Brauche ich wirklich Freunde? Was nützen sie?

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5 Antworten

Hey Joyce,

Du sprichst mir im Prinzip aus der Seele. :)
Ich (18,w) habe gerade mein Abitur gemacht und bin zur Zeit viel alleine und genieße die Zeit für mich und sehne mich auch nich nach meinen Freunden, die sich scheinbar doch nicht so um mich scheren, denn sie melden sich seitdem vllt mal per Whatsapp.

Ich kenne dein früheres Gefühl zu gut, denn ich war genauso, lieber viele vllt auch ein bisschen oberflächlichere Freundschaften, um bloß nicht alleine oder als Außenseiter da zu stehen. :/

Ich denke, dass Leute wie du und ich, jahrelang ihr inneres Bedürfnis nach mehr "Freiheit" alleine unterdrückt haben, mich hat dies auch sehr unglücklich gemacht wie ich erst jetzt im Nachhinein bemerkt hab. 🙈

Ich denke, dass du dich bei deinen Freunden scheinbar nicht mehr so wohl fühlst, wenn du zB über sie nachdenkst wenn du mit ihnen etwas unternimmst.

Man muss sich nicht dafür schämen, wenn man gerne alleine ist und was die anderen denken, kann einem eig egal sein, leider sind wahre Freundschaften nämlich wirklich wahre Mangelware :(

Ich würde mich an deiner Stelle nicht ganz abkoppeln, den Kontakt halten, aber vllt einfach reduzieren, das geht dann odt von ganz alleine wenn man sich nicht mehr so oft meldet ect. :)

Alles gute!
Lg Luci :)

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Hör auf Dein Herz!

Ich empfand es als anstrengend, Freundschaften zu pflegen. Klingt doof, ich weiß, aber ich war auch lieber für mich allein. Ist jetzt eigentlich immer noch so. Ich genieße es, wenn ich mit Leuten mal reden kann - so an der Bushalte z. B. Aber am liebsten bin ich allein.

Wenn Dir das hilft? Und ich bin trotzdem glücklich!

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Mir sind Freunde auch "egal". Sind anstrengend und ich brauche die auch nicht. Fühle mich viel besser alleine. Muss über keine Freundschaft nachdenken und keine pflegen. Solche Sachen wie "Mist, wenn ich die Person nicht nach einem Treffen frage denkt sie sicher, dass ich nicht mehr mit ihr befreundet sein will." und sowas. Eigentlich alles. Ew.

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Viele Menschen ziehen es vor, mit anderen gleichgesinnten befreundet zu sein. Es gibt aber auch welche die es lieber mögen wenn sie alleine sind. Leider wird mann so schnell zum Außenseiter. Ich bin auch immer lieber alleine da ich keinen Anschluss in meiner Klasse finde...

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Hallo Joyce,
zwei Sätze fielen mir zu deiner Frage ein...

Ja, es stimmt, ich bin auch manchmal einsam, so richtig allein.
Doch, wenn ich dann mal wieder unter Menschen gehe, erinnere
ich mich schnell daran, weshalb ich eigentlich ganz gerne...alleine bin!
;- )) )
Thomas Cadrin, tomcadrin.tumblr.com/
“Fürchte nicht den klugen Feind,
fürchte den dummen Freund”
   russisch

Das zu deiner Beruhigung.

Ich bin zwar - kein Einzelgänger - war aber immer ungebunden und vor allem unabhängig. Ich hatte auch "Freunde", aber auf Distanz. Man ändert sich, ich reifte wohl ein bisschen, jetzt habe ich schon eine Reihe von Jahren einen ganz dicken Freund. Wir sehen uns völlig unregelmäßig, auch mal Monate nicht, aber immer sehr herzlich und haben uns immer Brandinteressantes zu geben... Ja, es ist vielleicht nicht lebensnotwendig, aber ich habe sehr gerne einen Freund! :- )

Na ja, ob er mir "nützt", diese Frage hatte ich mir allerdings nicht gestellt.
Vielleicht könntest du dich ja mal fragen, wofür (nicht warum) du danach fragst und wohl auch beurteilst. :- )

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