Brauche ich einen Grundpreis beim Verkauf von Speiseöl in abgefüllten Flaschen?

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6 Antworten

Vielen Dank für die ganzen Tipps und Hinweise. Ich denke jetzt ich falle unter den Begriff Direktvermarkter. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin. Wir stellen alle unsere Produkte selbst her und zum Teil haben wir die Samen sogar von unseren eigenen Flächen. Aus meiner Sicht ist man Direktvermarkter wenn man Produkte herstellt und diese dann direkt an den Kunden weiterverkauft. Stimmt das so?

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Vielleicht ärgerlich, aber in der Hinsicht würde ich ggf. lieber einen Fachanwalt aufsuchen. Als Grundpreis verstehe ich die Umrechnung auf 100ml - das könnte bei eBay-Angeboten in der Tat nicht unbedingt nötig sein. In jedem Fall würde ich an den Verein nichts bezahlen - das hört sich eher nach Bauernfängerei an - die sind sicher nicht berechtigt 200 Euro zu verlangen.

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Also: zur Grundpreisangaben (€/Liter) bist Du verpflichtet, da Du in von Grundeinheiten abweichenden Größen verkaufst, s. §2(1) PAngV.

Wenn die Unterlassungserklärung für Dich in Ordnung ist, würde ich diese unterschreiben (Achtung: GENAU prüfen, nicht einfach irgendwelchen Vertragsstrafen o.ä. zustimmen). Die Kostennote würde ich ignorieren.

Wenn die Unterlassungserklärung für Dich nicht akzeptabel ist, setze eine eigene auf bzw. streiche Dich störende Inhalte.

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in welcher packungsgröße bietest du das öl denn an? wenn die packungsgröße ungleich 1 liter ist, musst du den grundpreis angeben. wenn du eh nur literflaschen verkaufst, ist die grundpreisangabe überflüssig. ob der verein zu abmahnung berechtigt ist, ist eine andere sache.

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Wer einen Artikel Anbietet als Beispiel mit 500 ml der benötigt keinen Grundpreis auf 1L oder 10 ml gerechnet. Ich vermute du bietest Speiseöle veredelt oder kaltgepresst an hast keine Fabrik die pro Tag 50 Tonnen Speiseöl produziert. Diese Angabe in kleineren Mengen sind unrelevant. Entscheidend war und ist das bei Grossproduzenten gegenüber den Händlern und Grosshändler, damit die Preise für gleiche Produkte vergleichbar waren und sind. Ein Verein kann rechtlich nicht abmahnen, dass kann ein Anwalt oder das Gericht. Hier geht es nur um Geldschneiderei. Du kannst es Dir einfach machen und einen Grundpreis auf 2.75 ml festlegen. Dann dürfen Sie erst mal rechnen wie vergleichbar dann ein Produkt ist. Man muss sich lösen von den unsinnigen Sachen die eine EU oder andere Organisationen aufdoktrieren wollen. Ein Produkt ist so teuer wie Aufwand für Rohstoffe, Arbeit, Unterhalt und Spesen es für Dich bedeutet. Wenn Deine Kunden mit Deinen Produkten zufrieden sind, dann brauchst Du den Rest nicht.

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