Brauchen nur die Schwachen Religion oder irgendeinen Gott?

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22 Antworten

Naja, man trägt auch als gläubiger Mensch "seinen Krafttank" immer bei sich. Schließlich geht es im Glauben nicht in erster Linie darum, dass man in irgendein Gebäude rennt und da irgendwas tut. Sodern um die Beziehung mit Gott, und für die sind Kirchen und Moscheen nicht notwendig. Aber sie sind eben ein Treffpunkt für Menschen, die an das selbe glauben, und wenn man sich mit solchen Leuten treffen will, dann ist doch ein Haus des Glaubens ganz praktisch. Aber ansonsten kann doch jeder Gläubige auch für sich alleine beten und die Beziehung zu Gott aufrecht erhalten. Dass man das aber auch gerne in Gemeinschaft tut, oder sich bei all dem Stress mal woanders hinbegeben und sich auf etwas anderen konzentrieren möchte, ist doch nicht gleuchzusetzen mit Schwäche.

Jeder Mensch hat irgend etwas, was ihm Kraft verleiht.Und dass sich irgendwer wirklich nur ganz alleine auf sich verlassen kann, das stimmt nicht, das ist höchstens eine Illusion. Man braucht immer irgendwas, worauf man sich verlassen kann.

Jeder vermeintlich Starke hat auch seine Schwächen, jeder vermeintlich Schwache hat auch seine Stärken. Man kann Menschen nicht in "stark" und "schwach" unterteilen, weil jeder Mensch beides sein kann. Und erst recht kann man das nicht an persönlichen Überzeugungen fest machen.



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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 16:07

Natürlich hat jeder Stärken und Schwächen. Nehme einem Gläubigen seine Religion oder seinen Gott für eine Weile weg - die Wirkung wird in etwa die sein, wie wenn du einem Kleinstkind den Schnuller wegnimmst. Und all seine Stärken sind dahin

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Durch den Glaube kommt die Stärke. Es ist falsch zu denken, dass nur Jammerlappen an Gott glauben, weil sie ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommen.

Ich persönlich bin Christ. Allerdings bin ich nicht religös, sondern gläubig. Ich glaube an die Dreieinigkeit und die Bibel. In eine Kirche gehe ich nicht, da Religionen meist falsche aussagen machen, daher gehe ich eine freikirchliche Gemeinde in der Menschen wie ich sind. Wir unterstützen uns in unserem Glauben und verurteilen und nicht gegenseitig. Wir bekommen dadurch Kraft und können viel mehr Dinge meistern.

Gerade ich habe das so erlebt. Seit dem ich glaube habe ich rießige Fortschritte im leben gemacht. Dies kommt aber nicht nur vom Glaube allein, sondern auch von meiner inneren Einstellung die sich dadurch geändert hat.

Es sind auch viele in der Gemeinde bei denen sich quasi nichts verändert hat. Sie versuchen bessere Menschen und sein, aber sie meisten ihr Leben nach wie vor auf die gleiche Art und Weise.

Nicht bei jedem wirkt Gott auf die gleiche Art und Weise. Manche bekommen durch ihn Kraft und andere verändern sich einfach nur.

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Sigmund Freud hat die Frage an sich schon ganz gut beantwortet:

Die
Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und
Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später
seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens
erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren
Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu
verleugnen versucht.

Was in der Kurzfassung bedeutet dass religiöse Menschen nicht damit klarkommen dass die Welt unfair ist (zu schwach sind das zu ertragen) und sich daher an eine fiktive Vater-/Elternfigur wenden die ihnen die Illusion von Schutz und Gerechtigkeit gibt.

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 15:07

Und wenn sich diese Gerechtigkeit nicht im Diesseits verwirklichen lässt, dann aber im Himmel bestimt. Spendet viel Trost. Der Glaube hingegen  an die eigenen geistigen Kräfte verstärkt diese sogar

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Ich würde sagen: Hochmut kommt vor dem Fall.

Diese Stärke, die du gottlosen Menschen zugestehst, gibt es nicht - ebenso wenig wie Schwäche bei gläubigen Menschen. Es ist nichts als eine Rechtfertigung - und das noch eine äußerst dämliche, denn betroffen wären ja dann wohl auch alle Berufsgruppen, z.B. auch der Polizist, der gerade mutig sein Leben riskiert, Politiker, Ärzte, Fußballer, Sportler, Schauspieler - die Liste könnte man endlos fortsetzen. Alles Schwächlinge??

Leute, die stolz darauf sind, ohne Gott auszukommen, kommen sich besonders stark vor.  Die Frage stellt sich nur: Brauchen die angeblich gottlos Starken wirklich niemals Trost und Hilfe? So stark, dass ein Mensch alle Situationen meistert, dass er jedem Schicksal und Leidensweg gewachsen ist, ist doch wohl keiner. Auch  Atheisten bleiben von Unglücksfällen, Krankheiten, Verlusten lieber Menschen nicht verschont und auch sie brauchen Trostzuspruch und neue Kraft. Gefühle wie Angst und Trauer sind natürliche Regungen unabhängig von Stärke und Schwäche. Das Argument, dass ein Atheist in jeder Situation fröhlich und stark bleibt, zieht also nicht.

Es ist wohl eher so, dass die, die sich so stark fühlen, ihre Bedürftigkeit und Hilflosigkeit nicht gerne zugeben. Das Eingeständnis wäre ja mit einem Eingeständnis eigener Schwäche verbunden und vielleicht geht ihnen ihr Siegerimage über alles. In Wirklichkeit ist es mehr ein Zeichen von Stärke, zuzugeben, dass man andere braucht. In heutiger Zeit gehört viel mehr Stärke dazu, seinen Glauben zu bekennen als den Glauben anderer zu belächeln.

Außerdem: Du gehst davon aus, dass es Gott nicht gibt und gläubige Menschen sich folglich mit etwas trösten, das gar nicht existiert. Wie sollte also etwas, das gar nicht existent ist, "schwachen" Menschen Halt geben? Das setzt doch erst mal voraus, dass jene, die sich auf die Beziehung mit Gott eingelassen haben, auch gute Gründe dafür haben und nicht einfach ins Blaue hinein glauben. Wenn es aber Gott gibt und er der Ursprung allen Seins ist, dann kann keiner ohne ihn auskommen, ob man das nun wahrhaben will oder nicht. Vermeintlich kraftvolle und von sich selbst überzeugte Geister sind schon oft jämmerlich gescheitert, wie die Geschichte zeigt, da wärst du nicht der erste.

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Kommentar von Zicke52
10.08.2017, 13:58

@Raubkatze: "Brauchen die angeblich gottlos Starken niemals Trost und Hilfe"?

Doch, aber Trost würde ich niemals bei jemandem suchen, der mein Leid hätte verhindern können und es nicht getan hat.

Und Hilfe, die darin besteht, mich zu befähigen, das Leid zu ertragen, von jemandem, der es mir selbst zugefügt oder zugelassen hat, brauche ich nicht.

Wenn mich Räuber zusammenschlägt und ausraubt, suche ich Hilfe bei der Polizei und beim Arzt und Trost bei meinen Lieben, nicht beim Räuber oder bei Zaungästen, die tatenlos zugesehen haben.

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Eine Tankstelle haben ist immer gut. Ob man die jetzt Moschee, Kirche oder Selbst nennt, ist egal. Aber natürlich ist es besser, die Tankstelle immer bei sich zu haben, dann braucht man keine äußeren Dinge, die man anbetet bzw. denen man nachläuft.  

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Warum? Gott ist doch immer da! Abgesehen davon besucht man eine Messe nicht zwingend um den "Tank" aufzufüllen, man dankt auch für das, was Gott einem schenkt. Meines Erachtens sind Menschen, die Gott leugnen die Schwachen. Schließlich sind sie der Ansicht, dass sie der einzige Kraftquell sind. Damit  betrügt man sich ja doch irgendwie selbst. Die Dimension dieses Denkens richtet sich auf das eigene Ego, während sich Christen ihre eigene Unzulänglichkeit eingestehen können. Abgesehen davon, ist der Mensch ein Mängelwesen, der seiner Mitmenschen zwingend bedarf. Insofern ist es eine "Selbstlüge" zu behaupten, man lebe nur aus eigener Kraft. 

LG 

Thus 

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Ich denke, dass es möglich ist es so zu sehen, aber ich würde das anders begründen, denn aus meiner erfahrung entscheiden sich viele gläubige bewusst für eine angenehmere realität, ob das etwas mit einem schwachen charakter zu tun hat, weiß ich so nicht, ich denke, dass auch starke menschen offt überfordert mit ihrer situation sind, denn jeder fällt mal, deswegen kann man garnicht sagen, das alle gläubigen automatisch schwach sind. Zudem lässt sich die geistige kraft ja auch so nicht wirklich messen, ich denke, sie hat sehr viele erscheinungsbilder in abhängigkeit von der persönlichkeit! Lg

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 11:10

Es gibt da einen Unterschied, ob sich jemand in der Vorstellung einer fremden Macht bedient oder ob er sich auf seinen ureigenen Kräften besinnt und diese bei Bedarf anzapft. So schlummert in uns viel mehr Energie als wir zu glauben vermögen. Der religiös Gläubige betet und bittet um sie im Bedarfsfall, obwohl sie in ihm genauso steckt, wie in einem Un religiösen.

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Kommentar von Lazybear
10.08.2017, 16:42

ja in dem fall ist es ja wie ein placebo! lg

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Also ich bin auch Atheistin, aber ich finde nicht, das religiöse Menschen generell schwach sind, und deinen Text finde ich extrem unsinnig, da es auch jede menge schwache Atheisten gibt, und da auf Dauer die aller wenigsten mit "nur sich selbst" auskommen. Zudem klingt dein Text sehr polemisch, als hättest du es nötig, den "Starken Mann" unbedingt raushängen zu lassen "Seht mich an, ich bin Stark!" ;) 

Bei Religiösen Menschen beobachte ich öfter, das sie sich ihre eigene Kraft nicht eingestehen können.

Meine Mutter ist so ein Fall. Sie ist nicht hoch religiös, und geht auch nie in die Kirche, oder lebt irgendwie nach der Bibel (einzig das sie Karfreitag nur Fisch, und kein Fleisch isst hat sie von ihrer Kindheit noch irgendwie drin)  
Sie glaubt aber irgendwie an Gott und betet z.B. bei großen Problemen um Hilfe, und meint auch, das sie dann immer irgendwie eine Lösung findet, also Hilfe bekommt.

Das stimmt tatsächlich, aber meiner Meinung nach ist das Beten eher eine Art Meditation, bei der sie sich auf das Problem konzentriert/Fokussiert, und bei dem ihr Unterbewusstsein ihr dann die "Lösung" flüstert.

Das gleiche bei "Spontaner Selbstheilung".

Nur können viele sich eben nicht eingestehen, das diese "Kraft" oder dieses "Wissen" von ihnen selbst kommt, und daher schreiben sie es einem Gott zu.

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Hi,

Ich persönlich denke dass der Glaube an einen Gott eher weniger was mit Religion oder Stärke oder Schwäche zu tun hat sondern eher mit der eigenen Ratio und den persönlichen "Best Fits".

Es ist zum Beispiel weiterhin ein Mysterium wie sich die Existenz in sich hineingeworfen hat.

Da bastelt man sich gern ein persönliches "Best Fit" zurecht. Ob "Gott" dabei eine Rolle spielt bleibt dabei einem selbst überlassen.

Dabei sind manche, mh, sagen wir mal... ziemlich phantasievoll. Das Erdachte könnte möglich sein, beweisen kann man es halt nicht!

Deswegen spreche ich hier gerne über persönliche "Best Fits".

Manchen ist es völlig egal warum Existenz vorhanden ist.

Ich persönlich frage mich jetzt wie man darauf kommt dass die Neigung über den Tellerrand denken zu wollen etwas mit Schwäche hat?

Es gibt viele große Geister die die Existenz "Gottes" nicht negieren!

Solche Leute nennt man "Agnostiker". Sie sind Dir im Denken jedenfalls paar Schritte voraus. Sie wissen zum Beispiel dass man nicht wissen kann ob es "Gott" gibt oder nicht!

Aber: Natürlich kann ein "Ungläubiger" der nur an sich selbst glaubt, stark sein. Das will ich natürlich nicht ausschliessen! Wobei man sagen muss dass kaum jemand die meiste Zeit des Lebens stark sein kann!

Wenn Du Pech hast, oder Glück, je nachdem wie man es sieht, wird Dir, wenn Du mal alt und gebrächlich bist, ein Christ, oder ein Moslem oder einfach ein menschlich wohlwollender Ungläubiger Dir die Windel wechseln!

Nenn Du ruhig diese Leute dann schwach! :-)

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 16:00

Dieses Pech,   wovor du dich sehr fürchtest, werde ich eben nicht haben, da ich auch im hohen Alter noch meine ganz persönlichen Dinge selber verrichten kann während andere Leute dir schon längst den Hintern abputzen müssen, da du es heute schon befurchtest. "Was ich befürchtete, ist über mich gekommen" (Hiob)

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Hier stellt sich die Frage nicht, ob man stark oder schwach sind. Ich kenne sehr viele schwache Menschen, die weder mit einem Glauben noch mit einer Religion etwas am Hut haben. Aber ich kenne auch sehr starke Menschen, die sehr religös sind. 

Gott ist in uns allen irgendwo verwurzelt, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die Gott und den Glauben einfach bescheuert fanden, und sobald sie Schwierigkeiten hatten, die ersten waren, die Gott um Hilfe gerufen haben. Sind sie nun schwach? Sind sie Heuchler? Wer kann das schon beurteilen. 

Der Glaube kann einem Kraft schenken und niemand, der an Gott glaubt, ist schwach oder stark. Hier gibt es kein stark oder schwach. Der sogenannte starke Mann, der keinen und niemanden braucht, existiert nicht. Stark und schwach gibt es meiner Meinung nach vielleicht, wenn es um Kraft geht. Gewichte stemmen und Ähnliches. In der Religion haben diese zwei Begriffe meiner Ansicht nach nichts verloren. :)

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Kommentar von JustusMorgan
10.08.2017, 10:09

Gott ist in uns allen verwurzelt? Inwiefern?

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Nein sich in menschengemachte Religionen zu flüchten ist kein Zeichen von schwäche, sondern lediglich ein Zeichen das man noch nicht bereit ist die wahren Götter, die grossen Vier anzunehmen.

Auch diese Menschen werden in irgendeinmal zum waren Glauben finden, wenn auch vielleicht erst in ihren nächsten Leben

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 11:18

An sich selber glauben reicht völlig aus. Wer das nicht kann, dem nützt auch der wahrste Gottesglauben nichts, wenn es einen solchen ueberhaupt gibt

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Das behauptet Nietzsche und auch nur für das Christentum! Im Buddhismus findet der edle Starke durchaus eine Unterstützung: er kann auf eine "erfolgreiche" Reinkarnation hoffen; desgleichen der gläubige Hindu und Jainist. Der Islam unterstützt auch den starken (gläubigen) Moslem.

Wenn allerdings der Anhänger des Buddhismus bzw. Hiduismus aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheiden möchte, muss er ein sanftes, mönchisches Leben führen, ähnlich wie im Christentum.

Die Tiraden Nietzsches gegen das Christentum (s. deine Ausführungen) finden eine Bestätigung in der Bergpredigt, welche die zentralen Aussagen des Christentums enthält. Das Ideal der Armut, der Sanftmut, des Leidens, der Schwäche (Willfährigkeit gegenüber dem Widersacher), der Feindesliebe, des Hinhaltens der Backe, um den nächsten Streich zu erhalten, wird hier verkündet. Dagegen wird der Erfolg des Starken in Form von Reichtum  als etwas Wertloses hingestellt (Matth. 13. 22 und 19. 21ff). Mit anderen Worten: Das Christentum unterstützt die Schwachen, eröffnet ihnen eine trostreiche Aussicht auf ein ewiges Leben, falls sie ein gottesfürchtiges Leben führen.


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LiebeR Mahpee,

was ist Religion? Wozu dient Religion? Hilft Religion wirklich weiter? Was hilft wirklich weiter?

Viele Menschen haben den Eindruck, dass sie ohne Hilfe von außen orientierungslos sind. Sie haben den unbestimmten Eindruck, dass da mehr sein muss als das, was wir sehen. Ist das nicht eine plausible Erklärung dafür, dass wir z.B. auf dieser Erde so viele Kriege erleben - Nationen gegen Nationen, Völker gegen Völker, Menschen gegen Menschen?

Manche meinen, sich damit helfen zu können, dass sie das Unsichtbare ausblenden, doch was blenden sie damit aus?

Manche halten sich fest an der Illusion, dass sie in Ritualen Halt finden. Doch wozu dienen Rituale wirklich?

Manche steigern sich in körperliche Aktivitäten, die ihnen ein "Wohlgefühl" geben. Doch wie verlässlich sind Gefühle?

In der Bibel sehen wir, dass im Himmel - für unsere physischen Augen unsichtbar - ein Kampf stattfindet. Ein Kampf? Für uns unsichtbar? Was bedeutet dieser Kampf für uns? Woraus besteht dieser Kampf, wie äußert er sich in unserem Leben? Und was bringt es mir, auf der Siegerseite zu sein?

Möchtest Du, dass ich Dir dazu mehr schreibe?

Herzliche Grüße, Moritz

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Der Gesunde brauch kein Arzt, der Kranke der Brauch einen Arzt. Wer sich selbst für gerecht hält, der wird erniedrigt werden. Wer sich erniedrigt, der wird erhöht werden.
Soll der der sich auf Erden für gerecht und stark hält sich bis zu dem Gericht für stark und gerecht halten. Sich für stark halten kann sich jeder, sich aber vor Gott zu erniedrigen das beweist echte Stärke.

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Mahpee,

ein Bibeltext lässt vermuten, dass nur die Schwachen gläubig sind:

"sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme" (1. Kor. 1:27)

Beim genauen Lesen bemerkt man jedoch, dass Gott durch das vermeintlich Schwache die vermeintlich Starken beschämt. Deswegen sagte Jesus:

"Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast." (Mat. 11:25)

In den Augen der "Welt" sind gläubige Menschen dumm, töricht und schwach. In den Augen Gottes ist es genau umgekehrt:

"Wenn jemand unter euch denkt, er sei in diesem System der Dinge weise, so werde er ein Tor, damit er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.“" (1. Kor. 3:18, 19).

Das Entscheidende scheint mir die richtige Einstellung zu sein. Wer in Demut anerkennt, dass er aus der Bibel viel lernen kann, ist nicht dumm, sondern anerkennt lediglich die Weisheit Gottes.

Stolz wirkt Demut entgegen. Einem stolzen Menschen verschliessen sich demnach bbl. Wahrheiten. Weisheit hat nichts mit Bildung zu tun.

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Wer daher denkt , er stehe, der sehe zu dass er nicht falle.

cheerio

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 11:25

Und wer fällt, der stehe einfach wieder auf.

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Oh Gott, das hoert sich wie Werbung fuer Superman an.

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Religion ist kein Gebrauchsartikel.

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 10:32

Ein geistiges Hilfsmittel in Vollendung, um sich im Bedarfs Fall anlehnen oder gar ausweinen zu können, wie ein kleines Kind, welches sich bei seinem Papa oder seiner Mama gelegentlich ausweint. Und wenn halt kein Papa oder keine Mama mehr da, dann muss halt ein Therapeut oder noch besser ein Geistlicher dafür herhalten - für den inbrünstig Gläubigen, nicht aber für den Starken

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Und wozu stellst du jetzt die Frage, wenn du die Antwort eh schon zu wissen glaubst?

Ging es nur mal darum, Dampf abzulassen?

Wenn du so wahrhaft stark wärst, dann hättest du das doch gar nicht nötig, oder?

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Kommentar von Mahpee
10.08.2017, 11:23

Andere sollen daran auch teilhaben. Wissen nur für sich selber behalten, nutzt der Welt nichts

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M. E. braucht jeder Mensch Gott, da sich niemand selbst erlösen und das ewige Leben schenken kann. Nur durch Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit ist das möglich.

"Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?" (Matthäus 16,26)

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." (Römer 6,23) 

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt." (1. Johannes 5,13) 

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