Braucht ein Aufenthaltsraum auch ein WC?

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6 Antworten

ich versuche mal dein Chaos zu klären: du hast/pachtest ein landwirdschaftliches Grundstück mit einer ehemaligen Scheune drauf - bist aber selbst NICHT Landwirt;

 dann besteht die Gefahr,
daß das Gebäude entweder gar keinen Bestandschutz hat

oder nur so genutzt werden darf wie bisher (Heulager, Stall oder Maschinenhalle z.B.)

bei letzterem Fall kannst du IN der Scheune zwar "unichtbar" und auch ansonsten emissionslos machen, was du magst(also ohne Geräusche, Gestank, Umweltschäden etc), aber am gebäude darfst du (sichtbar!!!) keine Veränderungen vornehmen - was dich aber nich daran hindert,, innen z.B. eine Dämmung anzubringen, die Wände pink zu streichen, eine mobile Abtrennung hinzubauen und dir ein Campingklo reinzustellen

Ofen/KAmin geht NICHT ! Heizung ist grenzwertig, vermutlich nicht ok;

Strom = ???

eigentlich geht auch KEIN fester Boden /Estrich (eigentlich....)


wir haben so einen Fall mit meinem Offenstall inkl. Heulager, das ich nutzen kann als Untermieterin eines Landwirtes

und als Hühnerstall im Garten eines Wohnhauses, der eigentlich (außen) aus Holz war/ist, der aber inzwischen von innen ausgemauert wurde und , wenn keine Hühner drin leben, als GArtenhaus, Kinderspielhaus, Familiengästehaus mit Campingklo genutzt wird - aber "unsichtbar" !!! für außenstehende Betrachter....

wenn du rechtliche Grauzonen ausloten möchtest, mußt du immer mit missliebigen Neidern rechnen und dem verlust deines Objektes - aber es kann auch gut gehen, ne Weile....

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Kommentar von micholee
20.06.2017, 18:18

Ich werde nochmals in den Zeichnungen reinschauen, als was es genau deklariert ist. Im Kopf habe ich Scheune. Die Scheunen stehen aber (1:1 identisch), bei allen Nachbarn. Sind einige Doppelaushälften mit identischer Scheune. So ca. 10 Stück in der Summe. Wurde wohl in den 1950'er oder 1960'ern überall draufgestellt.

Strom gehe ich davon aus, dass dies schon immer drin war. Das Ding hat sogar 2-3 Fenster, Estrichboden, ein Satteldach. Die Heizung (Heizkörper mit Warmwasserzuleitung) wurde vermutlich in den 90er hingelegt. Wenn die Gemeinde das als Gartenhaus ansieht, sollte es ja kein Problem sein. Also Abrissgefahrt sollte nicht bestehen.

Bin mal gespannt, was die Gemeinde sagt, wenn ich vorerst mal das Ding (Scheune oder Gartenhaus) von außen dämmen und die Fenster ggf. erweitern will. In einem zweiten Schritt könnte ich überlegen, ob man mich direkt abwimmelt, was Nutzungsänderung betrifft. (Als Büroraum oder Hobbyraum - bsp. zum Grillen, ggf. mal ÜBernachten)

Die Erweiterung (Gaube) lasse ich mal vorerst weg.

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Hm, wenn ich die Frage jetzt im Zusammenhang mit deiner Frage nach den lockeren Bauvoschriften lese und mir dann überlege, ob du dich bei deiner Gemeinde ähnlich ausgedrückt hast, oh weh. Die vorhandene Heizung im Anbau nicht zu erwähnen, war vermutlich sinnvoll. Ob ich auf meinem Grundstück die Situation so lassen würde, würde ich mir aus versicherungsrechtlichen und bodenschutzrechtlichen Gründen sehr gut überdenken. Wenn alles so ist, wie ich es mir gerade vorstelle, hast du noch Potenzial für mindestens 2 Fragen. 

Die entscheidende Frage ist, was du aus dem Gartenhaus machen willst? Sobald du das als Arbeitsraum deklarierst, hast du eine Nutzungsänderung, daher auch der Hinweis mit der Heizung und der Dämmung. Dann wird aus einem Gartenhaus > Wohnraum! Dies fällt allein aus Sicht der Brandschutzverordnung unter andere Kriterien. 

Willst du das ganze für dich nutzen als Hobbyraum , benötigst du kein WC, du selbst kannst ja deins im Haupthaus nutzen. 

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Kommentar von micholee
18.06.2017, 23:46

Danke. Habe meine Fragen hier bei Gutefrage sehr unglücklich formuliert, sorry. Ein Hobbyraum als solches gibt es ja nicht, denke ich. Wie würdest du dich wegen der Heizung verhalten? Alles rausreißen? (Sind Warmwasserleitungen vom Haupthaus ins Gartenhaus)

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Aus deiner Frage geht nicht so richtig hervor, worum es eigentlich geht. Willst du die Scheune zur Wohnung umbauen? Was heißt "240m über 2/3"? Was wird abgelehnt? "Wenn man mehr Abstand und innerhalb der Baugrenze" - sorry aber das versteht doch keiner. Was meinst du mit Baugrenze und was hat die mit dem Abstand zum Nchbarn zu tun?

Klär mal deine Gedanken und schreib das Ganze nochmal, so dass man versteht, wovon du redest.

Ein Aufenthaltsraum braucht kein WC, kommt aber auf den Zweck an. Wenn du dich in deiner Scheune aufhalten willst,brauct sie sicher kein WC, wenn du sie als Wohnraum vermeiten willst, braucht sie eines.

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eine Baugenehmigung muss bei der zuständigen Baubehörde eingeholt werden ... die Baugrenze werden sie wohl kaum verschieben ... ein Ausbau zu Wohnzwecken dürfte daher nicht genehmigungsfähig sein


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Häh???

Ich glaube, du wirfst da einiges durcheinander. Ich weiß auch garnicht richtig, um was es dir geht. Die "Anforderungen" die du schreibst, existieren so nicht.


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