Braucht die islamische Welt zur inneren Krisenbewältigung den Westen als Vermittler?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Das kann er nicht, der Westen.
Das hatte der Westen bereits im Ergebnis des Ersten Weltkrieges versucht, genau jenes Ergebnis das ihm nun dort unten um die Ohren fliegt.

Zuerst der innerislamische Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten, wer der
Nachfolger Mohamed ist.
Mitten drin die Wahhabiten, Saudi Arabien.
Al Qaida wie IS sind wahhabitischen Ursprungs.
Die Saudi's beanspruchen für sich die Vorherrschaft über den gesamten "grünen Halbmond".
Dergleichen beansprucht der Iran (schiitisch) für sich.

Mitten im "grüen Halbmond" liegt Israel.

Der Verlierer des Ersten Weltkrieges waren die Osmanen, die ehemaligen Vorsherrscher im "grünen Halbmond", deren Ret sich heute Türkei nennt.
Dummerweise gingen die Kurden zu jener Zeit ohne eigenen Staat leer aus. Deren Siedlungsgebiet erstreckt sich von Südtürkei bis Nordirak.

Das sind nur die islamischen Kombatanten, da mischen auch noch Russland und USA mit, die dort unten nicht gerade mit Wattebäuschen um sich werfen.

Das letzte was die Islamis wollen ist ausgerechnet eine westliche Ordnung.
Wer dort unten Frieden schaffen könnte bleibt unbekannt, der Westen kann und wird es nicht sein.

Meiner Meinung nach soll der Westen gar nicht in die Angelegenheiten von Nahem Osten und diversere andere Länder einmischen. Der Westen hat in der Vergangenheit zu viel eingemischt und Sachen gemacht, ohne das Volk zu befragen. 

Besser wäre es: Diese Länder als gleichberechtigen Handelspartner anzuerkennen, damit sie (die Einheimischen) selbst die Produkte exportieren können und davon leben können.

Ich erinnere mich noch an die Worte von Gaddafi: Er sagte: Wenn man mich stürzt, wird es noch schlimmer kommen. (Flüchtlingskrise ect.) 

Gaddafi hatte recht.

Die islamische Welt braucht keine westlichen Vermittler, die außer Waffenverkäufe nur noch zusätzliche Kriege dort anzettelte und so Chaos und Terrorismus verursachte. die islamische Welt ist zerstritten, doch kann man schwerlich Satan mit Beelzebub austreiben. Was wäre ideal? Ein Ideal das es z.Z. einfach nicht gibt, daher müßig es zu skizzieren.

...und die islamische Welt braucht Hilfe - schafft es alleine nicht. Aufgeben und nicht helfen wollen, ist auch keine Lösung.

0
@14Juni

Die islamische Welt muß es selbst schaffen, sie wird es irgendwann schaffen, nur ja keine Hilfe aus dem Westen, denn dann wäre nichts gewonnen. Außerdem ist der Westen nicht die Weltpolizei, nicht der Zuchtmeister der Menschheit. Iss dir denn noch so garnicht aufgefallen,. dass etliche Länder wie Indien, China, Brasilien, Südafrika nichtr in das islamische Leben hineinfunkt?! Russland beschränkt sich auf Syrien und auch nur, weil die syrische Regierung Moskau um Hilfe bat. Die westl. Staaten wurden indes von keiner islamischen Regierung für Militärinterventionen eingeladen, das fällt schon auf.

0
@voayager

Die islamische Welt schafft es aber nicht alleine! Irgendwann ist keine Option. Wir sind auch Teil der Problematik, weil viele Muslime nach Europa wollen und nicht nach Südafrika, Brasilien...

Deshalb kann/muss der Westen vermitteln.

LG

0
@14Juni

Ohne Gilfegesuch einer islamischen Regierung hat der Westen rein garnichts in islamischen Staaten zu suchen. Selbsternannte Helfer sind entschieden abzulehnen, niemand im Orient hat sie dazu aufgerufen. Niemand braucht moderne Kreuzritter, außer die sich selbst.

0
@voayager

...natürlich gehe ich davon aus, dass islamische Regierungen selber nach Lösungen suchen und dabei Vermittler einschalten. Selbsternannt? Länder haben auf Grund ihrer Geschichte unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, die wiederum für andere Länder im Rahmen einer Vermittlung nützlich sein können, freiwillig.

0
@14Juni

Islamische Regierungen suchen allermeist keine Vermittler, eher Partner, zuweilen auch Verbündete, so wie all die anderen Staaten dieser Welt eben auch.

0

Könnte aber ist auch einer der Hauptverursacher der ganzen Krisen, was es sehr schwierig macht.

Wen Islamische uns alle hassen würden, kämmen Sie wohl kaum zu uns. Deswegen wäre es möglich.

Es ist auch gut das wir Flüchtlinge aufnehmen, nur sollten wir sie sofort mit einbeziehen. Für mich sind es genau diese Menschen, die mit Unterstützung von uns (Westen) ihre Heimat stabelisieren und verändern könnten.

Das ganze müsste nur viel Aktiver verfolgt, unterstützt und behandelt werden.

Doch, sie würden auch zu uns kommen, wenn sie uns alle hassen würden. Und einige tun das auch

0
@Buchenblatt

Natürlich gibt es einige, mit nicht guten Absichten. Die gibt's überall. Man kann nicht alle Verurteilen und wie gesagt, man könnte helfen das Flüchtlinge wieder einen Grund bekommen, nach Hause zugehen.

0

Was sollen "Ungläubige" vermitteln wollen? Wenn die Islamgläubigen nicht beobachten und selbst feststellen, dass sie mit ihrem Glauben keine Veränderung ihrer Situation erreichen, können die nichtmuslimischen Völker wenig bis nichts ausrichten. Solange die Richtigkeit des eigenen Glaubens nicht infrage gestellt wird, fehlt die Bereitschaft zur Aufnahme vom fremden Wissen, und somit auch die Voraussetzung für Änderungen (siehe katholische Kirche).

Nein, für die Klärung großer Konflikte innerhalb der islamischen Welt bedarf es wohl eher einer von allen Seiten akzeptierten und (nach Möglichkeit) neutralen Schiedsstelle von hohem Ansehen, die ebenfalls dem Islam zugehörig ist.

 

Europa könnte Vermitteln. Hat Erfahrung - europäische Einigung (bei allen Schwierigkeiten, aber man spricht und sucht Lösungen).

0

Mischt sich der Westen nicht andauernd ein um ihre Interessen zu schützten. Den genau das passiert wen eine Fremde macht sich einmischt, er vermengt auch noch seine Interessen mit dazu. 

Nur dank des Westens gibt es überhaupt die Taliban oder die IS. Viele Kriege und Aufstände wurden vom westen entfacht oder unterstützt. Ergebnis war nur mehr Chaos, weil der westen kein Interesse an einen Stabilen nahen Osten hat. 

Nur dank des Westens gibt es überhaupt die Taliban oder die IS

...glaube ich nicht! Wer hindert denn die islamischen Führer - sich unabhängig vom Westen zusammenzusetzen und eine Lösung zum friedlichen Zusammenleben zu finden? Im Einklang mit dem Koran und zum Wohle aller Muslime und seiner Nachbarn.

0
@14Juni

Willst du wirklich mit IS und Taliban zusammen an einem Tisch sitzen und verhandeln? Wohl kaum.

0
@14Juni

Schau dir mal diesen Beitrag von Volker Pispers an. 

https://www.youtube.com/watch?v=SG0Ql0VfcRg

Die Frage ist nicht wieso die Islamische Länder sich nicht zusammen setzten ohne den Westen und die Probleme Lösen, sondern ob sie das überhaupt können gegen die Macht der USA.

0
@Blumenmeerwelt

Wenn ich von islamische Führer spreche, habe ich nicht die Taliban oder den IS im Sinn, sondern die, die offizielle Vertreter ihrer Länder sind. Ein demokratischer Führer ist für mich auch nichts negatives.

0
@Muke82

...und ich bleibe dabei. Sie könnten zumindest eine Einigung versuchen und damit die USA überraschen und aushebeln.
(wenn tatsächlich die USA der einzige Grund sind)
Vielleicht naiv gedacht, aber besser als immerzu nach den alten Denkmustern zu verfahren.

Gruß

0
@14Juni

Dafür müsste die Religion aber homogen sein. Es ging auch im Islam unterschiedliche Strömungen. Neben der Religion haben auch die Länder dort unterschiedliche Interessen die oft nicht miteinander vereinbar sind. Man würde ein Fehler machen dort alles auf die Religion zu reduzieren. 

Ich behaupte nicht das diese Länder nicht viele Fehler machen und ich möchte mich auch von den vielen Diktatoren und Warlords distanzieren. Sicher täte es der Region gut wen sie mehr Einigkeit zeigen würden. Dies ist aber auf Grund der verschiedenen Interessen, Völkergruppen und der dauer Einmischung des Westens das zusätzlich ihre Interessen versucht durch zu setzten, nicht ganz so einfach. Hinzu kommen auch die Russen die ebenso ihre Interessen dort haben.

0

Der Zug ist längst abgefahren. Die islamische Welt befindet sich im freien Fall (einige mehr, einige weniger). Der Westen kann allenfalls noch ein wenig die Art des Aufpralls gestalten.

...zu pessimistisch und nicht gut für die Menschen.

0
@14Juni

So funktioniert aber die Natur insgesamt. Was sich bewährt, bleibt erhalten, und was sich nicht bewährt, das vergeht irgendwann.

0

Trolling? Anders kann ich mir nicht erklären, wie der Westen als Vermittler gesehen werden kann in Konflikten, in denen er selbst ein integraler Bestandteil ist.

der westen kann gar nichts einbringen, er hat selbst genug innere konflikte , ukraine , russland , usa . besser , immer besser sich nicht einzumischen

Was möchtest Du wissen?