Brauche ich professionelle Hilfe ( Alkohol )

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10 Antworten

Du zeigst ein Symptom, das kennzeichnend für Alkoholismus (Typ Gamma) ist, nämlich den Kontrollverlust. Wie es um dich steht, zeigt dir ein Fragebogen, den du bei Anonyme-Alkoholkiker.de findest mit dem Titel "Bin ich Alkoholiker?". Die AAs (zu denen ich gehöre) schlagen vor, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist, überlängere Zeit mal nur ein Bier (oder was immer) zu trinken und sich aufzuschreibenk, wie man sich danach fühlt. Wenn dir was fehlt, wenn es dir sehr hart ankommt, dann ist wohl eine Abhängigkeit vorhanden. Ich habe meine so in den Griff bekommen (= aufgehört zu trinken) indem ich "heute das erste Glas" stehen ließ. Wenn du es alleine nicht schaffen solltest, was ich bezweifle, kannst du in fast jedem Krankenhaus mit ärztlicher Einweisung eine "Entgiftung" machen. Das dauert 8-10 Tage. Was sich dann anschließt ist entweder eine Alkoholtherapie (6 Wochen bis 3 Monate) oder/und ein Besuch einer Selbsthilfegruppe. Ich gehe da heute noch hin und ich bin 9976 Tage trocken. Ich tue es, um nicht zu vergessen, dass ich Alkoholiker bin. Wäre ich es nicht, könnte ich ab und an mal ein Glas trinken. Aber genau das geht bei mir, Also einem Alkoholiker, nicht. Alles Gute!

Du bist schon Alkoholkrank,aber Du hast das Problem erkannt,und Du solltest Dir unbedingt professionelle Hilfe suchen.Du setzt Alkohol als Problemöoser ein und kennst keinen anderen Weg Deine Probleme zu lösen,da ist dann der Psychologe gefragt Dir andere Wege aufzuzeigen,das ist ein Lernprozess der ohne Hilfe nicht zu bewältigen ist.Dein Leben wir über kurz oder lang den Bach runter gehen wenn Du nicht schnellstens die Notbremse ziehst,Dein Alkoholproblem wird immer grösser werden bis zum totalen sozialen Abstieg,wartenicht bis Du komplett vor die Wand fährst,handle jetzt!Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe das Du die Hilfe erhälst die für Dich erforderlich ist,Gruss andie

nach 2 jahren ist man definitiv NICHT alkoholkrank. aber wie er selbst schon sagt, ist er auf nem guten weg dazu.

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@TroyBarlow

Absoluter Blödsinn!!!Alkoholkrank ist man wenn Alkohol zum Hauptbestandteil des Lebens geworden ist,oder wie hier angegeben als Problemlöser betrachtet wird und es ohne nicht mehr geht!Eine Alkoholkrankheit wird nicht über die Dauer des Alkoholkonsumes definiert,sondern wenn Alkohol missbräuchlich und unkontrolliert konsumiert wird und eine körperliche oder psychische Abhängigkeit besteht wie im Fall des Fragestellers,da solltest Du dich einmal informieren bevor Du solchen Blödsinn von Dir gibst!!!!!

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@TroyBarlow

@TroyBarlow, bist Du selbst alkoholkrank und willst es nicht wahrhaben? Anders kann ich mir Deinen Kommentar nicht erklären.

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Du hast Deine Situation richtig erkannt - der erste Schritt davon loszukommen fängt im Kopf an - Du hast bis jetzt alles richtig gemacht (bis auf Deinen Alkoholkonsum natürlich). Ich würde zu einem Facharzt gehen und mich eventuell für einen Entzug anmelden. Du hast gute Chancen von Deinen Trinkgewohnheiten loszukommen. Wenn Du jetzt nicht täglich trinkst, und keinen zwanghaften Drang zum Trinken in der Nüchternphase verspürst, dann ist das ein Zeichen dafür dass Du noch nicht ganz abgerutscht bist.

Das wichtigste, das entscheidende ist, dass Du das nicht mehr willst. Und da hast Du ein paar gute Punkte an denen Du ohne Probleme ansetzen kannst. Es ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Verhaltensänderung.

Alles Gute noch weiterhin für Dich.

Gruß LA

Ich wohne noch Zuhause deswegen gibts bei uns auch immer häufiger Streit ´wegen meinem Konsum. > sprich mit einer psychologin, geh zu einer selbsthilfegruppe, räum deine wohnung aus und dann gestalte sie neu, wirf sachen raus die dich an schlechtes erinnern, fang mit ieiner sportart an die schon immer mal machen wolltest, geh joggen oder ins fitnessstudio, meld dich bei einem sportkurs an, geh tanzen, lass die finger von alkohol, kauf dir ein haustier dem du deine liebe schenkst> ja aber du kannst nicht vor dir selber davon laufen. Mein Problem ist ich bin schwul und mein Vater kommt damit nicht klar er hat mir immer gedroht das er mich wenn ich schwul bin vor die Tür setzt und ich hab das Gefühl das meint er Bitterernst. Ich hatte mehrere Beziehungen die alle wegen ihm kaputt gegangen sind und ich Ertrag das nicht mehr

die sorge is schon iwo berechtigt, denke ich. aber statt gegen den Alkohol, solltest du wirklich mal etwas gegen deine Probleme tun. Wenn dir das schwer fällt, zieh doch einen guten Freund zu Rate oder suche dir, wenn Garnichts mehr geht psychologische hilfe. Ich hab beim Abi auch echt Probleme gehabt und wurde dann zu ner Psychologin geschickt. die hat mir geholfen meine Probleme zu lösen und ich hab mein abi noch gemacht.

wenn du der meinung bist dass du HIER deine probleme lösen kannst, bist du definitiv falsch. sprich mit einer psychologin, geh zu einer selbsthilfegruppe, räum deine wohnung aus und dann gestalte sie neu, wirf sachen raus die dich an schlechtes erinnern, fang mit ieiner sportart an die schon immer mal machen wolltest, geh joggen oder ins fitnessstudio, meld dich bei einem sportkurs an, geh tanzen, lass die finger von alkohol, kauf dir ein haustier dem du deine liebe schenkst. alles gute

ich habe das auch schon einmal gehabt ging aber dann wieder vorbei bin zu selbsthilfegruppen und habe da darüber gesprochen.

Du solltest dir psychologische Hilfe holen. Du schreibst du kannst nicht aufhören, wenn da angefangen hast mit trinken. Dann trink doch erst gar nichts.

Ich würde niemals mehr Alkohol trinken. habe als Jugendlicher/Heranwachsender natürlich gemacht, bin aber seit ca 15. Jahren davon schon lange weg. Gott sei Dank! Habe vor einiger Zeit mal n halbes Glas Sekt getrunken und nur Kopfschmerzen bekommen und insgesamt habe ich mich schlecht gefühlt. Also lass es besser einfach, wenn dich die Drogengeister lassen...

Rede mit Freunden/mit der Familie darüber und such dir einen guten Psychiater! Liebe Grüße 😊

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