Braucht alles was ist, ein ding, indem es ist - im physikalischen sinne gemeint?

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4 Antworten

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Kommentar von Pahana
07.06.2016, 23:35

unser Kosmos kann durchaus auch ein Lebewesen sein oder das herz von einem wesen. Es dehnt sich gerade aus.

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Die Einstein-Rosen-Brücke wurde zwar schon genannt, aber ich werde gleich nochmal darauf eingehen.

Zuerst einmal: Die Menschheit weiß im Grunde nichts über das All. Alles was wir wissen, beruht auf Beobachtungen die im gegenwärtigen Stand der Wissenschaft widerspiegelt werden, weil sie im Moment nicht zu widerlegen sind.
Das merkt man ganz konkret daran, dass wir es mit der bemannten Raumfahrtmission der "Apollo 13" lediglich geschafft haben den Mond zu umrunden.
Um genau zu sein, wir haben es noch nicht einmal geschafft eine unbemannte Raumfahrtmission zu starten, die es schafft aus dem Gravitationsfeld unserer Sonne raus zu kommen.

Um zurück zu der Einstein-Rosen-Brücke zu kommen:
Diese sagt, sehr sehr vereinfacht aus, dass etwas das in ein schwarzes Loch gesogen wird, irgendwo auch wieder raus kommen muss. Das wäre dann das sogenannte "weiße Loch".
Die Annahme für die Existenz eines "weißen Lochs" findet sich im Urknall, also der Entstehung unseres Universums wieder.
Denn hierbei kam ja "aus dem Nichts" Materie und hat sich explosionsartig ausgedehnt.

Das war jetzt sehr knapp zusammen gefasst und lediglich aus einem Blickwinkel betrachtet, denn bei dieser Annahme sind noch ganz andere Dinge zu beachten:

Betrachtet man die Relativitätsthorie von Albert Einstein, wird einem schnell bewusst, dass das Raum-Zeit-Kontinuum abhängig von der Gravitation ist.

Bedeutet mit Beispiel: Eine Atomuhr läuft am Gipfel des Mount Everest schneller als am tiefsten Punkt des Marianengrabens.
Bedeutet, dass die Zeit schneller vergeht (Relativiert auf den Standpunkt des Beobachters) wenn der Standpunkt weiter von einem Gravitationszentrum entfernt ist.
Nun ist aber die Gravitation in einem schwarzen Loch unendlich.
Das heißt dort vergeht die Zeit nicht.
Wenn Zeit nicht vergeht, passiert nichts.
Und jetzt kommen wir von der Physik in die Metaphysik unter theologischen Aspekten.
Denn wenn von selbst nichts passieren kann, weil die Zeit nicht vergeht,
dann muss es irgendwo außerhalb von allem was wir kennen einen Anstoß gegeben haben.

Ich könnte noch weiter auf die Aspekte und die Folgen eines Eintritts von makroskopischen Körpern in ein schwarzes Loch schreiben, aber du merkst, dass es hierfür schlicht und ergreifend keine sicheren Aussagen geben KANN.

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Kommentar von Pahana
07.06.2016, 23:56

sicher ist nur, dass Energie weder zu erzeugen noch zu vernichten ist - sie kann nur umgewandelt werden. Und das, was weder zu erzeugen noch zu vernichten ist, hat ewigen Bestand. Daher erübrigt sich auch die Frage, warum es die Welt gibt, und nicht vielmehr Nichts.

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Wenn alles ein Ding braucht, indem es ist, müsste sich das Ding auch wieder in etwas befinden= eine unendliche Kette.

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Kommentar von Pahana
07.06.2016, 23:28

na ja, was so alles alleine in unserem eigenen Körper herumschwirrt. auch Atome, das ist klar. und wenn sich dann noch in einem Atom welten in welten befinden, dann könnte an deiner unendlichen kette was wahres dran sein

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Was in einem schwarzen Loch ist? So wirklich herrausfinden will ichs nicht, es gibt aber die Theorie einer Einstein-Rosen Brücke. Heißt ein Wurmloch das in einem weißen Loch endet. Aber das ist mir echt zu hoch. Irgwndezwas hat unser universum erschaffen. Und genau das würde ich gerne mal sehen :D naja, ob es Wesen gibt die imateriell sind kann man sich socherlich streiten.

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