Braucht ein Automatikgetriebe spezifisch mehr Sprit?

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9 Antworten

Generell:

  • Schaltgetriebe: Leicht (Gewicht spart Sprit)
  • Automatik und DSG (Doppelkupplungs-Getriebe): Schwer (kostet Sprit für das Gewicht

Dazu kam früher:

  • Schaltung: Kein Verlust in der Kupplung, viele Gänge (4, 5 oder gar 6)
  • Wandlerautomatik: Verlust im Drehmomentwandler, wenige Gänge (3 oder gar nur 2, verlustarme Wandlerüberbrückung nur im höchsten Gang), daher selten der optimale Gang und somit eine wenig sparsame Drehzahl

Heute:

  • Schaltung: Maximal 6 Gänge, mehr lässt sich in einer H-Kulisse nicht sinnvoll abbilden. Der Vorteil der Kupplung und der Gewichtsvorteil bleibt. Generell sehr sparsam, der Fahrer muss aber bewusst viel schalten, um immer im optimalen Gang zu sein
  • DSG: Oft mehr als 6 Gänge, daher mehr Möglichkeiten im optimalen Gang (bei optimaler Drehzahl) zu fahren. Wie bei der Schaltung eine geschlossene Kupplung ohne Verlust eines Drehmomentwandlers. Das hohe Gewicht kostet etwas mehr Sprit, was aber durch die optimierte Schaltweise aufgehoben wird
  • Wandlerautomatik: Auch 6 oder mehr Gänge, der Verlust durch den Drehmomentwandler und der Mehrverbrauch durch das Gewicht bleibt, was aber weitestgehend durch die optimierte Schaltweise aufgehoben wird.

Fazit:

  • Am wenigsten Verbrauch haben ein optimal gefahrener Schalter und ein modernes Auto mit DSG
  • Minimal mehr verbraucht eine moderne Wandlerautomatik
  • Noch etwas mehr ein Schaltwagenfahrer der schaltfaul ist und daher oft zu hochtourig oder untertourig fährt
  • Noch mal deutlich mehr eine alte Wandlerautomatik mit nur 3 oder 4 Gängen
  • Am Meisten verbraucht ein sportlicher Fahrer der ständig an der roten Linie unterwegs ist, egal ob im Schalter oder mit Automatik (ständig Vollgas im Kickdown)

Beim Durchschnittsfahrer, der sich weniger mit Schalten beschäftigt, kann eine Automatik also sogar etwas sparen, auch wenn es mit DSG und einem optimiert geschalteten Schaltwagen sogar noch besser geht. Auf dem Papier braucht die Automatik immer etwas mehr, da auf dem Papier eine optimale, aber völlig praxisfremde Fahrweise gemessen wird.

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Hallo!

Früher war das mal so ------> alte Wandlerautomaten schluckten mehr Sprit und machten agile Handschalter oftmals arg langsam.. mir in Erinnerung blieben so bspw. der Kadett-E mit 75 PS oder der Golf 2 mit 90 PS, beides handgeschaltet durchaus flotte Autos & mit Automatik langsam und versoffen.. getoppt wurde das nurnoch vom BMW 316i COmpakt Automatik meines Onkels, der sogar mehr Sprit schluckte als sein voriger E28-5er mit Handschaltung ;)

Bei meinem Mercedes C180 Automatik (W202) merke ich keinen Unterschied zum Handschalter, was die Verbrauchswerte angeht. Kenne beide Autos gut & was mein Automatiker mehr schluckt, hält sich mit höchstens 0,5 Litern auf 100 Km in sehr überschaubaren Grenzen.. und für den Komfortgewinn bin ich auch bereit das zu zahlen.

Aktuelle Automatikgetriebe haben etwa denselben Spritdurst wie ein Handschalter derselben "Preisklasse".

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Früher 10-15% , heute nur noch~ 2 % . Aber ein wenig mehr, verbraucht ein Automatik.

Kommt aber auch auf den Fahrer an. Meine Tante schaltet so miserabel, das sie mit einem Automatik garantiert weniger Sprit brauchen würde.

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Früher ca. 5 bis 10 % mehr, bei den heutigen modernen Fahrzeugen fällt das kaum mehr ins Gewicht bzw. du könntest sogar weniger verbrauchen!

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prinzipiell ja, jedoch können moderne Automaten etwas sparsamer sein als manuelle Getriebe

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Früher war das immer so, da der Drehmomentwandler zwischen den Gängen einfach hohe Verluste hatte. Mit modernen Getrieben ist der Verlust minimal und dadurch, dass diese den Motor öfters im mageren Bereich halten, sind diese dann beim Stadtzyklus sogar noch sparsamer. Das fing mit den DSGs an, die zwischen zwei Gängen direkt hin und her schalten können, bei anderen modernen Getrieben ist das inzwischen ähnlich optimiert.

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Eher weniger, da das schalten optimiert wird.

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Ein Automatikgetriebe braucht gar keinen Sprit, da kommt nur Öl rein.

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