Brauche Rat bei einem Strafbefehl!

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich empfehle innerhalb von 2 Wochen Einspruch per Fax zum Zugangsnachweis einzulegen und den Einspruch ausführlich in allen Punkten zu begründen. Sie haben eine gute Chance einen Freispruch oder eine Einstellung nach § 153 StPO zu erreichen, so dass kein Eintrag in das Bundeszentralregister erfolgt.

Hallo, vielen Dank für diese Antwort ich bin platt diese Antwort scheint von einem Fachmann zu kommen. Kannst Du mir noch ein bisschen ausführlicher Antworten wie genau soll ich Argumentieren und warum bist Du Dir sicher das ich gute Chancen habe. Danke noch einmal das sind Antworten die man braucht super. Ich freue mich auf die nächste von Ihnen. LG.

Frank

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Ich kann das nicht rechtlich beurteilen, aber nach meinem Rechtsempfinden habt ihr Karten für 2 Tage gekauft, seid dann nur 1 Tag hingegangen und hattet an diesem Tag erst mal noch gar nichts gezahlt, aus welchem Grund auch immer. Im nachhinein wollt ihr dann nur einen Tag zahlen, weil das Wetter schlecht war. Ich finde, das ihr Karten für 2 Tage gekauft habt, die habt ihr auch zu bezahlen, was auch immer ihr dann letztendlich genutzt habt.

Es reicht "bedingter Vorsatz", das "billigende Inkaufnehmen", daß es mit der Zahlung nicht klappt. Oder kurz gesagt: Es war euch schlicht scheißegal, ob die Abbuchung erfolgen wird. Ein sehr gravierendes Indiz dafür, daß es so war ist der Umstand, daß das Geld ja offensichtlich bis heute nciht bezahlt ist - obwohl der liebe Gott nicht nur den Bankeinzug, sondern auch die Überweisung erfunden hat.

Was den "Schaden" angeht, so hast Du einen Denkfehler. Ihr habt rechtswirksam 2 Karten gekauft. Ob diese tatsächlich genutzt werden, ist unerheblich. Das ist das gleiche wie mit Gutscheinen oder Fahrkarten von der Bahn. Wenn man die Dinger bekommt, ist die Kohle fällig.

Mit 20 Tagessätzen kommt ihr ganz gut weg. Würdet ihr dem Strafbefehl widersprechen, würde ich bei der dann folgenden Gerichtsverhandlung zu mindestens 95% von einer Verurteilung ausgehen, die dann auch deutlich höher als 20 TS aufallen kann. Ein Anwalt ist hier auch nicht anzuraten, da ein Freispruch nicht zu erwarten ist und die Anwaltskosten deutlich höher ausfallen werden, als der Betrag, der für die Strafe eingespart werden kann.

Hallo. wer des lesens mächtig ist der schreibt auch mit Sinn und Verstand !!!

1) Zum Zeitpunkt der Bestellung war das Konto gedeckt das hat meine Frau überprüft. Sie wuste aber nicht das ich kurz vorher eine Bestellung ebendfalls mit Einzug aufgegeben habe und ich wuste nicht das Sie die Karten online kauft sorry aber ich gehe auch noch für mein Geld Arbeiten und kann mich nicht um jedes Detail immer kümmer (nächstesmal rufe ich Dich vorher an )diese haben sich ebend überschnitten. Ich glaube von vorsatz ist hier keine Rede.

2) Handelt es sich nicht um einfache Tageskarten wie Du schreibst sondern um ZWEITAGESKARTEN (1 Karte für 2 Tage Eintritt an 2 auf einander folgenden Tagen zum verbilligten Preis) von denen nur einer ( 1 Tag statt 2) genutzt wurde. Bei dem Europapark und dem Phantasialand wo wir auch einmal abrechen musten hat man uns den zweiten Tag jedesmal gutgeschrieben bzw. ersetzt. Denn von einem Schaden kann mann nur sprechen wenn mann Ihn erzeugt. Wenn ich den Park von zwei Tagen ( für die man ja bezahlt)nur einmal benutze ensteht für den zweiten Tag kein direkter Schaden für den Park das sollte Dir klar sein. Fahrkarten bleiben im überigen so lange gültig bis mann Sie entwertet auch wenn die Kohle weg ist. der heidepark gewährt aber nur einen Eintritt auf zweiaufeinanderfolgenden TAgen. desweiteren habe ich von EV gesprochen hier bekommt man den Rechtsanwalt per Beratungsschein du kluger Mensch Du da. Auch wollten wir bezahlen baten lediglich um eine Korrigierte Rechnung die nicht erfolgt ist. Erzähl also nicht so einen Unsinn das wir nicht bezahlen wollen. Die Summe ist dafür dann doch zu lächerlich als sich solchen ärger einzuhandeln. Hätte der HD Park einfach geschrieben hätten wir uns mit Sicherheit verständigen können und auch bezahlt aber Eingehungsbetrug ist es sicher nicht. Wenn Du zu denen gehörst die immer und alles bezahlen und nie etwas vergessen und noch nie ne geplazte Lastschrift hatten so gratuliere ich Dir ganz herzlich halt Dich dann aber bitte mit solchen unqualifizierten Äusserungen zurücken. vielen Dank

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@fnicol3487

Jaaa, ich bin unqualifiziert....^^

Beratungshilfe wird übrigens bei Strafverfahren nur in Form einer Erstberatung gewährt. Und ansonsten kannst Du hier dann ja mal schreiben, wie die Sache ausgegangen ist. Ich bin gespannt.

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@fnicol3487

Ich weiß nicht, warum Du persönlich wirst, nur weil Du eine Antwort bekommst, die Dir nicht passt.

Wenn Deine Frau eine Eidesstattliche Versicherung abgeben musste, gehört sie zu denen, bei denen nicht nur mal eine Lastschrift versehentlich geplatzt ist.

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@Nils2

Ich werde nicht persönlich, ich weiß nur sehr genau und sehr sicher, wie qualifiziert die Antwort tatsächlich ist, die ich Dir gegeben habe. Aus der Nummer werdet ihr nicht mehr raus kommen. Ich kann nur dringend dazu raten, den Strafbefehl anzunehmen und dankbar dafür zu sein, daß es nur 20 TS geworden sind.

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@skyfly71

Ähhhhhhhhhhhm; Du hast meinen zweiten Absatz im Eifer des Gefechts wohl überlesen.

Mein Kommentar war nicht an Dich gerichtet, sondern an den ursprünglichen Fragensteller.

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Ungenaue Beweise. Zu hohe Geldstrafe?

Guten Tag,

bei mir ist heute (20.10.2012) der Strafbefehl zu einem ermittelten Sachverhalt vom 31.05.2012 eingegangen.

Mir wird zur Last gelegt 38 Cannabisjoints mit insgesamt 30 gramm Marihuana-Tabak-Gemisch besessen zu haben. Vergehen: §§ 29 Abs. 1 S. 1 Nr3; 3 Abs. 1, 1 Abs. 1 i.V.m. AnlagenI-III, 33 BtMG; 74 StGB;

Die Tatsache des Besitzes von 38 Joints ist auch leider korrekt. Ich habe sie für ein Festivalwochenende zum Eigenbedarf mitgeführt, dumme Sache, habe ich draus gelernt. Ich habe die Joints auch freiwillig herausgegeben und auch ansonsten tadellos kooperiert.

Das Problem ist die Menge. Die Staatsanwaltschaft hat keine genauen Angaben zur tatsächlichen Marihuanamenge machen können, es handelte sich ja um ein fertiges Gemisch mit normalem Tabak. Die tatsächliche Marihuanamenge betrug ca. 5 gramm.

Daher halte ich die festgesetzte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 40 Euro für zu hoch.

Meine Frage: Lohnt es sich Einspruch gegen den Strafbefehl einzulegen?

Vielen Dank für Ihre Antworten,

J

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