brauche hilfe wegen steuern

7 Antworten

vereinnahmte umsatzsteuer ist das, was dir die leute dir geben. die steuer, die auf von dir gekaufte waren anfallen, gibt man gesondert an.

Vereinnahme Umsatzsteuer: Du schickst dem Kunden eine Rechnung über 100€, die 19€ Umsatzsteuer sind die vereinnahmte Umsatzsteuer. Also, die Steuer, die du in Rechnungen ausweist und von deinen Kunden gezahlt bekommst, ist die vereinnahmte UST.

vereinnahmte Umsatzsteuer ist grundsätzlich die Umsatzsteuer, die du in Rechnung stellst und vom Käufer bezahlt bekommst. Rechnungebtrag netto: 100€ + 19% Ust = 119€. Bezahlt dir der Kunde die 119€, dann beträgt die vereinnahmte Ust 19€. Das wird in der Praxis so gehandhabt, ist einfach und in 99% der Fälle funktionierts auch, ist umsatzsteuerrechtlich aber FALSCH.

UMSATZsteuerlich, also wenn man ins Gesetz schaut, läuft die Rechnung andersrum. §10(1) UStG sagt, dass die USt sich nach dem Entgelt bemisst. Entgelt ist ALLES was der andere aufwendet um die Leistung zu erhalten abzügl. der Umsatzsteuer. 2 Beispiele: Der Kunde überweist Dir 191€ statt der 119€ lt Rechnung (und du bist nicht so ehrlich und überweist das zurück). "Alles was der Kunde aufwendet" sind 191€ abzügl. USt. Die 191€ sind also der Bruttobetrag. Die enthaltene Ust beträgt somit 30,49€ (und nicht mehr nur 19€!!! ), das Entgelt ( Nettobetrag) beträgt 160,51€. Da du die 30,49€ VEREINNAHMT hast, musst du die ans Finanzamt (wenn du nichts and den Kunden zurücküberweist) auch abführen.

Weiteres Beispiel:Der Kunde überweist dir nur 100€ statt 119€( und du forderst nichts nach). "Alles was er aufwendet" sind hier nur 100€; abzügl UST, ergibt ein Entgelt rund 84€ (Ust 16€). Da du nur 16€ vereinnahmt hast, musst du diese auch nur abführen!

Wie diese Sachverhalte in den Voranmeldungen abgewickelt werden, ist ein anderes Kapitel.

Wie gesagt, es rechnet jede Firma immer Nettobetrag + USt, was aus wirschaftlicher/kalkulatorischer Sicht ja ok ist, rein ustlich betrachtet ist das jedoch falsch.

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