Brauchen nur die Schwachen Religion oder irgendeinen Gott?

22 Antworten

Also ich bin auch Atheistin, aber ich finde nicht, das religiöse Menschen generell schwach sind, und deinen Text finde ich extrem unsinnig, da es auch jede menge schwache Atheisten gibt, und da auf Dauer die aller wenigsten mit "nur sich selbst" auskommen. Zudem klingt dein Text sehr polemisch, als hättest du es nötig, den "Starken Mann" unbedingt raushängen zu lassen "Seht mich an, ich bin Stark!" ;) 

Bei Religiösen Menschen beobachte ich öfter, das sie sich ihre eigene Kraft nicht eingestehen können.

Meine Mutter ist so ein Fall. Sie ist nicht hoch religiös, und geht auch nie in die Kirche, oder lebt irgendwie nach der Bibel (einzig das sie Karfreitag nur Fisch, und kein Fleisch isst hat sie von ihrer Kindheit noch irgendwie drin)  
Sie glaubt aber irgendwie an Gott und betet z.B. bei großen Problemen um Hilfe, und meint auch, das sie dann immer irgendwie eine Lösung findet, also Hilfe bekommt.

Das stimmt tatsächlich, aber meiner Meinung nach ist das Beten eher eine Art Meditation, bei der sie sich auf das Problem konzentriert/Fokussiert, und bei dem ihr Unterbewusstsein ihr dann die "Lösung" flüstert.

Das gleiche bei "Spontaner Selbstheilung".

Nur können viele sich eben nicht eingestehen, das diese "Kraft" oder dieses "Wissen" von ihnen selbst kommt, und daher schreiben sie es einem Gott zu.

M. E. braucht jeder Mensch Gott, da sich niemand selbst erlösen und das ewige Leben schenken kann. Nur durch Gottes Gnade, Liebe und Barmherzigkeit ist das möglich.

"Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?" (Matthäus 16,26)

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." (Römer 6,23) 

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt." (1. Johannes 5,13) 

Hier stellt sich die Frage nicht, ob man stark oder schwach sind. Ich kenne sehr viele schwache Menschen, die weder mit einem Glauben noch mit einer Religion etwas am Hut haben. Aber ich kenne auch sehr starke Menschen, die sehr religös sind. 

Gott ist in uns allen irgendwo verwurzelt, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die Gott und den Glauben einfach bescheuert fanden, und sobald sie Schwierigkeiten hatten, die ersten waren, die Gott um Hilfe gerufen haben. Sind sie nun schwach? Sind sie Heuchler? Wer kann das schon beurteilen. 

Der Glaube kann einem Kraft schenken und niemand, der an Gott glaubt, ist schwach oder stark. Hier gibt es kein stark oder schwach. Der sogenannte starke Mann, der keinen und niemanden braucht, existiert nicht. Stark und schwach gibt es meiner Meinung nach vielleicht, wenn es um Kraft geht. Gewichte stemmen und Ähnliches. In der Religion haben diese zwei Begriffe meiner Ansicht nach nichts verloren. :)

Gott ist in uns allen verwurzelt? Inwiefern?

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@JustusMorgan

Das wollte ich mit dem darauf folgenden Beispiel erklären. Es gibt genug Menschen, die nur über die Religion und über Gott schimpfen. Sobald jene aber in eine schwierige Situation kommen, schlagen sie die Hände über den Kopf zusammen und bitten Gott um Hilfe. Ich erinnere mich an eine Freundin, die über Gott nur Schlechtes gesagt hat und als sie dann plötzlich in einer verzwickten Lage war, sagte sie: "Ich bete jetzt noch ein Vater Unser, damit es vielleicht doch klappt."

Woher also der Sinneswandel? Ist es die sogenannte Kontingenzbewältigung?  Wieso wende ich mich plötzlich an Gott, wenn es mir schlecht geht und sonst schimpfe ich nur darüber oder behaupte willensstark, dass es Gott nicht gibt? Es gibt bestimmt Menschen, die auch in schlimmen Situationen, nicht an Gott glauben oder sich an Gott wenden. Jedoch gibt es viele, die so sind. Du hast recht, ich habe das bestimmt etwas zu überspitzt formuliert. Jetzt kann ich es leider nicht mehr ausbessern. Wenn du eine Antwort auf meine oben gestellten Fragen hast, freue ich mich natürlich über eine. LG :)

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@Veri12

Für mich ist dieses "in der Not an Gott glauben" eine Panikreaktion, man handelt quasi nach der Pascalschen Wette.

Das hab ich selbst auch schon mal erlebt. (nur Bitten, kein Beten ^^) Als ich dann aber wieder ruhig war, wurde mir das natürlich schnell klar. (Also das es eine reine Panikreaktion war)

Bei anderen habe ich es auch schon gesehen, aber niemand hat danach ernsthaft an Gott geglaubt. Es ist eher ein verleumden der Situation, so wie wenn einem was besonderes kaputt geht, und man davor steht und "nein nein nein das kann doch jetzt nicht wahr sein, nein neiiiin das ist jetzt nicht passiert!!!" jammert.

Bei manchen ausrufen ist es auch einfach nur "Sprachgebrauch" ich sag auch so sagen wie "ach du lieber Himmel" oder "Gütiger Gott, stell dich nicht so an" oder "Gottseidank" aber das bedeutet nicht, das ich an Gott glaube ;)

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@Deamonia

Aber es ist doch bemerkenswert, wie das trotzdem Teil der (deiner) Sprache ist, oder?

Ich als Christ versuche ganz bewusst, solche Sprüche wie "zum Teufel noch mal" oder "auf Teufel komm raus" oder "verflucht noch mal" o.ä. zu vermeiden.

Ob die Aussprüche, die dann als Ersatz fungieren, besser sind, sei mal dahingestellt.

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@danhof

Ich finde das kein bisschen bemerkenswert, immerhin bin ich mit diesen Aussprüchen aufgewachsen, sie werden auch in Büchern, im TV quasi überall verwendet, da ist es doch ganz normal, das ich sie auch verwende. Ebenso wie "Pfui Teufel" "Verfluchter Mist" oÄ

Ich achte da nur bewusst drauf, wenn ich z.B. hier auf GF was zu religiösen oder atheistischen Fragen schreibe, da einem hier sonst ganz schnell ein Strick daraus gedreht wird. Nach dem Motto "Du hast "mein Gott ist das blöde" geschrieben, also glaubst du doch an Gott!"

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@Deamonia

Und wie ist das mit abergläubischen Dingen? Sowas wie "toi toi toi" oder "Klopf auf Holz, bislang ist noch nichts passiert"?

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