brauche jemand zum reden kann mir jemand helfen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo CestLaViie1234!

Ich versteh deine Schmerzen, diese Verzweiflung darüber etwas zurück zu wollen bzw. etwas haben zu wollen, dass jedoch unmöglich zu bekommen ist, ohne das man jedoch aber scheinbar auch nicht leben kann.

Ich verstehe es sehr gut, weil ich selbst dieses Gefühl kenne und es macht einen einfach fertig. Man kann diese kleine Sache nicht ändern, selbst wenn das alles ist was man ändern will. Man macht sich Vorwürfe darüber was man selbst hätte machen können, hätte machen sollen  und eigentlich machen wollte aber irgendwie nie machte. Jede Idee die man nie richtig verfolgte, jeder Fehler wird einem gnadenlos vor Augen geführt und letztendlich liegt man halt im Bett, starrt auf die Decke und nichts bleibt einem noch außer das Gefühl das man etwas nie haben kann, was man zum Leben eigentlich brauch und das man daran womöglich auch noch selbst Schuld dran ist.

Wie kommt man da wieder raus? Was soll man machen, wenn alles zum Teufel geht und man irgendwie nicht mal genug Kraft hat den Arm zu heben?

1. Sich aufregen.

Nichts gibt einem mehr Kraft als berechtigt wütend zu sein! Scheiß auf die Idioten die sagen man soll nicht hassen oder wütend werden und einfach alles ertragen. Was soll das denn bitte bringen? Jemand hat dir eine Zukunft versprochen und dieser jemand hat sein Gesprechen gebrochen und du solltest wütend auf ihn sein! Bedeutet Treue und Loyalität denn gar nichts? Kann man einen Menschen einfach so austauschen? Was zum Teufel ist das für ein Idiot, also sei sauer was mit dir gemacht hat. Meine Güte steh auf renn im Kreis, schrei, weine, trete irgendwo gegen  reg dich irgendwo auf und lass die Wut einfach bestimmen was du sagst, alles dich aufregt, was dich stört und was man überhaupt mit dir gemacht hat. Sag ES und wenn es nur zu dir selbst ist.

2. Rausgehen.

Es ist so ziemlich der mieste 0815 Rat den man einen Menschen geben kann, der ein sprichwörtliches Messer im Herzen hat, aber er funktioniert.  Doch nur wenn du es aus dem richtigen Grund machst. Einfach rumzulaufen bringt nichts, dich einfach ablenken bringt nichts, einfach irgendwas machen bringt nichts. Du musst etwas machen um dich daran zu erinnern das es MEHR gibt als DAS was hinter dir LIEGT.  Du musst rausgehen und etwas unternehmen und sei es nur Lebensmittel einkaufen um dich selbst daran zu erinnern, dass du lebst. Das die Sonne scheint, das es noch andere Menschen gibt, andere Situationen und eine Zukunft. Einfach spüren wie man sich bewegt kann einem schon helfen, klar bleibt das Gefühl und die Nachdenklichkeit, aber draußen ist es besser als drinnen. Du kannst auf einer Bank sitzen, dir die Sterne anschauen und dabei todtraurig werden aber du musst aufstehen um zurück nach Hause zukommen. Du musst irgendwann mit ruck dich entscheiden aufzustehen und weiter zu laufen. Diese kleine Entscheidung ist es auch worauf es ankommt, immer und immer wieder. Aufstehen und weitermachen. Liegen,heulen und dann aufstehen und die Dinge angehen.  So und nicht anders kann man damit langfristig umgehen. Im Leben und auch auf diese Situation bezogen.

3.Lass es

Rede nicht mit Menschen darüber die es nicht verstehen. Wo ist der Sinn darin? Sie reden nur an dir vorbei. Du sagst etwas und sie spulen ihr Programm ab und das hat Null mit dir und deinen Worten zutun. Als ob sie gar nicht zuhören. Ich meine selbst, wenn sie es nicht von vornherein verstehen, sie wollen dann nicht mal den Versuch machen es zu verstehen. Sie ziehen ihre Linie durch und für dich ist es einfach frustierend, weil nichts bei dir rauskommt und es nur unnötig Energie frisst.  Lass es einfach.

4. Perspektive.

Wofür lebt man noch? Nur für diesen einen Menschen? Was war man davor? Für was lebte man vor seinem ersten Freund, seine erste Freundin?  Man saß ja nicht rum und hat gewartet das irgendjemand vorbei kommt mit dem man dann bis zum Ende zusammen ist oder? Nein natürlich nicht!

Man hatte sein eigenes Leben. Man hatte seine Freunde, seine Träume und  man hatte auch das woran man im Leben glaubte. Werte wie Freundschaft, Loyalität, Treue, Familie und Zusammenhalt. Das ist doch nicht weg? Man war doch als Mensch auch davor da und warum sollte man sich daran nicht erinnern.

Ich rede keinen Unsinn, ich weiß es aus eigener Erfahrung, dass wenn man sich daran erinnert das dort draußen eine ganze Welt existiert in der man schon davor gelebt hat und in der man selbst ein unabänderlicher Fakt ist und in  der man noch etwas erreichen will, dass dies einem die Kraft gibt weiter zu machen. Aufzustehen zu sagen *F*ck off!" und das zu machen was man machen muss. Seine Träume zuverfolgen die schon davor existent und real waren, sich an die unabänderlichen Regeln zu erinnern nach denen man selbst immer leben wollte und sich an die Menschen zu erinnern die immer loyal waren geben dem Leben auch über diese Phase hinaus Bedeutung und Sinn.

Es gibt ein kosmisches Prinzip und zwar das nichts umsonst ist. Das ist auch warum es sowas wie Opfer gibt, warum man Opfer bringt und Schmerz erträgt,weil man dafür etwas bekommt freiwillig oder nicht. Du musst es so sehen, und das ist selbst auch für mich manchmal schwierig das gebe ich zu, das alles Leid was du jetzt hast sich in Zukunft für dich auszahlt. Du erhältst die Eigenschaft weiter zu machen,  dein Wille wird stärker und vielleicht macht dich das Universum dafür in Zukunft noch viel viel glücklicher. Keine Ahnung wie genau, aber eins ist klar. Wenn man Opfer bringt, dann muss man dafür auch irgendwas erhalten, es verschwindet ja nicht im Nichts. Was ich damit sagen will ist, selbst wenn du nicht weißt warum du leidest und wofür, im Endeffekt ist es nicht umsonst. Es hat einen SINN, Zweifel nie daran, selbst wenn es hart ist.

5. Die unabwendbarkeit von Schmerz.

Schmerz und Leid gehören zum Leben dazu. Sie sind unabwendbare Wahrheiten unserer Wirklichkeit. Man kann jetzt darüber verzweifeln, herumweinen und einfach auf bockig machen und sich weigern es einzusehen, aber trotzdem bleibt es wahr. Leid und Schmerz sind unabwendbare Ereignisse. Man kann sich ihnen hingeben, sich über sie beschweren und sich in ihnen suhlen  oder man kann sie ertragen und darüber hinaus wachsen. Irgendwann wird der Schmerz und das Leid nur noch zu einem Hintergrundrauschen im Leben, man erträgt es einfach und tut was richtig und wahr ist, das wovon man weiß das man es machen muss.

Was ich damit auch sage ist, dass mancher Schmerz nie weggeht oder vergeht. Manche Gedanken immer bei einem  bleiben und einen immer quälen werden und man LEBT DENNOCH ! Nie darfst du einer dieser Menschen werden die nicht wissen was SCHMERZ, LEID und FEHLER SIND! WEIL SIE ZUVIEL ANGST DAVOR HABEN! Vermeiden ist nicht Leben, sondern warten auf dem Tod! Du hast all das und lebst DENNOCH! DU blickst am Ende vielleicht mit Schmerz zurück, aber das sagt dir nur, dass es etwas war das wirklich Bedeutung hatte. Es war real und der Schmerz sagt dir das es real ist und du lebendig bist.

Das ist gut, Schmerz ist gut, Leid ist gut und darüber hinaus zu wachsen ist die einzige Möglichkeit richtig zu Leben!

Behalt meine Worte im Hinterkopf!

In dem Sinne, du schaffst das!

MfG Müller

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vorwürfe sind ja nun etwas die man am aller wenigsten hören möchte. Hast du denn keine beste Freundin oder so etwas? 

Was genau ist denn überhaupt passiert, und ist es absolut sicher das er das auch getan hat?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von CestLaViie1234
06.11.2016, 17:54

ja ich habe eine beste Freundin aber sie hat zurzeit eigene Probleme und will sie mit meinen nicht nerven:/

ja denn er hat es mir gesagt und er hat jetzt eine neue:(

1

Wir können gerne privat hier reden wenn du magst, musst dich halt nur entscheiden wen von uns:) Aber wie du es halt gern hast, das wird aber wieder ich weiß es!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Heii

Ich höre dir gerne zu☺️

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?