zwangs -- "therapiert"wird...... Nur beläuft sich das leider meistens auf unfreiwillige Unterbringungen od. Anderes das I.M.O. in seiner Form viel mehr kontraproduktiv wirkt..... ---  Ansonsten, würde ich es mehr als "ratsam" betiteln, dass man Patienten die von SVV/SSV betroffen sind über die Möglichkeiten einer Therapie aufklärt und berät..... ihnen das ans Herz legt sodass sie wenigstens noch mal zum nachdenken gebracht werden.... 》Mir geht es dabei nicht darum mit dem ritzen aufzuhören, das können Betroffene auch alleine.《 SVV ist i.d.R. ein Symptom..... (hast es selbst bereits geschrieben....!!) Dieses Symptom tritt meistens als Folge bei bestehender psych. Erkrankung auf..., aber auch ohne komorbide psych. Störung kommt es durchaus vor.  SVV tritt bei jedem Betroffenen aus unterschiedl. Gründen auf. Es ist eine Verhaltensweise, durch die sich viele SVV'ler (versuchen..)  selbst (..zu....) helfen. Inwiefern auch immer....., hilft es bei vielen Problemen als ein Mittel zum Zweck, durch das jedenfalls vorläufig die Problematik abschwächt...., die betroffene Pat.  meistens erst i.d. Sucht nach SVV und Selbstschädigung, etc. führen.... Wie andere wiederum zu Drogen & Co. greifen, weil dadurch ebenso viele schöne Wirkungsweisen  auftreten können,  die den  Konsumenten schlimmstenfalls eine unvergessliche Flucht aus der Realität & Normalität erleben lassen..... das viel schneller als sie sich das wohl gedacht hätten in eine  Sucht und oft vermehrten Konsum treibt.

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aleah 17.08.2016, 13:41

SVV hat definitiv einen hohen  (aber öfter weitaus unterschätzten.)   Sucht-Charakter.... und deswegen können nicht alle Betroffenen ganz alleine mal eben damit aufhören. Nach einer stationären Entgiftung von Drogen ist im Prinzip dann auch anschließend ein Übergang in Langzeit-Therapie-Einrichtungen sehr empfehlenswert, wo die eigentliche Therapie beginnt...    um an dem zu arbeiten, weswegen Rückfall-Gefahr immer besteht...., mit dieser muss der bei jedem Patienten individuelle Umgang damit erarbeitet werden. Dafür sind die Therapieformen und -Einrichtungen dem Bedarf des Pat.-Klientel entspr. Ausgerichtet..... 》Aber es ritzt sich ja niemand, weil er sich ritzt, sondern weil es Probleme gibt und nur weil das Ritzen gestoppt wurde, sind die Probleme ja noch nicht gelöst.《 Genauso ist das...... die von dir als "Probleme" bezeichneten Schwierigkeiten sind dann meistens die zugrunde liegenden psych. Störungsbilder......  deren Ursachen muss durch Therapie ergründet werden. Erst danach lässt sich langsam vielleicht daraus wiederum erschließen,  wo genau die Auslöser für SVV herkommen..... Viele, die ich kenne..., die mach(t)en sozusagen ihre Runden durch mehrere spezialisierte therapeutische Schwerpunkt-Stationen, u.a. auch viele andere Einrichtungen  mit unterschiedl. Konzepten....... bis sie endlich irgendwo hin kamen, wo sie richtig waren.... das alleine ist schon mühsam genug.... Deshalb......., ist oftmals ein Rückfall gar nicht mal so sehr die Welt wenn es trotz Therapie zu Aussetzern und SVV kommt......  Therapieformabhängig ist danach der Umgang mit dem betr. Patienten. Es geht schließlich darum, sich selbst besser kennen zu lernen. Sein Verhalten incl. auch SVV und SSV (usw.)  zu verstehen.. .  Selbst zu erkennen......, wann präventiv gehandelt können werden sollte.... (Und noch so unzählige weitere hier auflistbare Dinge.... )

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aleah 17.08.2016, 13:42

》Kann ein Ritzer auf lange Sicht ohne Therapie wieder gesund werden《 Wenn es darum geht, vom SVV los zu kommen......,  ja das halte ich für möglich.  Wenn der Wille wirklich da ist, man es ernst meint..... i.d. Lage ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Selbstkritisch. Hinterfragend. Sich schrittweise immer ein weiteres Stück besser verstehen und kennen lernen. Zu immer neuen Selbsterkenntnissen gelangen. Die "Beziehungsmuster", und ihre Wechselwirkungsmechanismen, […]  an sich selbst erkennen lernen... Sie aber unbedingt versuchen ebenfalls wie im Zusammenwirken, auch in ihren einzelnen "Funktionen" einordnen zu lernen, ihre Bedeutungen versuchen zu erfassen. Und daraus wiederum für sich Alternatives herauszufinden. Was das Standard-Fundament an Copingstrategien bspw. schon hergibt.... ließe sich gut auf einen ganz individuell personalisiert etwas umgestalten oder sonst wie verändern.,.. (etc.)  Doch, ja..... abschließend kann ich aus eigener Erfahrung schon behaupten, dass man sich selbst der beste Verhaltensthera werden bzw. Seiner kann....... Trotzdem: dabei niemals vergessen, dass jeder mal Feedback von Vertrauenspersonen braucht...., Kritik und Anregungen zum Nachdenken. Heißt ja nicht, dass schlussendlich der Erfolg den du irgendwann durch  Erreichen deines Zieles verbuchen kannst nicht hauptsächlich vollständig nur durch dich ganz allein,  deine eigene Willenskraft sowie einem starken Durchhaltevermögen zu verdanken sein wird...., also wenn du es schaffst mit selbstschädigenden und selbstverletzenden Verhaltensweisen endgültig abzuschließen, wirst du mehr als nur stolz aufladen dich sein dürfen!!!  Ob da nun Therapeut irgendwie beteiligt war oder nicht....... das sollte ehrlich gesagt ziemlich untergeordnete Rolle spielen. Ausschlaggebend ist die von dir erbrachte Leistung!!!! viele liebe grüße!!!

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aleah 17.08.2016, 13:43

und sorry wurde etwas sehr lang diese Antwort..... (:

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Kein Mensch ritzt sich aus Jux und Tollerei, man macht das weil es eine tiefgreifende Ursache gibt. Gegen diese Ursache muss angegangen werden, dann hört der Betroffene auch mit dem Ritzen meistens von selber auf. Und je nachdem welche Ursache da zu Grunde liegt muss sich der Betroffene deswegen auch Hilfe suchen bzw auch Hilfe annehmen.

,, Aber es ritzt sich ja niemand, weil er sich ritzt, sondern weil es Probleme gibt " , das stimmt leider nicht so ganz . Die meisten ritzen sich weil sie Probleme haben , ja , es gibt aber auch ein paar Ausnahmen die es machen um Aufmerksamkeit zu bekommen , ICH BETONE AUSNAHMEN ! Es ist nicht notwendig , aber meistens liegt hinter dem ritzen ja noch andere Probleme . Man kann auch als Depressionkranker ohne Therapie leben , aber es wäre besser eine Therapie anzufangen , es macht das Leben um einiges leichter ! Viel Glück in deiner Zukunft :)

Würde es jemandem gut gehen würde er sich auch nicht Ritzen, außer diese Person mag schmerzen einfach, also denke ich schon, dass man damit eine Therapie bräuchte, auch wenn es nur oberflächlich ist weil es sich ja auch noch verschlimmern kann. Je eher, desto besser

Es gibt - denke ich - nur wenige Dinge die etwas "krasses" im Leben bewirken können.
Entweder krasse Erlebnisse oder Erfahrungen oder eine Therapie. Man braucht entweder eine Ersatzhandlung für das Ritzen was sicherlich nicht weniger schmerzhaft ist (seelisch) oder man versucht, das Rätsel zu lösen warum/wie es entstanden ist.

Eine Therapie ist kein Wundermittel. Psychologen schneiden dir nicht den Bauch auf und "entfernen" die kranken Teile - sie bringen dich zum Nachdenken und sorgen dafür, dass du dein Verhalten besser verstehst und änderst.

Das kann aber auch ohne "professionelle Hilfe" passieren. Durch Freunde, durch Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder einfach dadurch, dass Betroffene "aufwachen"...

"Zwangstherapie" bringt jedenfalls in den wenigsten Fällen etwas und blockiert Plätze für Menschen, die wirklich bereit wären, etwas zu unternehmen.

Ich glaube, du hast noch eine ganze Menge zu lernen - was dich momentan weiterbringt, ist v.a. die Einsicht, dass du Hilfe brauchst. Und die Tatsache, dass du sie endlich annimmst...

Dein Gerede von wegen "damals ging es mir eigentlich gut, ich hab mich nur geschnitten, wenn ich mal so richtig mies drauf war" geht weit an der Realität vorbei!

Du konntest damals nicht mit "Krisen" umgehen, und kannst es auch heute noch nicht. Es ist okay, dir jetzt Hilfe zu holen, aber auf Dauer wirst du lernen müssen, auch alleine mit dem Leben fertigzuwerden.

Ich wünsche dir dabei viel Erfolg!

meinneuesleben 16.08.2016, 09:39

Wie geil, dass du einfach davon ausgehst, dass ich nicht mit Krisen fertig werden kann. einfach mal ins blaue geraten. Und ich weiß, dass ich lernen muss alleine klar zu kommen aber um das zu lernen habe ich mir Hilfe geholt. Deine Antwort geht auch ein bisschen an meiner Frage vorbei... Aber dennoch danke dafür.

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Wenn sich jemand ritzt, wieso auch immer dem geht es sicherlich nicht gut. Die Chance gesund zu werden ohne Therapie ist wie einen fahrenden Zug mit bloßen Händen anhalten zu wollen. Mein Rat direkt jetzt sofort einen Arzt aufsuchen.

Gute Besserung

So lange er nicht groß leidet, seine Gesundheit nicht massiv schädigt, braucht er wohl eher keine Therapie.

Da teilen sich die Meinungen...hatte früher selbiges Problem.Allerdings war ich zudem auf der "anderen Seite"..war 2Jahre in der Ausbildung in einer Psychiatrie eingesetzt, habe nun zwei sehr gute Freunde die selbst Psychologen sind..glaub mir, niemand braucht eine Therapie. Psychologen werden dir keinen Weg aufzeigen wie du etwas veränderst. Es sind Frage und Antwort "Spiele"..sie warten bis du dir deinen Weg "selbst vorgibst"und das kannst du auch alleine. Beschäftige dich viel mit dir selbst, hinterfrage alles"schlechte", sich dir neue Hobbies, versuch nen sinnvollen "Puffer"zu finden..

meinneuesleben 16.08.2016, 09:37

Sorry, aber ICH kann das definitiv nicht alleine. Ich weiß, dass ich meinen Weg selbst gefunden habe, Dank der Unterstützung einer guten Therapeutin und ich weiß auch, dass ich weiterhin noch Hilfe brauche...

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Emmakili 16.08.2016, 10:43
@meinneuesleben

Da verweise ich auf dodosback Aussage...Therapeuten bringen einen zum überlegen..

Ich denke wer "Hilfe"bzw.einen Denkanstoß braucht sollte einen Psychologen aufsuchen-die brauchen schließlich auch Gehalt..aber ohne den Willen etwas zu ändern bringt's nichts..

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Genau so wie Depresdionserkrankte auch ohne Therapie klarkommen,kann auch jemand der sich ritzt ohne Therapie damit aufhören.
Falls du das gemeint hast.
Wenn die Person ihre Probleme einsieht und sie versucht an der Wurzel zu packen und evtl auch noch Unterstützung von Freunden/Familie etc erhält. Kann sie schon noch die Kurve kriegen. Und auch ohne je einen Therapeuten aufgesucht zu haben,erfolgreich sein.
Manchen hilft eine Therapie auch nicht wirklich,sie kriegen erst Besserung,wenn sies alleine angehen. Ohne Therapie oder Medis. So was hab ich schon bei einer Depressionskranken Person erlebt.

Im Grunde genommen sind diese Therapien für die betroffenen Menschen da .. leider nutzen aber die wenigsten diese, weil sich nur die wenigsten der KopfunterGeneration , für krank hält.. Und wirklich erkennen tun das meisten nur Leute von außen. Und denen glaubt naturgemäß keiner !! Insofern wird die Gesellschaft in 2020-30 keinen Unterschied mehr finden zwischen gesunden und kranken..

LeCux 16.08.2016, 08:14

Es sei denn wir haben bis dahin ein paar Spinner an der Macht die das tolle Konzept der Euthanasie wieder einführen.

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Wie vorher auch schon: Nein, ist es (meiner Meinung nach) nicht. Wenn du sagst dir ging es im Grunde genommen gut, dann versteh ich nicht, wieso du dich geritzt hast und jetzt darüber plötzlich nachdenkst wieso du keine Therapie gemacht hast, wegen des ritzens/der Probleme, obwohl es dir ja gar nicht um die Probleme ging, weil es dir ja nochmal im Grunde genommen gut ging, das schreibst du ja selber. Das ist nicht bei allen so und ja dann wäre es hilfreich eine Therapie zu machen, aber meiner Meinung nach, war es bei dir nun mal nicht nötig. Je nachdem wie das Befinden der Person ist. Das ist meine Meinung.

meinneuesleben 16.08.2016, 09:46

Hast du schon mal etwas von Verdrängung gehört? ich habe mich in absoluten Kriesen geritzt. Immer wenn ich nicht mehr verdrängen konnte. Danach war das wieder viel besser möglich. Ich hatte das Gefühl, dass es mir gut ging. Das ist auch nicht wirklich selten. Menschen die unter Depressionen leiden, merken häufig gar nicht, wie schlecht es ihnen geht. Ich habe in der Therapie, die ich eben erst vor wenigen Wochen begonnen habe gemerkt, dass ich vieles verdrängt habe, was mich vor Jahren schon belastet hat. Ich frage mich, in das Ritzen schon der erste Ausdruck für einen unbewussteb Hilfeschrei war. ich frage mich, ob man nicht wirklich immer sofort reagieren sollte, wenn man sich ritzt. Es wird auf dieser Welt nicht einen einzigen Menschen geben, der sich ritzt, weil es ihm gut geht...

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Eine Behandlung von jmd. ist schwachsinnig, kostet geld und der erfolg bleibt ungewiss (ohne garantie). Kauf das buch von dale carnegie: "sorge dich nicht -lebe" beschäftige dich damit und siehe was nach paar wochen passiert. Du musst natürlich lesen wollen, wenn du eine Lösung finden wills :)

LeCux 16.08.2016, 08:12

Das ist arg unqualifiziert. Textverständnis ist also Gott gegeben? Depressive die such umbringen vollkommen ok?

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M3dicer 20.08.2016, 15:10
@LeCux

1. In meinem Text ist alles zu verstehen, trotz Tippfehler, in deinem Fall bist du nicht Willens es zu verstehen.

2. Gegen die Deprission, muss man das Buch lesen WOLLEN

3. Ich habe nicht gesagt, dass man sich umbringen soll, das kam eher aus deiner Sicht hervor.

4. Lies erstmal selber das Buch, bevor du mir Vorwürfe und Geschichten erzählst!

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meinneuesleben 16.08.2016, 09:40

Danke, aber ich habe eine Therapie gemacht, die mir schon sehr viel geholfen hat. Daher bin ich überzeugt davon, dass es keine Geldverschwendung ist. Klar eine Garantie gibt es nicht. Die gibt es aber nie.auch nicht mit deinem tollen Buch.

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M3dicer 20.08.2016, 15:14
@meinneuesleben

Ein Buch zu kaufen und sich helfen zu lassen ist sehr viel kostengünstiger als eine Therapie. Ob das Buch eine Garantie ist, da steckt viel mehr wissen und logische Sichtweisen, die bestimmt der Therapeuth nicht hat. Dieses Buch ist das Beste. Versuch es mal :)

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