Brauche Kamera - Empfehlungen?

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9 Antworten

Hallo!
DSLR-Fotografie ist sehr spannend, also gratuliere, dass du so ein Hobby ausgewählt hast :) Damit es aber Spaß macht und die Ergebnisse gut sind, musst du wissen, dass es sich um sehr viel Zeitaufwand handelt – lesen, lernen, üben, fotografieren und ständig neue Infos suchen. Also, mein erster Tipp wäre, dass du Literatur/Blogs/Footografieforen/Viedokanäle über Fotografie oder auch wenn du magst, einen Fotografiekurs für Einsteiger zu finden. Es macht viel mehr Sinn, wenn du lernst - du musst die Möglichkeiten deiner Kamera/Objektive kennen und du musst die Basics auch gut beherrschen, damit es mit den Fotos klappt. Wie du lernen willst, ist eine Geschmackssache :)
Was Schärfentiefe betrifft, ist glaube ich schon oben erklärt worden. Das habe ich mit Basics gemeint. Wenn du dich gut informierst, weißt du, dass es mehr mit dem Objektiv als mit der Kamera zu tun hat.
Wegen der Kamera – ich kenne mich mit Canon nicht so gut aus, deshalb kann ich Einiges über Nikon sagen. Im Prinzip würde für den Einstieg auch eine D3300 reichen. Wenn du dir aber eine D5_ _ leisten kannst, dann ist es noch besser. Mein Vorschlag wäre, dass du mehr in Objektive investierst, die kannst du ja später auch für die nächste Kamera verwenden.
In Bezug auf die Objektive: meistens kommt zur Kamera ein Kit-Objektiv dazu. Die sind nicht schlecht am Anfang, wenn du alles lernst. Wenn du gleich was Besseres haben willst, kannst du dir das Sigma 17-70mm f/2.8-4 Contemporary ansehen, weil es lichstärker als die Kit-Objektive ist und diser Brennweitenbereich dir am Anfang reicht.
Wenn du dich später besser auskennst, kannst du dir auch andere Objektive ansehen, die deinen Interessen entsprechen.

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Wow, du hast dir schon einmal ganz schön viele Gedanken gemacht, über die einzelnen Kameramodelle.

Die Tiefenschärfe sollte groß sein?!
Das ist eine physikalische Größe, die vereinfacht vom Aufnahmesensor (Größe), der Blende und der Entfernung und dem Abbildungsmaßstab abhängt. An Hand der Auswahl der Kamera ist das nur sehr gering beeinflußbar.

Ich würde mir heute keine DSLR mehr kaufen, weil die sensorlosen Systemkamera keine Nachteile mehr zur DSLR haben. Ok, höherer Stromverbrauch durch das Display. Dafür sind sie kleiner, leichter und machen dadurch viel mehr Spaß beim fotografieren.

Sony Alpha 6000 oder Fuji XT-20 sind beides sehr gute Kameras und beide mit sehr schnellen Autofokus. Gerade bei Sport erhöht sich dadurch die Trefferquote.

Für Makros gibt es dafür passende Makroobjektive.
Alternativ können auch ältere gebrauchte Makroobjektive mit Blendenring von vielen anderen Herstellern per Adapter verwendet werden.

Wenn dir die Schärfentiefe im Nahbereich nicht ausreicht hilft Focus-Stacking. Mehrere Aufnahmen mit unterchiedlichen Entfernungseinstellunge, welche danach per Software wie Photoshop, Heliconfocus oder ähnliche zu einem Bild mit höherer Schärfentiefe zusammen gerechnet werden.

Noch ein Tipp: Hör nicht auf Freunde, die empfehlen nur was sie kennen. Die können gar nicht den Vergleich aller Kameras kennen.

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Nimm die Kameras die für dich interessant sind mal in die Hand und Probiere aus wie sie dir in der Hand liegt und ob du alle Bedienelemente bequem erreichen kannst. Auch sollte dir die Menüführung auf Anhieb keine großen Rätsel aufgeben.

Wenn du an einer kleinen Tiefenschärfe interessiert bist dann solltest du auf einer möglichst großen Öffnung achten.

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Hast du 400€ nur für die Kamera geplant oder für Kamera + Objektiv? Einige Modelle überschreiten dieses Budget. 

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Wie sich die Tiefenschärfe verhält hat nicht unbedingt was mit der Kamera zu tun, wichtig ist das Objektiv. Dafür brauchst du dann welche mit einer kleinen Blendenzahl. Wenn du einen schön verschwommenen Hintergrund haben willst und Portraits machst empfehle ich zum Einstieg das Canon 50mm f/1.8. Kostet nur ca 100€. Müsstet dann natürlich eine Canon nehmen ;)

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Kommentar von nextreme
18.06.2017, 22:58

Das 50mmF1.8 gibts günstig von jedem Hersteller und für jeden Hersteller, weils am einfachsten zu bauen ist.

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Ich habe eine Canon Eos 1300d und bin mit der zufrieden. Die Fotos sind sehr gut. Da hat man viele verschiede Modi usw. Ich würde aber auch mal eine Nikon probieren, weil ich gehört habe, dass Nikon auch sehr gute Bilder macht.

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Also die canon 80d ist zwar super allerdings liegt sie doch überhaupt nicht in deinem Budget..
Aufjedenfall möchte ich dir auch ans Herz legen, eher mal mehr für gute Objektive zu investieren. Der Kamera body ist zwar auch wichtig, jedoch sollte das Objektiv nicht vergessen werden, welche schon mal relativ teuer sein können :)

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Kommentar von beniperfekt
18.06.2017, 22:19

Oder ne 70D

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Kommentar von vnessa
18.06.2017, 22:25

Ich habe auch die 70d, liegt nur auch über den 400€

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Ganz kurz: die Kameras tun sich alle nicht viel!

Wichtig ist, dass Du damit zurecht kommst. also in den Laden gehen und anfassen, befingern. Kaufe die, mit der Du am besten zurecht kommst!

Grundsätzlich gilt: die größte Objektivauswahl hast Du bei Canon und Nikon, gebraucht bei Nikon und Pentax (weil bei Canon nicht alles auf alle Kameras passt). Sony und andere Exoten haben ein Problem beim Objektivsortiment, aber genau das macht die Fotografie mit Wechselobjektiven interessant!

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Ich empfehle dir die Canon EOS 100D.

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Kommentar von Moongirl2404
18.06.2017, 19:38

Kannst du mir denn sagen, warum? Wäre super :)

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