Brauche ich eigentlich einen Firmennamen, wenn ich als 1-Mann-Person arbeiten möchte?

6 Antworten

Bei Fantasienamen kann es immer passieren, daß der vergeben ist. Aber auch eine Klaus Müller GbR kann es häufiger geben, da der Name des Klaus Müller wahrscheinlich ein Sammelbegriff ist. Nur die Rechtsform muß aus Deiner Firmenbezeichnung hervorgehen. Wenn Du Deine Fa. z.B. Aldebaran Webdesign GbR nennst, und im Impressum Deinen Namen angibst, dürfte dies ausreichen.

Es führt aber nicht jeder Selbständige automatisch eine GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) und dann MUSS der Name erkennbar sein. Das wurde mir, als ich mein Gewerbe anmeldete vom Gewerbeamt mitgeteilt
Ich bin auch der Meinung, dass nicht der Name das ausschlaggebende ist, sondern die Leistung

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@monja1995

okay dann weiß ich Bescheid und kann bald loslegen.

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Naürlich brauchst du einen Firmennamen. Wer Produkte oder Dienstleistungen in einem Land mit Marktwirtschaft verkauft, braucht immer einen markttauglichen Namen. Wer was anderes sagt hat keine Ahnung. Der Name ist Teil deiner "Corporate Identity" mit der dich deine Kunden finden, erkennen und wiedererkennen (3 verschiedene Use-Cases, die alle gleich wichtig sind, um sich einen Kundenstamm aufzubauen) Der Firmenname kann dein eigener Name sein (wenn du dich und deine Services über deine Person vermarkten willst). Wer vor hat, irgendwann einmal sein Business zu verkaufen, sollte einen Kunstnamen wählen. Eine Markenrecherche ist für 1 Mann Betriebe zu teuer. Der Tipp ist quatsch. Stattdessen: gehe auf "Strato.de" und spiel mit dem Domainsucheingabefeld rum. Nach ca 1-2 Tagen und ca 300-400 Namensversuchen solltest du etwas gefunden haben, was 1) zu dir passt, 2) eine Idee deiner Servie/Dienstleistung/Produkte vermittelt, 3) merkbar und 4) noch frei ist. Das ist die übliche Intensität, mit der Markenagenturen für Kunden neue Namen suchen. Warum auf Strato.de eine Domain suchen, wenn du doch einen Firmennamen brauchst?: Heutzugage ist es ca 95% sicher, dass ein Name, der als Domain noch frei ist, nicht als Marke gesichert ist. Es ist extrem umwarscheinlich dass ein Unternehmen eine neue Marke kreiert, dann ca 400 (einfache, deutsche TM Markensicherung) bis mehrere 100.000 Euro (europäische/weltweite Markensicherung) ausgibt, ohne eine Domain anzumelden. In der Regel sichert ein Unternehmen die Domain immer zuerst, so schnell wie möglich, während es über einen Anwalt die Marke sichern lässt, was mehrer Wochen dauern kann. Strato.de ist ein Domain-Zwischenhändler, der mit seiner Suche auf denic.de zugreift. Dort sind alle in Deutschland registrierten Domains eingetragen. Geh mal dort auf die Website unter "WOIS" und du kriegst Infos über die Besitzer hinter den Domains (internationale Domains: internic.com). Da kannst du das selbe machen wie auf Strato.de. Bei Strato gehts nur schneller und einfacher, weil du com, ne, org, eu und all die anderen Endungen gleichzeitig durchsuchen kannst. Vom rechtlichen her wirst du vermutlich eh eine GbR haben, alles andere ist in Deutschland zu teuer. (Eine Ltd. gibts in Deutschland ja nicht. Da würde ja keiner mitverdienen können). Eine GbR ist sowiso immer über den Namen des Gründers angemeldet. Man darf in Sozialisten-Deutschland bei GbRs keinen Kunstnamen ins Anmeldeformular eintragen, aber es ist seit Jahren eine eingespielte Praxis, von der alle Ämter wissen, dass sich kleine und mittelständische GBRs in Scharen einen Kunstnamen geben, der auf Website und Briefkopf erscheint, nur eben nicht auf dem Steuerformular. Wie immer in Deutschland bei so vielen Regeln für Kleinunternehmer: eine breitflächig geduldete Praxis, die alle gut finden, aber das Gesetz wird trotzdem nicht geändert. Und zum Risiko ohne Markenrecherche einen Namen zu wählen, für den man dann irgendwan verklagt wird: Falls dus noch nicht mitbekommen hast: willkommen in dem Land, in dem jeder jeden verklagt. Du wirst auf jeden Fall irgendwann irgendeinen Abmahnungsbrief für irgendwas bekommen. Sehr viele Anwälte lauern auf jeden kleinen Formfehler, den Kleinunternehmer machen, und holen sich von denen 500 hier, 500 da, für das Schreiben eines einfachen Abmahnungsbriefes. Wegen dem Wust an verwirrenden Regeln in Deutschland ist es extrem unwarscheinlich, dass du alles richtig machst. Das schaffen nicht mal die großen Firmen mit eigenen Anwälten. Das System in Deutschland ist mit Absicht so komplex angelegt, dass diverse Lobbygruppen auf diese Weise abkassieren können. Das Risiko mit dem Namen ist nur eines von vielen, und eher ein kleines, wie gesagt, weil eine Firma die eine Marke angemeldet hat, aber diese "nur rumliegen lässt" und keine Website dazu hat, extrem unwarscheinlich ist. Das ist so wie gelbes Fleckenfieber bekommen. Klar, kann passieren, aber bleiben wir mal realistisch. Konzentrier dich lieber darauf, einen guten, einprägsamen Namen zu kreiren, der deiner Kundschaft in einem Wort sagt, was du machst, und der noch als Domain frei ist. Das ist schon schwierig genug.

Als Freiberufler braucht er keine GbR.

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@bummelliese

Oder richtiger gesagt, als Freiberufler bist du automatisch eine GbR. Zwei Leute die sich ein Taxi teilen haben zum Beispiel schon automatisch eine GbR, egal ob sie sich dessen bewusst sind, oder nicht.

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@pictopedia

Als Freiberufler ist man nic ht automatisch eine GbR, da es für diese mindestens zwei Gesellschafter braucht. Also, sofern man nicht schizophren ist, stimmt das nicht. Außerdem braucht man einen Vertrag, der kann zwar auch stillschweigend entstehen, aber man braucht ein einen mitsamt gemeinsamem Ziel. Egal, einer allein macht noch keine Gesellschaft.

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Nein, brauchst du natürlich nicht - zumal du auf Rechnungen und im Impressum zu erkennen geben musst, wer der Verantwortliche ist. Aber das hindert sich natürlich nicht, einen Phantasienamen vorweg zu stellen - und wenn es Bauzer Webdsign 04 ist :-)

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Ist dies so korrekt? Oder kann man auch seine Initialen verwenden, wie z.B. "Webdesign MM" bzw. auch einen "Fantasienamen" ohne eigene Namenskennzeichnung, wie z.B. "Web Media Services" usw.?

Vielen Dank schon mal im Voraus für die Hilfe,

Gruss

Stefan

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