Braucht ist immer eine neue Anti-Establishemnt Partei, bis die alte Estalbishment Partei als regierungsfähig gilt?

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3 Antworten

Der Establishment ist ziemlich nichtssagend, nennt nicht Roß und Reiter, beinhaltet und bedient lediglich eine bloße moralische Attitüde, mehr auch nicht. Es ist daher eine reine Phrase, weil noch jeder unter Establishment alles Mögliche herauslesen kann. Für die Grünen passte das mal durcvhaus, nicht jedoch für die Linke, die schließlich genau benennt, gen Wen sie ist und für Was sie sich einsetzt. Das ist dann als Kritik der Kapitalismus und als Für der Sozialismus. Mit anderen Worten, statt diesen diffusen Begriff Establishment zu verwenden, entfällt das zugunsten einer Systembewertung und daraus ableitend einer bestimmten Position dazu.

Die sPD-Parteispitze ist keinesfalls an einer Koalition mit der Linken interessiert, ohnehin wäre solch eine Koalition ausgesprochen pervers. Die Linke würde so aufhören eine Linke zu sein.


Nein.

Es geht auch nicht um "Anti-Establishment", sondern um inhaltlich zu bewertende Positionen. Eine durch und durch rassistische, Ausländer hassende und in weiten Teilen erklärt rechtsextremistische Partei (eigene AfD-Einschätzung) wie die AfD wird nicht durch irgendeinen Zeitablauf "automatisch" koalitionsfähig, sondern behält dauerhaft ihre Position als abschreckend wirkendes rechtes Schmuddelobjekt, von dem man sich abgrenzen muss.

Bei linken und Grünen war es anders herum - durch die Agenda 2010 unter rot-grün ist die PDS erfolgreich geworden.

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