Brauche Hilfe, (geschichte; Vientnamkrieg!) :)

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2 Antworten

Die Nordvietnamesen führten eine Partisankrieg gegen die Südvietnamesen und deren amerikanische Verbündete. Partisanenkrieg bedeutet, dass man den Feind aus dem Untergrund heraus angreift, Hinterhalte legt und Anschläge verübt. Partisanen sind keine regulären Kombatanten im Sinne der Genfer Konvention bzw. der Haager Landkriegsordnung und haben, so sie denn gefangen genommen werden sollten, auch keinen Anspruch auf Schutz vor Repressalien.

Heißt das, dass die Nordvietnamesen Soldaten von sich in den Süden Vientnams eingeschleust haben, und diese dann im Untergrund anschläge im Süden ausgeübt haben ? Und dadurch auch die im Norden Zivile vom süden angegriffen haben (da man nicht wusste wer soldat ist und wer nicht)?

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@Limpf

Genauso ist es. Aber nicht nur, die Nordvietnamesen haben sich z.B. auch in der Grenzregion zwischen Nord- und Südvietnam Feuergefechte mit den Amerikanern geliefert und diese aktiv bekämpft, wenn sie in z.B. in den Dschungel vorgedrungen sind. Außerdem haben sie auch massierte Angriffe auf amerikanische und südvietnamesische Stellungen gestartet.

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Partisanenkrieg ist nichts, was mit dem Vietnamkrieg speziell zu tun hat.

So nennt man einfach eine Kriegführung, bei der sich nicht eine offen und sichtbare Armee gegen den Feind bewegt, sondern eine offen agierende Armee aus dem Hinterhalt bekämpft wird, um sie zu zermürben statt zu besiegen. Während sich im klassischen Krieg zwei Armeen auf einem Schlachtfeld trafen und kämpften, bis eine die andere kampfunfähig machte, gibt es im Partisanenkrieg keine "Schlacht".

So eien Taktik wählt immer der unterlegene Feind.

Die kommunistischen Vietkong bekämpften die eingedrungene USA als Partisanen. Aber das steht in jedem Artikel über den Vietnamkrieg.

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