brauche ich professionelle psychische hilfe?!

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13 Antworten

Es ist nicht bewiesen, dass es solche Vampire, wie wir sie aus Filmen und Büchern kennen, gibt. Sicher ist aber, dass etwas namens Hämatophilie (auch: Blutsucht, Renfield-Syndrom, klinischer Vampirismus) existiert. Betroffene fühlen sich dazu gezwungen, ihren Blutdurst zu stillen.

Im DSM-IV ("Diagnostisches und statistisches Handbuch psychischer Störungen") steht darüber Folgendes:

Über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten wiederkehrende intensive sexuell erregende Phantasien, sexuell dranghafte Bedürfnisse oder Verhaltensweisen, die sich (in diesem Fall) auf Blut beziehen.

Es wird aber auch folgende wichtige Einschränkung vorgenommen:

Die Person hat auf diese sexuell dranghaften Phantasien oder Bedürfnisse mit einer nicht einwilligungsfähigen oder -willigen Person gehandelt, oder die Phantasien, sexuell dranghaften Bedürfnisse oder Verhaltensweisen verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

Im Laufe der Jahre hat sich daraus eine richtige Subkultur entwickelt, deren Anhänger sich "Vampyre" (Achtung Schreibweise!) oder "Real Life Vampires" nennen. Viele versuchen, ihren Blutdurst geheimzuhalten, während andere Mitglieder in so genannten Clans/Covens/Blutzirkeln sind und damit relativ offen umgehen.

Sie und auch ein paar Nicht-Mitglieder suchen sich dann einen donor (Spender), von dem sie auch nur wenige Tropfen nehmen. Dieser muss ein aktuelles Gesundheitszeugnis vorlegen können. Da sich im Mund eines Menschen die gleichen Bakterien wie im Maul eines Löwen befinden, wird dessen Ader meist mit einer Nadel oder einer Kanüle geöffnet.

Andere versuchen, ihren Blutdurst anderweitig zu stillen, zum Beispiel durch Milch und Blutwurst.

Da das Stillen dieses Blutdurstes nicht immer gleichermaßen gelingt, müssen sie manchmal genau so dagegen ankämpfen wie die Filmvampire.

Ausgelöst wird dieser durch Einsamkeit oder ein sehr blutiges Erlebnis in der frühen Kindheit. Als Geisteskrankheit gilt das Ganze erst, wenn man sich selbst und/oder anderen Schaden zufügt (d.h. wenn man gegen ihren Willen von ihnen trinkt) und/oder körperlich abhängig ist, d.h. wenn man sich krank fühlt, wenn man einmal nicht getrunken hat.

Zu einem "Vampyr" kann man also nicht gemacht werden. Meist geschieht das so genannte Awakening, was meist mit dem ersten Blutdurst beginnt, in der Pubertät. Daran merken Betroffene, dass sie "Real Life Vampires" sind.

"Vampyre" sind eine Minderheit unter den Subkulturen. In Deutschland wird ihre Anzahl auf etwa 1.000 geschätzt.

Wer sich näher über das Thema informieren möchte, sollte die Bücher "Vampire unter uns! Bd. 1+2" von Mark und Lydia Benecke durchlesen.

Ich bin übrigens selbst auch so ein "Real Life Vampire".

Hier noch ein Tipp zum Thema "andere verletzen": Das Schlüsselwort bei solchen Sachen ist Selbstbeherrschung. Du musst gegen den Blutdurst ankämpfen, wie viele Filmvampire auch. Das ist am Anfang sehr schwer, aber mit der Zeit wird es immer leichter. Ich bin schon so weit, dass ich problemlos ein Herz sezieren kann (und das ist eine SEHR blutige Angelegenheit).

Tja es gibt vieles was wir Menschen nicht wissen. Ich weiß schon mehr als die meisten, aber dass es Vampire wirklich gibt, hab ich bis jetzt keinen Beweis gefunden. Aber wer weiß? Vielleicht bist du ja ein Vampir oder hast die Tendenz dazu. In diesem Fall darfst du dich dafür nicht schämen. Egal ob Dämon, Geist oder anderes... Man kann nichts gegen seine Natur tun... Eigentlich muss man tot sein, um ein Vampir zu werden, soweit ich weiß. Aber vielleicht kann man auch lebend einer werden. Ich weiß kaum etwas über Vampire. Spätestens wenn du über übernatürliche Kräfte verfügst, kannst du dir sicher sein. Man sollte alles mit einer gesunden Skepsis betrachten, aber auch nicht alles als Aberglaube abstempeln. Geh noch nicht zum Psychologen. Vielleicht kann sich da noch was entwickeln... Viel Glück^^

öhmm... okee... danke... :)

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ob es vampire gibt dürfte eigentlich allen total egal sein müssen. ich fand dass sie es z.B. im Mittelalter übertrieben haben. eigentlich wollte ich euch zu diesem thema etwas sagen, doch wie ich so einige leute kennen, würden diese total überreagieren und ich habe ein versprechen zu halten. mein tipp an euch interressiert euch doch etwas mehr für wichtigere sachen im leben und achtet nicht auf den scheiß der in filmen läuft, da das größtenteils eh nie stimmt.

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