Brauche ich für eine Parrot bebop (1) eine versicherung?

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3 Antworten

Das hat nicht mit dem Gewicht zu tun und auch nicht ob es eine Versicherungspflicht für Drohnen gibt oder nicht.... Nach §823 BGB ist jeder der einem anderen einen Sach- oder Personenschaden zufügt zum Schadensersatz verpflichtet.
Das bedeutet, wenn Du die Drohne steuerst und sie würde zb. abstürzen, und jemanden verletzten muss der Pilot die geschädigte Person so entschädigen als wäre der Vorfall nie geschehen. Verliert die Person zb. ein Auge durch den von Dir gesteuerten Drohnenflug, musst du zunächst mal die Behanldungskostsen selbst zahlen und der Person ein Leben lang eine entsprechende rente zahlen. Ohne eine Versicherung ist Dein Leben in dem Moment finanziell ruiniert. Die Zahlung geht in die Millionen. Alles was Du je verdienst, oder hast und auch alles was Du je verdienen oder zb. erben oder gewinnen wirst ist dann höchstwahrscheinlich bis auf eine Grundsicherung weg. Du wirst dann ein Leben lang arm bleiben.

Jeder (Deine Eltern oder / und Du selbst) sollten so oder so eine private HAftpflicht Versicherung haben. Kostet ca. 80 € im Jahr und trägt für eine ganze Familie das Risioko solcher Schadensersatzansprüche die fahrlässig durch ein versichertes Familienmitglied entstehen.
In den neuesten Tarifgenerationen gibt es bei einigen Versicherern die Möglichkeit motorisierte Flugmodelle bis 1.500 Gramm Gewicht kostenlos einzuschließen. Ab dem Zeitpunkt wo Du nach Abschluss Deiner Ausbildung eigenes Geld verdienst, kannst du nicht mehr über Deine Eltern versichert sein und musst Dich selbst um eine private Haftpflichtversicherung kümmern... bis spätestens während der Ausbildung oder im Studium kannst du noch über Deine Eltern versichert sein, aber auch da ist der Gang zum Versicherungsberater vor Ort unumgänglich um abzuklären ob Drohnen versichert sind oder nicht und ob für Dich Versicherungsschutz besteht oder nicht und gegebenfalls den Versicherungsschutz ohne oder gegen sehr geringen Mehrpreis anzupassen.

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Sagen wir es mal so.

Der, der eine Drohne ohne Haftpflichtversicherung fliegen lässt, gehört eingesperrt, denn wie will er bei einem Personenschaden für die Kosten aufkommen. Diese können dann weit über die Hundetausend € gehen.

Würde dann bedeuten, dieser Mensch darf dann sein Leben lang für den Schaden den er verursacht hat aufkommen.

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Hängt vom Einsatzzweck ab.

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Kommentar von Frage130713
04.09.2016, 10:47

Also wenn ich über ein feld fliege und die videos auf yt hochlade.

Danke :)

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