Brauche ich professionelle Hilfe? (Depression)

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15 Antworten

Zu einer vernünftigen Anamnese gehört vor Allem ein Blutbild - denn u.a. können auch eine Schilddrüsenfehlfunktion, Eisenmangel, Magnesiummangel oder ein Vitamin D-Mangel Depressionen verursachen.

Allein schon Magnesium kann bei Depressionen helfen. Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, besonders für Muskeln und Nerven. Es aktiviert über 300 Enzyme, insbesondere die des Energiestoffwechsels und unterstützt die Funktion des Nervensystems. Magnesium ist auch eine wichtige Behandlungsmethode für Angstzustände, Panikattacken und Depressionen, da es den Körper auf viele verschiedene Arten beruhigt. Es fördert die Muskelentspannung, das Gleichgewicht des Nervensystems, regelt den Herzschlag, die richtige Nebennierenfunktion und die Produktion normaler Mengen des Glückshormons Serotonin.

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Ich rate dir auch erstmal zu einem Gang zum normalen (Haus-)Arzt. Denn diese emotionslose Antriebslosigkeit kann wirklich wirklich (und das ist tatsächlich häufig so!) von einer körperlichen Erkrankung herrühren. Bestseller dabei sind Schilddrüsenprobleme und Mangelerscheinungen.

Der normale Arzt wird dich also untersuchen, du erzählst alles, er wird ein Blutbild erstellen (darauf würde ich an deiner Stelle bestehen, aber normale Ärzte machen das dann!), und wenn darauf nichts zu erkennen ist, dann kann er eine Überweisung für den Psychologen schreiben. So lief es zumindest vor einigen Monaten bei meiner Mitbewohnerin. Sie musste auch zum Neurologen, und ins MRT, um andere organische Erkrankungen auszuschließen (noch einmal: diese sind auch oft Auslöser von depressiven Zuständen).

Wenn du den ganzen Tag vor dem PC sitzt und kein Sozialleben besitzt, dann bist du nicht wehleidig sondern ernsthaft gefährdet, eine Depression zu bekommen. Es ist möglich, dass du bisher "nur" unter einer depressiven Verstimmung leidest oder einfach... lethargisch geworden bist weil du einiges noch nicht verarbeitet hast.

Bei einer vollen und schweren Depression liegt man meist nur im Bett, schläft, isst, trinkt und wäscht sich nicht mehr und weint nur oder starrt, hat Selbstmordgedanken... Ja. Das kann nur ein Psychologe beurteilen was du hast, und nur dieser kann dir sagen, was zu tun ist.

Was du auch zumindest versuchen kannst, ist, Sport zu treiben und raus zu gehen. Das klingt erst mal nicht so gut, aber Sport hilft nachweislich gegen Depressionen, ebenso wie Sonnenlicht. Du musst auch nicht ins Fitnesstudio oder Leute treffen oder so. Geh einfach raus. Geh eine Stunde spazieren, laufen oder 10 Min. Joggen am Tag. Schnapp dir dein Rad, fahr eine halbe Stunde. Mach das mal eine Woche, und deine Laune wird auf jeden Fall deutlich besser werden!

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Besser man begibt sich frühzeitig in therapeutische Hilfe, als dass sich das Problem wirklich in einer ausgewachsenen Depression entwickelt. Ja, und nach dem, was du schreibst, denke ich nicht, dass du wehleidig bist, sondern dass du deine Probleme professionel gestützt angehen solltest. Psychologen sind nicht nur für Depressionen zuständig, sondern auch für Probleme, die im sozial-kommunikativen Bereich liegen. Das ist denke ich eher deine Baustelle. Aber daran kann man arbeiten, auch an einem überzogenen Leistungsdenken. Die erste Anlaufstelle ist dein Hausarzt, der wird dich bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten unterstützen.

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Hallo! In dem was du über dich schreibst erkenn ich mich teilweise wieder. Du hast hier schon viele gute Tips gehört. Wenn diese Antriebslosigkeit nicht wär!? Depressionen wirken sich bei jedem anders aus.....manch einer stapelt Rechnungen, mag sich nicht kümmern.....manch einer hat seinen Pc Bereich und lässt alles um sich rum verwahrlosen....andere funktionieren nach außen ganz normal aber mit sich allein weinen sie ständig. Ich habe mir von meinem Hausarzt einen pflanzlichen Stimmungsaufheller verschreiben lassen um mich besser zu organisieren. Es gibt auch Medikamente die dich eine kurze Zeit begleiten können wieder einiges mehr auf die Reihe zu bekommen. Dazu such dir Dinge die dir gut tun. Viel Erfolg!

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Na ja du lebst einen Rückzug und was denkst du wo der hin führen könnte. Der Rückzug ist für dich vielleicht erst mal eine Entlastung (?). Falls es für dich das ist, bedeutet es natürlich nicht, dass du dadurch Probleme lösen kannst. Entlastung fühlt sich erst mal gut an - aber was kommt danach.

Leider hab ich das nicht gemacht und meine Depression einfach ausgestanden.

Warst du denn depressiv, oder wie würdest du den Zustand in der Zeit genau beschreiben?

als es zum Teil unerträglich war.

Meinst du jetzt emotional unerträglich, starke negative Gefühle?

weil ich doch eine sehr leistungsorientierte Person bin

Was heißt leistungsorientiert. Meinst du pedantisch, perfektionistisch oder anders?

Alle Menschen wollen wachsen und ihre Person entfalten und wenn ihnen eine Kugel an den Fuß gekettet ist, dann wird man radikaler zu sich selbst und gerät in Verzweiflung. Da sollte man sich klar machen, dass überhaupt nichts verschwindet oder verpasst wird, da der entscheidende Punkt, auf dem sich aller Sinn und alle Ziele konzentrieren, genau da zu lokalisieren ist, wo dein innerer Schmerz liegt. Also da wo du anfängst innerlich frei zu werden wenn du etwas von dem Schmerz erlöst. Das bedeutet, dass du immer voll ins Schwarze triffst dabei. Das ist eigentlich ziemlich cool. Genau das wo man geglaubt hat, dass einen hindert, ist plötzlich so zeitlos für dich ein Zugang zur Heilung und zur Erreichung von dem was du wirklich anstrebst.

Noch mal - dir rennt nichts weg und dir wird nichts versagt - im Gegenteil - du hast damit einen, nein den Schlüssel in der Hand. Du kannst / darfst dich voll darauf einlassen und wirst nichts verlieren, außer Dinge die dich schon lange sehr belasten.

Ich versuche schon seit Jahren aus dieser Antriebslosigkeit rauszukommen, warum sollte es ausgerechnet jetzt funktionieren?

Ja warum. Wirklich einen Grund scheint es nicht zu geben, wenn alles so läuft, wie es bisher immer auch gelaufen ist. Man kann annehmen, dass sich irgendwann vielleicht der Leidensdruck so angestaut hat, dass er dich umreisst und dadurch notgedrungen Änderungen eintreten oder es könnte auch sein, dass du mit der Zeit immer besser lernst wieder Schritt für Schritt Fuß zu fassen. Nur scheint es, wenn ich dich richtig verstehen, für die zweite Vermutung wenig Anhaltspunkte zu geben.

und ich habe nicht das Gefühl, dass ich leide wie ein Depressiver.

"Wie ein Depressiver" leidet wohl niemand, weil halt jeder anders leidet. Eventuell leidet man ja nicht an wallenden Gefühlen, man verspürt auch keine Schmerzorgien oder so etwas. Und doch hängt man vielleicht irgendwann nur noch mit einem seidenen Faden am Leben, vielleicht hat einen die andauernde Stagnation zermürbt, vielleicht hat sich ganz leise eine totale Müdigkeit eingestellt. Da waren nirgends vorher die großen Dramen und doch steht man dann vielleicht vorm Abgrund.

Also da sollte man ganz vorsichtig sein mit einer Beurteilung. Zumal Menschen oft auch gar keinen echten Zugang dazu haben. Überlebensmechanismen kapseln Leid ab, so dass man nicht drauf geht, was aber halt nur zum Überleben und nicht zum Leben taugt.

Brauche ich professionelle Hilfe?

Du kannst dir jederzeit therapeutische Hilfe holen. Da du Leiden hast, ist jede Form der Auseinandersetzung für dich ein wichtiger Schritt. Gesprächstermine müssen keine Therapie nach sich ziehen. Also man kann einige Termine machen und einfach mal schauen, ob man das Gefühl hat, dass es gut ist. All das übernimmt die Krankenkasse. Auch eine längere Therapie.

Wie professionell eine Hilfe ist, muss du dabei selbst entscheiden. Professionalität hängt nicht an Titeln und Kompetenz auch nicht an Professionalität. Letztendlich kommt die Heilung aus dir heraus. Es ist deine Entwicklung. Menschen von außen können dir vielleicht Impulse geben. Dann ist es gut.

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yuppieyuppie 03.07.2014, 21:12

Danke für die Antwort :) Also zu meiner früheren "Depression": Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass es damals eine Depression war, weil der Leidensdruck damals so groß war, dass ich einen regelrechten Kloß im Hals hatte und wirklich dachte, dass ich niemals wieder im Leben glücklich werden werde. Naja, ich habe es nicht diagnostizieren lassen, vielleicht war es auch was anderes, wobei ich mir aber sicher bin ist, dass ich mir Hilfe hätte holen soll, weil mir das viel Schmerz erspart hätte. Also ja, im Grunde waren es starke negative Gefühle, im Gegensatz zu heute, wo ich eigentlich nicht von einem Leidensdruck sprechen könnte, weil ich emotional eher abgestumpft bin und mir Dinge heute gleichgültig sind, die mich früher traurig gemacht hätten.

Zur Leistungsorientierung: Damit meine ich, dass ich perfektionistisch bin und von mir schon immer beste schulische Leistungen und in der Zukunft eben berufliche erwartet habe. Ich definiere mich auch eher über meine Leistungsfähigkeit und ziehe das wenige Selbstbewusstsein, das ich habe daraus. Andere sind gute Fußballer oder leidenschaftliche Sänger und ich wollte eben immer der Musterschüler sein. Das führt mich eigentlich auch zu einem anderen Problem von mir - meine Identitätslosigkeit. Ich weiß gar nicht wer ich bin und halte mich für eine sehr langweilige, charakterlose Person. Mit meiner "Gefühlskälte" geht auch eine Gedankenleere einher, während mir früher viele Gedanken durch den Kopf geschwirrt sind, habe ich heute das Gefühl in meinem Kopf wäre nur eine lähmende Leere.

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sakura09 04.07.2014, 22:32
@yuppieyuppie

(- Hallo yuppieyuppie, zum Thema "Depression oder nicht" hab ich übrigens mal einen Tipp geschrieben. Vielleicht interessiert es dich, da mal reinzuschauen, wenn du magst. - sakura09)

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Versuche mal etwas neues. Melde dich in einem Verein an, mach Sport, schreib/sprich Leute an. Hast du keine Ziele? Hast du keinen Wunsch, etwas zu werden/haben? Dann wünsch dir jetzt was. Und das ist jetzt dein Ziel. Also du kannst natürlich 1000 Wünsche haben, aber wähl dir einfach den, den du am meisten magst und nicht mehr aus deinem Kopf geht. Mach einfach Schritt für Schritt neue Sachen, begeistere dich Tag für Tag für neue Sachen. Du könntest ja auch mal irgendwo verreisen, weg vom PC. Was machst du denn an deinem PC?:)

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Klingt sehr nach mir selbst.

Ich gehe nächste Woche zu meiner ersten Sitzung beim Threapeuten. Das ist für mich der einzige Ausweg. Bzw. soll es mir helfen einen Ausweg zu finden.

Bei mir selbst vermute ich Depressionen, Hochsensibilität, ADS oder eine nicht genutzte Form der Hochbegabung. Oder von allem etwas. Was es nun wirklich ist, wird mir ein Psychothreapeut besser erklären können.

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Versuch es!

Es scheint doch eine gute Gelegenheit zu sein, die Sache jetzt beim Schopf zu packen, jetzt, da du gerade daran glauben kannst, dass es besser wird! Du willst aus deiner Antriebslosigkeit raus, schaffst es nicht allein und hast vielleicht die Möglichkeit, dir dazu etwas Hilfestellug zu holen. Nutze sie! Sprich mit einem Therapeuten. Der/die wird dir dann im Gespräch auch sagen, ob er/sie der Ansicht ist, eine Therapie könnte sinnvoll sein, denn die Psychotherapeuten können das ganz gut beurteilen, meistens besser als derjenige, der "in der Patsche hockt". (Und wenn du merkst, du kommst besser "ohne" klar, kannst du es auch dann noch lassen!)

Zwei Dinge:

  1. Es ist wichtig, den "richtigen" Therapeuten für dich zu finden. Die "Chemie" muss stimmen, damit man so zusammen arbeiten kann. Du solltest also die Kennen-lern-Stunden nutzen, um das herauszufinden, und sonst gegebenenfalls auch noch einen anderen Therapeuten kennen lernen.
  2. Die Wartelisten sind endlos lang, und wenn du dich jetzt gleich um einen Therapieplatz bemühst, kann es sein, dass du ein halbes bis ein Jahr warten musst.

Viel Erfolg - du bist auf dem richtigen Weg, weiter so!

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hab dir meine antwort nochmal reinkopiert:

ich denke, du solltest dir mal ein paar stunden psychotherapie verschreiben lassen. am anfang sind das eh nur wenige, bis eine diagnose gemacht ist und du auch ausprobiert hast, ob der therapeut zu dir passt. ausserdem genehmigt die krankenkasse erst anschließend mehr stunden.

leistungsorientierung und antriebslosigkeit müssen einander nicht ausschließen, wahrscheinlich kriegst du deinen kram im beruf noch eher auf die reihe. ausserdem kann der therapeut mit dir aufgaben bzw. ziele erarbeiten.

ich würd mich lieber jetzt drum kümmern und nicht erst dann, wenn gar nix mehr geht.

alles liebe für dich.

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Versuch es mal mit Affirmationen (hat nichts mit Affen zu tun). ;) Hier ein paar Beispiele :

Ich vertraue der Weisheit des Lebens. Ich spüre, dass ich immer mehr die Geschehnisse in meinem Leben lenken kann.

Ich weiß, dass sich mein Weg von alleine ergibt, wenn ich nur loslasse und ihn im Vertrauen gehe.

Ich nehme mir Zeit für die wesentlichen Dinge in meinem Leben. Ich bin Leichtigkeit, Licht, Liebe, Lachen.

Ich bin strahlende Lebenskraft.

Ich bin in jedem Augenblick Schöpfer meines Lebens.

Mein Verstand und mein Herz sind im Gleichgewicht.

Ich bin gelassen, zufrieden und ruhig.

Ich bin offen und ehrlich.

Ich bin weise und gütig.

Ich bin Liebe und behandle jeden wohlwollend und zuvorkommend.

Ich achte auf die Bedürfnisse der anderen.

Ich behandle den anderen so, wie ich wünsche von ihm behandelt zu werden.

Meine Innenwelt und meine Außenwelt sind im Gleichgewicht.

Mein Wissen und mein Handeln sind im Gleichgewicht.

Ich bin offen für die Wahrnehmungen meiner tiefen Bedürfnisse.

Ich öffne mich der Schönheit des Lebens.

Ich öffne mich meiner eigenen Schönheit.

Ich richte mich bei Zweifeln nie nach fremder Meinung, sondern nach meiner inneren Führung, nach dem sicheren Wissen meines Gewissens.

Ich bin stets Sender froher Gedanken.

Ich fühle mich stets glücklich, auch wenn Enttäuschungen meinen inneren Frieden stören wollen.

Ich bin überzeugt, dass alle Dinge meinem Besten dienen.

Mein Glaube an das Gute wandelt Möglichkeit in Wirklichkeit und führt mir zu, was ich ersehne.

Ich erkenne und bejahe, dass dort wo ich bin, immer die Sonnenseite des Lebens ist.

Ich erwarte nur das Beste vom Leben und von jedermann.

Ich harre nie untätig auf fremde Hilfe, sondern ich helfe mir selbst und ich helfe auch andern, sich selbst zu helfen.

Ich habe mich entschlossen, stets richtig zu denken und vollkommen zu leben.

Alles ist gut, auch wenn ich nicht immer gleich einsehe wofür.

Ich stelle mich den Herausforderungen in meinem Leben.

Ich drücke mein Bewusstsein über meinen Körper aus.

-sprich diese Weisheiten vor dem Schlafengehen laut aus- (nicht schreien) ;) Und dran bleiben der Erfolg kommt nicht über Nacht.   -Ist bestimmt einen Versuch wert-.

v.G. alexthehacker

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hallo bitte suche einen psychologen auf selber wirst du dir kaum noch helfen können - depressionen töten einen menschen von innen heraus bis er äußerlich auch tot wirkt

jetzt ist der richtige zeitpunkt du hast es selber erkannt - der erste schritt zur besserung bitte geh zum arzt dann siehst du beserung

ganz liebe grüße viel glück

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Stell dir einen Wecker neben den PC. Wenn er klingelt dann ist Ende. Oder du holst dir ein Shutdown Programm wo du deinen PC um eine bestimmte Uhrzeit runterfahren lassen kannst...egal was du gerade machst.

http://www.chip.de/downloads/Shutdown7_44909050.html

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Fabio1993 05.07.2014, 20:24

Klingt vielleicht etwas komisch, aber manchmal sind so banale Dinge die Besten die man tun kann. Auch simpel und unter Umständen effektiv wäre eine To do-List, einfach mal um ein bisschen Energie durch Aktion zu bekommen. Sport klingt zwar toll ist aber sicher nicht die naheliegendste Lösung.

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Geh erst mal den normalen Weg

  • Weg vom PC
  • Viel Sport machen (gehe in Vereine, z.B. Karate, Taekwondo, das ist auch eine mentale Schule), da kriegst Du Freunde oder lernst zumindest Leute kennen
  • Schon beim Job-Center gewesen?
  • Es gibt auch Selbsthilfegruppen, Single-Gruppen, etc.

Deine Depri ist noch eher schwach, also alles noch im grünen Bereich, wenn Du rausgehst und Sport machst.

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tonio47 03.07.2014, 18:15

Deine Antowrten sind ja alle gute gemeint, aber Du hattest wohl noch nie eine Depression?!

Wenn das alles so einfach wäre, dann wäre es nicht so wie der Fragesteller es aufgeschrieben hat!

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nobytree 03.07.2014, 18:25
@tonio47

Ich sehe hier noch keine affektive Störung, die behandelt werden müsste. Schlaflosigkeit, nervliche Affekte (insbesondere keine Nervenzusammenbrüche), Aggressionsschübe etc. liegen offenbar nicht vor.

Hintergrund der Depression ist hier eindeutig die Arbeitslosigkeit, der Abbruch sozialer Kontakte und die Flucht vor dem PC. Wenn ich das lese:

"Ich versuche schon seit Jahren aus dieser Antriebslosigkeit rauszukommen, warum sollte es ausgerechnet jetzt funktionieren? Ich habe Angst, dass ich an meinen Zielen scheitere und dann komplett mit dem Leben abschließe, "

dann ist relativ deutlich, wo das Problem ist und dass mit der Aufnahme sozialer Kontakte ausreichend Hilfe geboten ist. Läge eine behandlungsbedürftige Depression vor, hätte ich nicht diese Vorschläge gemacht.

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yuppieyuppie 03.07.2014, 18:39
@nobytree

Oh, ich bin nicht arbeitslos, ich hab nur gerade die Schule beendet ^^ Allerdings glaube ich nicht, dass einfach rausgehen und Freunde suchen bei mir funktionieren würde, vor ein paar Jahren war noch jedes Wort, das ich herausgebracht hab eine Überwindung. Ich glaube nicht, dass ich die Sozialkompetenzen besitze einfach spontan mit Leuten zu reden.

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nobytree 03.07.2014, 18:41
@yuppieyuppie

Sorry, da habe ich mich verlesen. Und Sportverein wäre so falsch?

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yuppieyuppie 03.07.2014, 19:27
@nobytree

Hatte ich schon ein paar Mal, konnte mich nie wirklich integrieren:)

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nobytree 04.07.2014, 09:17
@yuppieyuppie

Karate, Taekwondo, Boxen, Thai? Da muss man sich jetzt so integrieren wie in Mannschaftssportarten. Ansonsten einfach mal stark zurückhalten und bei den Tritten/Schlägen in die Luft oder gegen Sandsack auspowern. Das hilft wirklich!

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M0naMaus 04.07.2014, 11:12
@nobytree

@ nobytree:

Also ich bin da nicht ganz deiner Meinung. Ein Nevernzusammenbruch geht nicht immer einer Depression vorraus, genauso wenig leidet nicht jeder Betroffene an Schlafstörungen oder Aggressionsausbrüchen. Man kann da nicht einfach alles pauschalisiseren. Manche neigen zu aggressivem, manche zu zurückhaltendem Verhalten. Deswegen sehe ich, so wie der Fragesteller das Thema schildert, bereits eine Einleitung einer Depression, wenn nicht sogar schon der Beginn davon.

Er schreibt, dass er abegstumpft ist, lethargisch. Und dass er nur vor dem PC sitzt und keine Sozialkontakte hat. Was mir aber aufstößt und auch ein Grund zur Annahme einer Depression ist: Er schreibt, es stört ihn nicht, dass er so gut wie keine Freunde hat.

Das ist bei Depressiven oftmals genau der Fall. Sie ziehen sich zurück vom Sozialen Leben und es ist ihnen schlichtweg egal, dass sie allein ohne Freunde sind.

Ich würde dir raten, erst mal alles körperliche auszuschließen. Also zum Hausarzt und ein Blutbild machen lassen.

Wenn dabei nichts rauskommt, lass dir eine Überweisung zu einem Psychologen geben.

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Ich würde vorschlagen dir professionelle Hilfe zu suchen, ich meine schaden kann es doch nichts und du wirst sehen das du dir irgentwann nicht mehr selbst helfen kannst und alles irgentwie durchzustehen ist echt keine gute Idee. Ich finde es echt klasse, dass du selbst erkannt hast das du evt. Hilfe brauchst. Ich wünsche dir alles gute für die Zukunft und hoffen das dueinen Psychologen aufsuchst ... LG Sorgenfresser13

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Ähm mal so vielleicht solltest mal deinen Computer ausschalten zu nen Psychologen gen und dir Freunde suchen, Freunde sind nämlich sehr wichtig :-)

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tonio47 03.07.2014, 18:17
nd dir Freunde suchen, Freunde sind nämlich sehr wichtig

das ist ein guter Witz ehrlich gesagt :-)

Klar einer der eine vielleicht fortgeschrittene Depression hat geht mal raus und sucht sich Freunde :-))

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crazyx1000 08.07.2014, 18:13

Ja des hab ich nicht gesagt ich hab gesagt dir Freunde suchen, Freunde sind nämlich sehr wichtig nicht das du sie an jeder Ecke kennenlernst

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