Braucht Deutschland eine Obergrenze für Flüchtlinge und warum?

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16 Antworten

Eine Obergrenze ist existent, ob man sie bennent oder nicht.

Aber eine ausgedachte Obergrenze ist einfach nur poplustisch - wenn dann müsste man verschiedene Modelle entwickeln und diese unterschiedlichen Zahlen dann eben als Grenze vorschlagen.

Aber dieser Zug ist schon lange abgefahren und bringt jetzt auch nichts mehr - aber für die Zukunft ist es wichtig sich national und international über die Kapazitäten bewusst zu sein und eine möglichst verteilte Aufnahme zu erreichen und dabei push und pull Faktoren so gering wie möglich zu halten.

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Das Problem ist, mit der Wortwahl der grosszuegigen Willkommenskultur , haben wir frei nach dem Zauberlehrling, nicht selektiert nach Wirtschaftsfluechtlingen und Kriegsfluechlingen, sondern durchgewunken.

Unser Verstaendnis war ja, die anderen Laender denken genau so wie wir und somit wird das nicht nur eine Belastung fuer die Willigen.

Diese Erkenntnis, das es jetzt nicht funktioniert, haette man vorher per TELEFON einholen koennen. Allerdings nach Gutsherrenart geht das einfach nicht zu machen.

Jetzt abrupt die Grenzen schliessen, waere unmenschlich und passt nicht zu dem anfangs gesagtem.

Die Diskussion geht ja weiter, inwieweit Bayern jetzt mitziehen wird, wo die Wahlen vorbei sind, weiss ich nicht genau. Somit haben wir ja schon einen starken Gegenwind innerhalb DE, die neue Partei die ja mit Kontra geworben hatte, sitzt ja jetzt mit im Bundestag. Abwarten was da jetzt laeuft?  

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Laut amerikanischen Medien stehen in Afrika etwas über 6 Millionen weitere Flüchtlinge bereit um nach Europa zu kommen. Wenn wir wieder einmal davon ausgehen, dass diese Flüchtlinge genauso schlecht verteilt werden wie vor fast drei Jahren wird wohl ein sehr großer Teil nach Deutschland kommen. Schaut man sich dann noch den Beitrag von Spiegel TV an, bei dem klar geschildert wird, dass es in weiten Teilen Deutschland heute schon keine Wohnungen mehr gibt und Kitaplätze sowie Termine beim Arzt schwierig zu bekommen sind, dann braucht man kein Mathematiker sein, um festzustellen, dass das Sprengstoff für die Deutschen werden könnte. Klar gibt es Leute, die sich das alles schön reden, aber Leute, die wirklich erleben, wie es in der Praxis in Kindergärten abläuft, wo Deutsche bereits heute zur Minderheit gehören (siehe Spiegel TV Beitrag), können erahnen, dass die Probleme sich durch Familiennachzug usw. weiter vergrößern werden. Oberbürgermeister aus vielen Gegenden, bei denen der Anteil an Marokkanern, Libanesen, Irakern, Afghanen sehr hoch ist, haben in den letzten Jahren zahlreiche Hilferufe gestartet und die Politik hat viel zu wenig getan. Das Versprechen von Angela Merkel, dass sie ganz viel für die Asylanten tun werde (deutsch lernen, Ausbildungen, neue Wohnungen, mehr Lehrer etc.), ist meiner Meinung nach ausgeblieben. Die meisten Leute, die heute immer noch diese Politik verteidigen, werden in wenigen Jahren aufwachen und feststellen, dass sie sich mitten in einem Bürgerkrieg befinden und die Politik sie alleine lässt. Die Probleme in Afrika und Asien löst man nicht, indem man die Leute hier alle her holt. Man löst sie, indem man Kriege eindämmt, keine Waffen liefert, Politiker vor Ort unter Druck setzt, Wirtschaftsbeziehungen aufkündigt, Konten einfriert, Menschenrechtsgruppen - und gerichte auf die Diktatoren und Machthaber setzt, Bewegungen in der Ländern stützt, die für Veränderungen stehen, den Menschen vor Ort Autarkie beibringt und wie man unter einander handelt (Stichwort: Occupy) und gezielt nach Geheimdienstlern sucht, die Krisen inszenieren... Sich gegenseitig rechts und links vorzuwerfen, bringt gar nichts. Nichts für die Deutschen und nichts für die Flüchtlinge und nichts für die Asylanten. Es bringt nur der Elite etwas.

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Natürlich brauchen wir eine Obergrenze.

Wir können nicht einfach unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen.

Der Flüchtlingsstrom im Jahre 2015 war schon eindeutig zu viel. Man hat gesehen und sieht noch immer welche Probleme uns diese Massen an Menschen bereiten.

Außerdem gibt es noch andere Länder auf der Erde wohin Flüchtlinge gehen können. Ob sie dahin wollen oder nicht ist uninteressant. Die Hauptsache ist doch erst Mal der Schutz vor Krieg und Verfolgung.

Die meisten Flüchtlinge die 2015 nach Deutschland kamen, dürften aus diesem Grund gar nicht hier sein. Denn Schutz vor Krieg und Verfolgung hatten sie zum Teil schon vorher oder in den Ländern die sie auf dem Weg nach Deutschland durchquert haben.

Von dem her bin ich für eine schnelle Umverteilung der Flüchtlinge auf das ganze EU-Gebiet mit einer Residenzpflicht.

Weitere Flüchtlinge dürften in meinen Augen überhaupt nicht aufgenommen werden. Dafür müssten effektiv und konsequent die Fluchtursachen bekämpft werden.

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Hoppser123 05.10.2017, 20:09

Der Flüchtlingsstrom wird noch mehr werden und lässt sich definitiv nicht aufhalten. Du kannst an der Grenze 10 erschießen, 100 oder 1000. Es werden mehr. Und ein Blutbad wird keiner zulassen.

Also finde eine Lösung vor Ort.

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hummel3 05.10.2017, 21:13
@Hoppser123

Und ein Blutbad wird keiner zulassen.

Abwarten und zusehen, wozu die infrage kommenden Staaten alles noch fähig sein werden in der Zukunft. Nichts geht dem Menschen höher als sein Selbsterhalt.

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hm...   ne

Sobald eine Obergrenze für Flüchtlinge nötig ist, müsste man auch den EU-Internen Zuzug regulieren... Oder gar Geburtenkontrolle einführen.

Im Grunde sind das auch nur "mehr Menschen"

Der einzige Grundsatz der ich hier gelten lassen würde ist ein Mangel an Raum, Nahrung oder Finanzen. Da keine der drei Sachen auch nur im geringsten in Deutschland vorhanden ist hat meines Erachtens das Grundrecht auf Asyl vorrang.

Und ja, wir haben genug Geld. Es reicht ja immerhin auch um Banken zu retten die sich vergallopiert haben.

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Das ist ein sehr schwieriges Problem, vor dem speziell die CSU und die Grünen in ihren Sondierungsgesprächen ab 15.Oktober stehen werden.

Eine Obergrenze einzuführen wäre in meinen Augen ein Schlag gegen die Humanität. Man kann nie wissen, was mal wird. Und nur, weil etwas auf einem Fetzen Papier festgelegt wurde, sich dann die Vorstellung verschaffen gewissenhaft gehandelt zu haben ?

Eine Obergrenze ist auch nicht erforderlich. Eine diplomatische Lösung mit den anderen europäischen Staaten muss her! Die Flüchtlingsaufnahme sollte von sämtlichen europäischen Staaten gleichmäßig erfolgen können. Da darf sich keiner stur stellen.

Ich hoffe, dass sich die Parteien einig werden können und die "Quadratur des Kreises" irgendwie hinbekommen. Auch in der Energiepolitik gibt es ja kontroverse Ansichten. Wenn es nicht anders geht, muss man die Fragen offen lassen. Immer noch besser, als eine Partei gegen ihren Willen mit einer Abstimmung zu übergehen.

Einigkeit muss stark machen - man darf nicht einfach die kleinere Partei unterbuttern.

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Ja unbedingt. Jedoch ist es enorm schwierig eine solche Grenze zu finden. Welche Zahl ist den realistisch oder wäre angemessen? Das finde ich nämlich die schwierigste Frage in diesem Zusammenhang.

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Wenn Deutschland nicht eines Tages untergehen möchte, im Bestreben grundsätzlich allen Bedürftigen der Welt zu helfen und als neue Heimat zur Verfügung zu stehen, dann brauchen wir eine Obergrenze für Flüchtlinge.

Dies betrifft nicht allein unsere soziale Leistungsfähigkeit und deren Grenzen, sondern noch viel mehr unsere natürlichen Ressourcen wie  Ackerland, Wiesen, Wald und Baugrund. Wir können unsere Naturflächen nicht weiterhin gedankenlos zubauen und zubetonieren, ohne selbst daran zu Grunde zu gehen.

Keiner unserer Politiker und Gutmenschen scheint daran zu denken, dass unsere Nahrungsmittel plötzlich einmal nicht mehr frei und in jeder gewünschten Menge aus dem Ausland beziehbar sein könnten und wir gezwungen sein könnten, uns von der eigenen "Scholle" zu ernähren. Politische Querelen und Kriege könnten unseren vollen Tellern schnell ein Ende setzen.

Kluge Vorausschau und Selbsterhaltungstrieb verlangen also schon eine Obergrenze für weiteren Landverbrauch, von massenhafter Zuwanderung und Unterbringung der Menschen in neuen Siedlungen und Städten noch gar nicht gesprochen!

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Hoppser123 05.10.2017, 20:08

Wenn du jetzt(!) nicht vor Ort eine Lösung anbietest, die erfolgversprechend ist, wird es eine Katastrophe geben. Wir wußten es schon lange und haben nichts unternommen, außer Afrika auszubeuten und politisch nach unseren Wünschen zu formen.

"Wir sind arm, weil ihr reich seid. Jetzt kommen wir zu euch, damit ihr uns sterben seht.“

Wir können nicht sagen, man habe uns nicht gewarnt. Die dramatischen Bilder der afrikanischen Flüchtlinge, die, aus dem armen Süden kommend, zu Tausenden die spanischen Exklaven in Marokko bestürmen und sich massenhaft gegen die Grenzen der dünn umzäunten Wohlstandsfestung Europa werfen, diese Bilder haben wir schon einmal gesehen.

Damals, vor fünfzehn Jahren, strahlte die ARD ein von der BBC produziertes Fernsehspiel mit dem Titel „Der Marsch“ aus, das den Aufbruch Zehntausender verzweifelter Menschen aus einem sudanesischen Flüchtlingslager erzählt. Fünf lange Jahre, so die Erfindung, hat es in Äthiopien und Somalia, im Tschad und im Sudan nicht mehr geregnet, und die Hilfsmittel aus Europa und den Vereinigten Staaten sind im Filz der korrupten Regime ihrer afrikanischen Heimatländer verschwunden.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fluechtlingsstrom-wir-haben-sie-kommen-sehen-1278871.html

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das kann man nicht sagen da es mehr als je zuvor sind kennen wir dass Maximum nicht

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Natürlich braucht Deutschland eine Obergrenze für den Zustrom von Menschen aus anderen Ländern. Darüber hinweg hilft keine Gefühlsduselei.

Unsere Möglichkeiten sind begrenzt, sozial, finanziell, bevölkerungspolitisch und auch territorial.

Bin nur froh, dass ich nicht bestimmen muss, wo die tatsächliche Grenze des Zumutbaren liegt. Andererseits traue ich auch unserer aktuellen Politikerriege nicht zu, die Grenze am richtigen Punkt zu setzen.  

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Wenn man wirklich das Wort Flüchtling genau nehmen würde, dann hätten wir hier keine Flüchlinge sondern Wirschafts Einwanderer.

Die kommen nicht rein. Dementsprechend brauchen wir auch keine Obergrenze.

Was soll Deutschland Wirtschafts Einwanderer aufnehmen, wenn die Oma nebenan nicht einmal Geld hat für Kohle oder ein Stück Schnitzel.

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Auf jeden Fall. 

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Nein! Wir brauchen lediglich sichere Grenzkontrollen und eine anständige Erfassung.

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die ist schon längst erreicht !!!

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Nein, weil sich humanitäre Hilfe nicht Deckeln lässt.

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hummel3 05.10.2017, 19:54

Auch wenn es unmenschlich klingt, eines Tages werden wir bei weiterer Zuwanderung "die Tür schließen müssen", ganz einfach um nicht selbst an unserem Edelmut auf vielfältige Weise zugrunde zu gehen.

Das will nur niemand sagen. Aber eines Tages könnten wir tatsächlich auch gezwungen sein eine anhaltende "Völkerwanderung" sogar mit Waffengewalt an unseren Grenzen aufzuhalten. Obwohl es realistisch gedacht war, hat man es der AfD sehr verübelt, darüber zu sprechen.

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Hoppser123 05.10.2017, 20:04
@hummel3

Der Marsch

Der Marsch ist ein britisches Fernseh-Drama aus dem Jahr 1990, das auf einem Drehbuch von William Nicholson basiert. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.

Besprechung in der FAZ

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fluechtlingsstrom-wir-haben-sie-kommen-sehen-1278871.html

Trailer

https://m.youtube.com/watch?v=CRLzthr8VZ8

--> Interessante Stelle: "Katzen" Time Index: 1:17

Der ganze Film

https://m.youtube.com/watch?v=pJijNr-sEvo

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zahlenguide 06.10.2017, 17:58
@Hoppser123

einfach mal aufhören jeden Diktator zu unterstützen, wäre schon hilfreich. Aber das wird es mit unseren Politikern wohl nicht geben.

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NEIN, NEIN und nochmals NEIN !

BASTA !

pk

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