Brauche Ratschlag für optimales Angestelltenverhältnis als Student

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3 Antworten

Das Problem dürften weniger die Steuern sein, als die sozialversicherungsrechtliche Frage; da Du noch familienversichert bist, mußt Du ggf. in die gesetzliche Krankenversicherung, sofern Du eine andere Tätigkeit ausübst als einen echten Minijob. Zudem sind Rentenversicherungsbeiträge abzuführen (Werkstudent).

Bei einem Minijob darfst Du max. 450 € verdienen und bleibst in der Familienversicherung; bei allen anderen Tätigkeiten liegt die Grenze bei 395 €. Sofern aber Provisonen und Minijob parallel erzielt werden, gilt fur beide Einkünfte zusammen die niedrigere Grenze von 395 € (also Minijob dann nicht mit 450 € möglich).

Provisionen sind natürlich auch zu versteuern, wenn Deine gesamten Einkünfte über ca. 10.000 € im Jahr liegen würden (der Minijob, sofern er mit Steuermerkmale ausgeübt wird, zählt dann als Einkünfte aus Arbeitslohn - ohne Steuermerkmale zählt er für die Einkommensteuer überhaupt nicht).

Du kannst jährlich ca. € 8160,- steuerfreie Einkünfte erzielen. Dann muss keine Lohnsteuer bezahlt werden. Hast Du dann entsprechende Werbungskosten, dann kann das Einkommen entsprechend höher sein.

Am besten googlen, Lohnsteuertabelle, Steuerklasse I/0 ansehen!

450 euro job heist nicht gleich das du auch die 450 erreichst. Meist ist es nur ein Vorteil für den arbeitgeber wenn solche Verträge unterzeichnet werden.

Wenn du jede Woche 20 Stunden machst dann ist das sowieso kein 450 job mehr. Entweder er gibt dir über den ganzen monat soviel Stunden das du direkt auf 450 kommst. Oder du machst einen teilzeit vertrag und verdienst etwas mehr.

Was die Provision betrifft fragst du am besten dein Arbeitgeber weil das hängt davon ab wie er das geregelt hat.

Lieber 3 mal überlegen wo du arbeitest als naher den ganzen stress zu haben und das auch noch während dem Studium.

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