Brauche hilfe! Habe einen befristeten Mietvertrag und will eher ausziehen aus Beruflichen Gründen!

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11 Antworten

Die einzig richtige Antwort kommt von anitari, deshalb schon mal DH! Wie sie schon schreibt, wenn kein wechselseitiger Kündigungsverzicht (d. h., er gilt für beide Vertragspartner)vereinbart ist, ist die Klausel unwirksam und du hast wirksam am 25.8.10 zum 30.11.10 gekündigt.

"In dem MIetvertrag steht drin das der Mieter mindestens 1.Jahr in der Wohnung wohnen muss und erst dann gekündigt werden kann..."

Was genau/wörtlich steht dazu im Vertrag?

Gegenseitiger Kündigungsverzicht bis zum 31.01.2011 wäre rechtens.

Steht aber im Vertrag (sinngemäß):

Der Mieter verpflichtet sich mindestens 1 Jahr in der Wohnung zu wohnen.

Ersteres ist wirksam/gültig und Du kannst jetzt erstmalig zum 31.01.2011 fristgerecht kündigen.

Bei der 2. Variante wäre Deine Kündigung zum 30.11.2010 richtig.


"Nun meine Frage ist der Arbeitswechsel und die Entfernung ein Grund eher Auszuziehen?"

Mal ganz plump gesagt, ausziehen kannst Du wann Du willst.

Ein Grund die Kündigungsfrist zu umgehen/verkürzen ist es jedoch nicht.

Es gibt Leute die fahren mehrere 100 km am Tag zur Arbeitsstelle und zurück.

Der Mietvertrag konnte mit 3Monaten Kündigungsfrist zum ende den ersten Jahres gekündigt werden. Du hast zu spät reagiert und hast jetzt eine frist von 3 Monaten ein zu halten. Eventuell erklärt sich dein Vermieter bereit, wenn du ihm passende Nachmieter suchst dich eher aus dem Vertrag zu lassen.

Ich wär mir da gar nicht so sicher ob das rechtens ist mit dem 1 Jahr. Aber: selbst wenn es nicht rechtens ist - Du hast trotzdem eine Kündigungsfrist (die gesetzliche) von 3 Monate, d.h. wenn Du jetzt auf Ende Oktober kündigst musst Du die Wohnung trotzdem bis Ende Januar zahlen. Mein Vorschlag: sprech doch offen mit dem Vermieter und biete ihm an, einen Nachmieter zu suchen. Dann musst Du vielleicht nicht so lange doppelt zahlen weil er weiter seine Miete bekommt (dann vom neuen).

Nein - rein vom Mietrecht her ist das kein Grund, früher zu kündigen.

Da hast aber das Recht, die Erlaubnis zur Untervermietung zu bekommen. Such Dir also jemanden, der gerne einziehen würde (mit dem Risiko, dann Ende Januar ausziehen zu müssen, weil er dem Vermieter nicht paßt). Dann erbittest Du vom Vermieter die Erlaubnis der Untervermietung. Verweigert er die, hast Du ein "Sonderkündigungsrecht". Allerdings hättest Du das ganze auch schon Ende August anleiern müssen - denn ein Recht zu einer außerordentlichen (fristlosen) Kündigung hast Du durch die Verweigerung der Untermiete auch nicht...

Soweit ich weiß, sind diese Fristen gar nicht mehr rechtens.. Aber ich würde deinen Vermieter einfach mal anschreiben und fragen, ihm erklären, dass du vorher raus musst, eben wegen dieser beruflichen Gründe etc. Oft gehen die Vermieter darauf ein. Hatte ich selbst auch mal und er hats ohne Probleme akzeptiert. Im schlimmsten Fal musst du vllt. einen Nachmieter suchen.

anjanni 11.10.2010, 15:00

Doch - die Frist ist rechtens.

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Ich sehe hier nicht die Chance eher aus dem Vertrag gelassen zu werden. Die Unwirksamkeit des Kündigungsverzichts kann ich auch nicht feststellen. Es gibt die Möglichkeit einen Nachmieter zu stellen. Der VM muss diesen aber nicht akzeptieren. Auch die Möglichkeit der Untervermeitung wäre gegeben, gestalltet sich aber hier eher schwierig. Wie steht der VM zu dieserSituation? MfG

Du musst einfafhc 3 nachmieter finden und dann kann er nichts mehr machen dann muss(kann auch de Wohnung leerstehen lassen) er einen nehmen und dich gehen lassen

albatros 12.10.2010, 09:47

FALSCH!!! Ist ein Märchen!!! Es können 100 Nachmieter benannt werden, keinen muss der Vermieter nehmen.

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anitari 12.10.2010, 10:11

"dann kann er nichts mehr machen dann muss... er einen nehmen und dich gehen lassen"

ER (der Vermieter) muß weder einen der 3 Nachmieter nehemen, noch muß er den Mieter "gehen lassen".
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Wozu macht man Verträge?! Nicht, damit sie grbochen werden. Es sei denn, man ist Profi-Fußballer.

Du mußt halt 3 Monate doppelte Miete zahlen.

Selbst mit einem Sonderkündigungsrecht hättest Du eine Kündigungsfrist von drei Monaten.

Passt doch bei Dir genau.

Solche verträge sind nicht erlaubt mit befristetem wohnen frag aber lieber noch mal bei dem wohnverein nach oder wie das heisst

Scanner 11.10.2010, 14:58

Wo hast Du denn Deine Weisheiten her?

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anjanni 11.10.2010, 15:00

Natürlich ist diese Sorte Vertrag erlaubt.

Es ist nämlich nicht ein befristeter Mietvertrag (steht in der Überschrift falsch), sondern ein Vertrag mit einer Mindestmietdauer - und die darf sogar bis zu vier Jahre betragen!

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