Brauchen Kinder religiöse Erziehung?

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Nein.

Kinder brauchen Liebe und Strukturen, die Werte der Eltern (so sie denn welche haben:) ) fließen dabei mit ein, aber nicht zwingend irgendeine Religion.

Religion und was damit so angestellt wird, lernen die Kinder im Kindergarten und/oder in der Schule.

Wobei auch bei mir Ungläubiger Weihnachten im Sinne eines Familienfestes gefeiert wird bzw. Ostern zum Ostereier suchen genutzt wird.

Für mich besteht keine Frage, dass man die wichtigsten Feste (Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt etc ) kennen sollte. Gehört zur Allgemeinbildung.

Ob man will oder nicht, irgend etwas wird man den Kindern mitgeben...

Vielleicht ist "Religion" unter dem Schlagwort "Religion" heute nicht in, aber ein Wertesystem (z.B. Menschenrechte,Demokratie, Umweltschutz) ist auch so etwas wie Religion, und irgendwie muss man sich positionieren...

das heisst: es unmöglich, es nicht in irgend einer Form zu machen...

Nein, nur eine anständige.

Leider ist die Versagerquote ziemlich in die Höhe gestiegen.

Kinder brauchen gescheite Eltern, leider ist es oft so, daß die intelligenteren Menschen auf Nachwuchs verzichten zugunsten ihrer Aufstiegsmöglichkeiten. Und plötzlich ist die Frau 45...

Religion ist die Lehre über Götter. Von solchen Lehren gibt es viele auf der Welt, und gläubige Eltern ziehen ihre Kinder oft genug im Sinne ihrer Religion auf. Also braucht die Religion religiöse Kindererziehung.

Man wird nicht drumherum kommen, den Kindern die Sagen und Mythen, Legenden und Lügen zu erklären, die die Menschheitsgeschichte hervorbrachten. Kinder sind nicht dumm, doch falls sie an dumme Eltern geraten sinken ihre Chancen, die Sache so erklärt zu bekommen, wie sie ist, und nicht, wie sie Religion der Welt vorgaukelt.

Meine Kinder wissen schon von klein auf, daß ich an Gott glaube, sie sind inzwischen erwachsen und wir diskutieren oft über Glaube, und auch, daß jeder seinen eigen haben darf. Sie glauben etwas anderes als ich, doch anständig sind sie geworden und geblieben. Sieben Enkel habe ich auch, und dort funktioniert die Geschichte auch ohne Religion.

Bei uns ist es zu Weihnachten gebräuchlich, eine glitzernde Fichte im Wohnzimmer stehen zu haben unter der Geschenke für die Kinder liegen. Bei uns daheim ist es auch so, und beim Opa wird zusammen gefeiert. Weil es Feiertag ist. Falls von den Kindern Fragen kommen, warum das so ist, dann erklärt es die Mama, und die hat es von Opa erklärt bekommen.

Von meiner Familie gehört keine:r einer Religion an.

Woher ich das weiß:Hobby – Habe den Mut, mich meines eigenen Verstandes zu bedienen

Ich finde es okay, wenn der Glauben an die Kinder weitergegeben wird. Aber spätestens mit 18 Jahren sollten sie selbst entscheiden dürfen, wie sie mit diesem Glauben in Zukunft verfahren.

Manche Kinder werden ja durch ihren Glauben dermaßen in ihrem Handeln und Denken eingeschränkt, dass ich behaupte, dass hier Zwänge und Macht der Eltern ausgeübt wird.

Ich gebe u.a. auch Nachhilfe, ein Junge aus einer sehr religiösen Familie hat letzte Woche behaupte, dass es Dinosaurier nie gegeben hat, seine Eltern und er glauben nicht daran. Die Knochenfunde sind von anderen großen Tieren, z.B. von Nilpferden, sonst hätten die Dinosaurier ja Adam und Eva gefressen.

Die ganzen wissenschaftlichen Befunde werden einfach ignoriert und alles so zurechtgelegt, dass es mit der Bibel übereinstimmt.

Aber spätestens mit 18 Jahren sollten sie selbst entscheiden dürfen

Laut deutschen Gesetzen: Mit 14.

ein Junge aus einer sehr religiösen Familie hat letzte Woche behaupte, dass es Dinosaurier nie gegeben hat

Das ist aber sehr extrem, klingt nach Sekte. Oder der Junge hat sich was zurechtgelegt ...

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@helmutwk

Evangelikale Freikirche oder ähnliches der Kategorie: "Gott hat die Erde vor 6000 Jahren so erschaffen, wie sie heute ist."

Ist in den USA weit verbreitet - gerne auch mit "Menschen und Dinosaurier haben zeitgleich gelebt".

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@Libertinaerer
Evangelikale Freikirche oder ähnliches der Kategorie: "Gott hat die Erde vor 6000 Jahren so erschaffen, wie sie heute ist."

Als ehemaliger Kreationist weiß ich, dass die das nie so ausrücken würden. Stichwort: Sintflut und "Mikroevolution", die aus ein paar tausend Arten auf der Arche die heutigen Milliionen Arten erzeugt hat. Vor allem würden die nicht die Existenz der Dinos bestreiten.

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@helmutwk

Nicht alle Evangelikalen sind dieser Ansicht. Es gibt unter ihnen auch welche, die der Überzeugung sind, dass es keine Dinosaurier gab, und die Fossilien von Satan verteilt wurden, um die Menschen vom Glauben abfallen zu lassen.

Zugegebenermaßen klingen zumindest aus meiner Sicht beide Varianten gleichermaßen "sektenhaft". ^^

PS:

Als ehemaliger Kreationist

Glückwunsch! ;-)

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@Libertinaerer
Nicht alle Evangelikalen sind dieser Ansicht.

Ich bin bei dem Wort "evangelikal" vorsichtig geworden, so wie die US-Evangelikalen in den Medien dargestellt werden ... Jedenfalls gibts es auch Evangelikale bzw. Pietisten, die keine Kreationisten sind. Zum Beispiel mich ;)

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@helmutwk
Ich bin bei dem Wort "evangelikal" vorsichtig geworden, so wie die US-Evangelikalen in den Medien dargestellt werden ...

Hmm, ja, das ist wirklich arg einseitig. Mir ist bewusst, dass es nicht DEN Evangelikalen gibt, sondern dass man Evangelikalismus in vielen Strömungen findet.

PS:

Zum Beispiel mich ;)

Mein Beileid! ^^

SCNR ;)

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@helmutwk

Tja, ich wurde als Kind halt einfach nicht stark genug religiös indoktriniert. Shit happens! ^^

Dass Glaube von der Erziehung im Kindesalter abhängt, der Meinung wirst Du ja hoffentlich auch sein, oder? Du glaubst ja auch nicht an Aphrodite oder Shiva.

Das erscheint mir ziemlich offensichtlich - selbst wenn man es nicht neurowissenschaftlich erklären könnte ... ;)

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@Libertinaerer
Dass Glaube von der Erziehung im Kindesalter abhängt

Nur teilweise. Das zeigen all die Fälle, wo jemand seine Glauben wechselt.

Und eine religiöse Erziehung ist per se auch nicht indoktrinierender als eine atheistische Erziehung. Das hängt doch sehr von den Eltern ab.

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@helmutwk

Es gibt Jugendliche, die atheistisch aufgewachsen sind und trotzdem ihren Glauben gefunden und sogar Theologie studiert haben.

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@helmutwk
Und eine religiöse Erziehung ist per se auch nicht indoktrinierender als eine atheistische Erziehung.

Jemanden etwas einzutrichtern, was er glauben soll, das sich nicht durch Wissen, Logik, etc. erschließt, ist Indoktrination.

Jemanden in Ruhe zu lassen, ist es nicht.

Ist ganz einfach.

Das Problem an glaubensbasierter Erziehung, ist eben das Fehlen/Unterdrücken von Kritik. Das macht Menschen nicht nur hörig ihrer Religion gegenüber, sondern macht sie auch anfällig für andere, auch areligiöse Weltbilder mit Führerfiguren (Hitler, Stalin, ...).

Deswegen ...

Nur teilweise. Das zeigen all die Fälle, wo jemand seine Glauben wechselt.

... ist es noch relativ einfach zu einem anderen Glaubenssystem zu konvertieren. Aber davon komlpett loszukommen, ist ziemlich schwer: "Wenn ich den Glauben eines Menschen mit 8 oder 9 Jahren habe, habe ich ihn für den Rest seines Lebens.

Je früher ich damit anfange, jemandem einzuimpfen, was er glauben soll, umso eher bleibt er dem für den Rest seines Lebens treu.

Auch wenn er mal abgleitet, irgendwann kehrt er zurück.

Und wenn es zu emotionalen Entscheidungen kommt, wie: wen heirate ich, wen wähle ich, dann wird religöser Glaube mächtig." (Dr. Michael Persinger, Neurologe)

Das ist schlicht ein evolutionär optimierte Eigenschaft, um den Nachwuchs bessere Überlebenschancen zu geben: "Glaube, ohne zu hinterfragen, was immer erwachsene Bezugspersonen dir sagen. Religionsführer sind sich der Verletzbarkeit der kindlichen Gehirne voll bewusst und der Wichtigkeit, sie möglichst früh zu indoktrinieren. Unsere psychischen Dispositionen machen uns für Religion anfällig wie der Lichtkompass Motten für ihren Todesflug." (Prof. Dr. Richard Dawkins, Evolutionsbiologe)

Und genau deswegen beklagen auch die deutschen Bischöfe, den Mangel an - auch staatlicher - religiöser Erziehung heutzutage.

Aber da werden sie klagen, bis die letzte Kirche dichtgemacht hat: Die Zeiten sind vorbei! Und damit schwinden den Kirchen stetig Gläubige wie auch Personal. Deutschland wird, wie generell Mitteleuropa, seit über 100 Jahren immer atheistischer ...

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@Volkerfant
Es gibt Jugendliche, die atheistisch aufgewachsen sind und trotzdem ihren Glauben gefunden und sogar Theologie studiert haben.

Na, dann könnt ihr ja die Kinder in Ruhe lassen! :-))

Allerdings, und das sollte eigentlich bekanntes Wissen sein ^^, ist es sehr selten, nach areligiöser Erziehung nach dem Kindesalter noch zum Glauben zu finden: 94 Prozent der nicht religiös erzogenen Briten bleiben konfessionslos, wie eine Studie des Religionsforschers Stephen Bullivant von der St Mary’s University in London ergeben hat.

Zum Vergleich: Nur 56 Prozent der katholisch erzogenen Kinder bleiben der Religionsgemeinschaft ihrer Eltern treu, lediglich 52 Prozent der anglikanischen. Nur wenige der Abtrünnigen wechseln dabei dann die Konfession - rund 40 Prozent fallen ganz vom Glauben ab.

Meine Eltern waren evangelisch-lutherisch, aber eher so die Kategorie "Traditionschristen" oder "Gelegenheitschristen".

Ich kann mich noch daran erinnern, als Kind jeden Abend vor dem Schlafengehen das Vaterunser gebetet zu haben, und auch schulische Krippenspiele etc. sind mir vertraut. Aber den ganzen Hokuspokus-Firlefanz habe ich mit steigendem Alter abgelegt, wie den Glauben an den Weihnachtsmann.

Man braucht heutzutage schon eine sehr starke Indoktrination, um auch nur halbwegs intelligente Kinder noch auf Dauer religiös binden zu können.

Die ist nicht mehr machbar.

Und die Kirchen werden zudem immer unattrsktiver. Zumal für Jugendliche. Sogar in Bayern ...

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@Libertinaerer
Jemanden etwas einzutrichtern, was er glauben soll, das sich nicht durch Wissen, Logik, etc. erschließt, ist Indoktrination.

Na ja, erstens denken manche Religiöse, dass ihre Religion logisch ist, und zweitens ist auch Atheismus ein Glauben, der auf unbewiesenen Voraussetzungen beruht, also ist auch atheistische Erziehung gemäß deiner Definition "Indoktrination".

Aber da werden sie klagen, bis die letzte Kirche dichtgemacht hat: Die Zeiten sind vorbei!

Wer weiß - der Glaube wurde schon öfter totgesagt. Ging immer irgendwie daneben. Außerdem zeigt die historische Erfahrung, dass sich jeder Trend einmal umkehrt. Im 19.Jh. wurde D immer religiöser ("Erweckungen"), im 20. immer weniger religiös, mal sehn wies im 21. Jahrhundert weitergeht ...

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@helmutwk
Na ja, erstens denken manche Religiöse, dass ihre Religion logisch ist, 

Mir ist bewusst, dass Religiöse es nicht so mit Logik haben. ^^

zweitens ist auch Atheismus ein Glauben

🤣

Nein, Atheismus ist das genau NICHT. 😎 Es wird nur gerne von Religiösen behauptet - mit ihrer überragenden Logik. 😈

Bill Maher hat das mal schön, und unterhaltsam, erklärt - auch, wie man Atheisten wie ihn oder mich SEHR leicht zur Religion bringen könnte: Atheism is Not a Religion.

der Glaube wurde schon öfter totgesagt.

Eher nicht. Er hatte ja in unserer Gesellschaft noch bis in die 1960er Jahre hinein eine relevante - und unterdrückende - Bedeutung. Die "gute, alte Zeit", in der ungehorsame Kinder noch geprügelt wurden, Scheidung kaum möglich war, Homosexuelle eingesperrt wurden, Paare verheiratet sein mussten, der Ehemann über seine Frau bestimmen und sie sogar straffrei vergewaltigen konnte, man keine negativen Gedanken hatte, wenn man seine Kinder beim Priester in die Obhut gab, man nicht über Sexualität sprach, usw. ...

... wird ja nicht wirklich vermisst die Zeit. Nicht mal von vielen Religiösen.

mal sehn wies im 21. Jahrhundert weitergeht ...

... zappenduster, religiös gesehen. 😁

Aufgefrischt durch ein wenig muslimische Zuwanderung. 🙄

Aber das sind so wenige (und die ggf. dermaßen neben der Spur), dass das auch nichts grundlegend ändern wird ... 😎

😁🥂😁

PS: Immerhin könnt ihr ja entspannt sein. Atheisten pflegen Religiöse ja heutzutage nicht so zu behandeln, wie Religiöse früher Atheisten behandelt haben (und in manchen, auch sehr nahen Gegenden - in unterschiedlichsten Ausprägungen - immer noch tun). Andernfalls hättet ihr wirklich Grund zur Sorge.

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@Libertinaerer
Nein, Atheismus ist das genau NICHT

Ja was denn sonst? Jeder Mensch, der logisch denkt, muss von unbewiesenen Annahmen ausgehen, das ergibt sich aus dem Münchhausen-Trilemma. Also wenn du logisch denkst, hast du einen "Glauben" - möglicherweise dir unbewusst.

Wenn du meinst, dass deine Ansichten allein auf Logik beruhen, dann machst du den gleichen Fehler wie die Religiösen, die das von ihren Ansichten denken.

Eher nicht.

Voltaire hat z.B. vorausgesagt, dass es "in 100 Jahren" keinen mehr gibt, der der Bibel glaubt. nun, 100 Jahre später war sein Geburtshaus eine Lagerhalle, in der u.a. Bibeln einer Bibelgesellschaft gelagert wurden ...

zappenduster, religiös gesehen

Na ja, wenn ich mir die Entwicklung außerhalb Europas ansehe, eher lichthell.

Atheisten pflegen Religiöse ja heutzutage nicht so zu behandeln, wie Religiöse früher Atheisten behandelt haben

Die Entwicklungen in Ländern, deren Regierungen sich zum Atheismus bekannten, lässt mich doch arg daran zweifeln. Jede Idee kann missbraucht werden, wenn die Lehre Jesu für Unterdrückung missbraucht wurde und Atheismus auch - warum sollte es da beim Atheismus der Zukunft eine Ausnahme geben?

Aktuell ist China ja so ein Beispiel, wie Atheisten mit Andersdenkenden umgehen, wenn sie die Möglichkeit haben ...

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@helmutwk
Ja was denn sonst?

Beobachtung. Im weitesten Sinne.

Jeder Mensch, der logisch denkt, muss von unbewiesenen Annahmen ausgehen

Ja, das ist letztlich zwingend. Dass hingegen Religiöse denken, auch noch logisch, wäre mir aber neu. 😈

das ergibt sich aus dem Münchhausen-Trilemma.

Das hätten Religiöse gerne, um ihren Glauben zu "rechtfertigen". 😎

Also wenn du logisch denkst, hast du einen "Glauben"

Definitionsfrage.

Ich treffe ggf. (gut begründete) Annahmen. Optimalerweise beobachtbar. Prüfbar. Messbar. Reproduzierbar ...

Das ist derart tiefgreifend unterschiedlich von (unbegründeter) Religion, auf die all das nicht zutrifft, dass Du dafür das gleiche Wort meinst verwenden zu dürfen?

Dazu fallen mir die Begriffe "unverschämt" und "vermessen" ein. Nun ja, diese Begriffe fallen mir bei Religiösen in der Tat sehr häufig ein ... 😈

Voltaire hat z.B. vorausgesagt, dass es "in 100 Jahren" keinen mehr gibt, der der Bibel glaubt.

Und die Zeugen Jehovas haben x-mal den Weltuntergang vorausgesagt. So what?

Ich sage keinen Weltuntergang mit näherem Datum fest voraus, aber sollte es beim (unausweichlichen) Weltuntergang noch Menschen geben, und darunter noch Religiöse (was immer es dann für Religionen geben mag), würde es mich nicht wirklich überraschen, wenn sie dann Schilder hochhalten: "Wir haben es ja schon vor Millionen von Jahren gesagt!" 😈

Aber ich sage auch nicht das Verschwinden des Christentums voraus. Ich stelle nur fest, dass in Europa (seit über 100 Jahren), und erfreulicherweise nun auch in den USA (seit rund 20 Jahren) die Religiosität stetig abnimmt.

Ich sehe auch nichts, was das ändern könnte. Und noch viel besser: Die Religiösen sehen auch nichts. 😁

Ich weiß nicht, was in 100 Jahren sein wird. Vielleicht ein "Greta Thunberg"-Kult? 😁

Aber solange der Niedergang anhält und ich ihn erleben darf, solange genieße ich ihn ... 🥳

Die Entwicklungen in Ländern, deren Regierungen sich zum Atheismus bekannten, lässt mich doch arg daran zweifeln.

Beschrei es nicht! Mein Mitgefühl könnte sich in Grenzen halten, angesichts der Verbrechen von und im Namen der Religion. 😈

Jede Idee kann missbraucht werden, wenn die Lehre Jesu für Unterdrückung missbraucht wurde und Atheismus auch

Nochmal: Atheismus ist kein Glaube/keine Lehre, sondern die Ablehnung des Glaubens an "Übernatürliches", von einer enormen Beliebigkeit, für die jegliche Evidenz fehlt.

Bibel und Koran hingegen basieren auf expliziten Geboten und Verboten. Es ist die Aufklärung, die uns die Menschenrechte brachte - GEGEN den erbitterten Widerstand der Religionen (bis heute).

Sicher, wenn es zu Voltaires Zeiten bereits das Web gegeben hätte, hätte auch er sicherlich ahnen können, wie dumm "die Menschheit" selbst bei sehr guten Bildungsvoraussetzungen trotzdem im Einzelnen so sein kann.

Aber, dass in China gerade ein Regime regiert, das ebenfalls so rein gar nichts von Menschenrechten hält, sollte sich doch wohl schon rumgesprochen haben, oder?

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@Libertinaerer
Ja, das ist letztlich zwingend. Dass hingegen Religiöse denken, auch noch logisch, wäre mir aber neu.

Interessant, deine Vorurteile kennen zu lernen.

Atheisten sind aber nicht die einzigen, die Leute nur deshalb für unlogisch halten, weil sie logisch von einer andren Grundlage ausgehen.

Nochmal: Atheismus ist kein Glaube/keine Lehre, sondern die Ablehnung des Glaubens an "Übernatürliches",

Eine falsche Behauptung wird durch Wiederholung nicht wahrer.

Woher kommen denn solche nachweislich falschen Vorstellungen wie "religiöse Leute können nicht logisch denken" oder "für Gott gibt es überhaupt keine Hinweise", wenn nicht aus einem Glauben?

Und die Zeugen Jehovas haben x-mal den Weltuntergang vorausgesagt. So what?

Zur Auffrischung deines Gedächtnisses: Als du meintest, in Zukunft würde "die letzte Kirche dichtgemacht", antwortete ich, der Glaube wäre schon öfter totgesagt worden, und als du das bestritten hast, hab ich ein Beispiel genannt ... so that!

Es ist die Aufklärung, die uns die Menschenrechte brachte - GEGEN den erbitterten Widerstand der Religionen (bis heute).

Du scheinst außer den beiden großen Kirchen in D keine Religionen zu kennen. ich bin jetzt bei einer Kirche gelandet, von der (und von ähnlichen Gruppen im 17.Jh.) die Aufklärer überhaupt erst das Konzeopt der Religionsfreiheit übernommen haben.

Es gab auch immer Christen, die sich für Menschenrechte eingesetzt haben. Beispielsweise für die Abschaffung der Sklaverei - das Verbot des internationalen Sklavenhandels ist beispielsweise von dem Methodisten durchgesetzt worden (Wilberforce).

Dein Geschichtsbild beruht auf einseitig ausgewählten Fakten.

Aber, dass in China gerade ein Regime regiert, das ebenfalls so rein gar nichts von Menschenrechten hält, sollte sich doch wohl schon rumgesprochen haben, oder?

Ja, und dass es sich auf eine atheistische Ideologie beruft und Atheismus propagiert, sollte sich doch auch rumgesprochen haben.

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Nein.

Religiöse Erziehung ist mentaler Missbrauch von wehrlosen Kindern.

Zumal bei den furchtbaren Religionen, die auf dem Alten Testament basieren.

Kinder brauchen eine liebevolle und ethische Erziehung. Für beides sind Bibel, Koran & Co. in etwa so sinnvoll wie Mein Kampf...

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