Brauche Hilfe, Gerichtsurteil richtig zu verstehen.

3 Antworten

beide haften gemeinsam, Beklagte Ziffer 1 und Ziffer 2. Es handelt sich um die Aufteilung der Gerichtskosten, die erst im Schlußurteil festgelegt werden. Es sind auch die Kosten des Klägers zu übernehmen.

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Danke.

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Ist es so zu verstehen, dass Beklagte 2 allein 10 000 zahlen muss? Was bedeutet "haftend als Gesamtschuldner mit der Beklagten Zif.1"?

Das bedeuet, dass beide Beklagten für den vollen Betrag von 10.000 Euro haften. Der Kläger kann sich die vollen 10.000 Euro von beiden Seiten holen. Insgesamt aber nur einmal den Betrag von 10.000 Euro. Es ist also nicht so, dass jeder Beklagte nur 5000 Euro schuldet.

Um welche Kosten geht es in dem nächsten Absatz?

Die Kostenentscheidung betrifft die Frage, wer die Kosten des Verfahrens (Gerichts- und Anwaltskosten) zu tragen hat.

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Danke für Ihre Antwort. Falls es bei den Verhandlungen zum Vergleichsurteil kommt und Partei 1 die Hälfte zahlt. Bedeutet das für den Beklagten 2, dass er für restliche Schuld verurteilt wird und Prozess geht trotzdem weiter? Oder in voller Höhe?

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Wenn ich richtig verstehe, es sind 2 Beklagten, die haben gemeinsame Schuld 10 000. Die werden aber im Prozess getrennt vom Anwalt vertreten. Dann kommt es bei einem zum Vergleich, er ist z. B. mit 4.000 einverstanden, dann zahlt er allein diesen Betrag und Prozess geht weiter mit dem 2 Beklagten, der dann restliche Schulden zu zahlen hat?

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Soweit ich verstehe muss du mit den mit die mitangeklagten die 10000 bezahlen... Das andere könnten die gerichtskosten sein..

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und die Kosten des Klägers!

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Muß ich als Kläger haften wenn der Beklagte die Gerichtskosten nicht zahlt

Hallo Community, vor fast einem Jahr habe ich als Verkäufer einen privaten Kaufvertrag mit jemandem abgeschlossen. Der hat unterschrieben. Als er nicht zahlte habe ich einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Wir haben Mahnbescheid beantragt, dann haben wir Vollstreckungsbescheid erwirkt. Mit dem Titel ist der Gerichtsvollzieher zum Beklagten (Schuldner, Käufer) der Sache. Der Beklagte war tatsächlich so dreist und hat die EV abgegeben, weil er angeblich nichts hat (er hat es wohl zur Seite geschafft). Nun bekomme ich vom Gericht eine Rechnung, daß ich seinen Anteil an Gerichtskosten zu zahlen hätte, da ich Zweitschuldner wäre. Was soll das? Ich selber bin z.Zt. arbeitslos und bekomme Hartz 4. Wer kennt sich aus und kann mir helfen?

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Kumpel steckt in der Klemme - Zivilprozess - was erwartet ihn

Hallo Community,

ein guter Freund von mir, hat mir eben mal erklärt warum er in letzter Zeit so depri drauf ist.

Ende des Monats, hat er ein Zivilprozess am Backen.

Folgende Vorgeschichte:

Geht um einen bereits gekündigten Handyvertrag wo noch folgendes offen war (steht so in der komischen Klageschrift vom gegnerischen Anwalt):

Der Beklagte wird verurteilt, der Klägerin € 231,00 nebst Zinsen i. H. v. 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 01.04.2012 sowie vorgerichtliche Mahnkosten i. H. v. € 28,00 und Bankrücklastschriftkosten i.H. v. € 12,00 und Inkassokosten i. H. v. € 45,00 zu zahlen.

Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits

Desweiteren wird beantragt, mit Zustimmung des Beklagten ohne mündliche Verhandlung zu entscheiden.

Und noch irwie was von nem Versäumnisurteil bla bla

Ist also insgesamt ne Forderung von:

322,24 €

Ich wusste net was ich dazu jetzt sagen soll, hatte so Probleme noch nie^^... ich meinte nur wie es ausgeht, bis 1000 Euro kann ich ihm helfen, mehr hab ich als Azubi nicht^^ (jetzt kommt net mit "bla er muss aus seinen Fehlern lernen, das Geld ist ja nur geliehen und jeder hilft guten Freunden" und er hat keine Eltern mehr an die er sich noch wenden könnte)

Folgende Fragen hatte mein Kumpel jetzt, auf die ich keine Antwort weiß,

Was werden ihn, beim verlieren von dem Prozess für Kosten erwarten?

Kann er in den Knast gehen?

Was ist ein Versäumnisurteil?

Muss er in Privatinsolvenz wenn ich ihm mit den 1000 Euro nicht helfen kann?

Gibt es noch irwelche Optionen auf Vergleiche oder sonstiges, das es net sooo teuer wird? (ja ich weiß, ist kurz vor Zwölf aber Hoffnung stirbt zuletzt)

Was ist ein schriftliches Verfahren? Muss er da antanzen im Gericht oder geht das alles über die Post?

Hoffe ihr könnt mir und ihm diese Fragen beantworten! Kann sonst schlecht schlafen, mit der Ungewissheit, was mit ihm passiert.

Danke fürs Lesen und LG

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Zwangsvollstreckung nach Versäumnisurteil beim Arbeitsgericht

Hallo,wer kann mir weiterhelfen?Ich habe meinen ehemaligen Arbeitgeber auf Lohnnachzahlung verklagt, da der Tarifpartner (Christliche Gewerkschaft) für nicht tariffähig erklärt wurde.

Nun habe ich eine vollsteckbare Ausfertigung eines Versäumnisurteils erhalten, da die Beklagte nicht zum Gütetermin erschienen ist.

Mittlerweile hat der Anwalt der Beklagten allerdings Einspruch gegen das Versäumnisurteil eingelegt und beantragt, die Klage unter Aufhebung des Versämnisurteils abzuweisen.

Meine Fragen:Sollte ich trotzdem die Vollstreckung durchführen und das Geld bis zum Urteil aufheben? Da der Prozess sich noch über 2 - 3 Jahre hinziehen könnte, vermute ich, dass die Zeitarbeitsfirma bis dahin Insolvent geht oder eine Umfirmierung vornimmt. Mit was für Schadensersatzansprüchen habe ich im schlimmsten Fall zu rechnen?

Kann mir einer weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus

Anrom

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Unzulässiger Eintrag einer Zwangssicherungshypothek

Unzulässige Eintrag einer Zwangssicherungshypothek Durch einem Endurteil des LG soll der Beklagte B an die Klägerin K den Betrag von 5500 EUR zahlen. In nächsten Punkt steht: "das Urteil ist vorläufig gegen Sicherheitsleistung in Höhe 110% vorläufig vollstreckbar." B zahlt innerhalb der Zahlungsfrist. Nach einer Woche erfährt er, das sein Grundbuch mit einer Zwangssicherungshypothek während der Zahlungsfrist belastet wurde. Der Anwalt K verlangt Kostenerstattung der Eintragung und Löschung der Zwangssicherungshypothek und behauptet er hätte die Vollstreckung nur zur Sicherheit und nicht zur Befriedigung der Klägerin beantragt und durchgeführt. Der Anwalt B betrachtet diese Vollstreckung als unzulässig, da diese ohne Sicherheitsleistung erfolgt ist und schreibt an Kläger und das Gericht eine Ablehnung der Kostenübernahme. Frage 1. welches Amt ist verantwortlich für die Prüfung der Zulässigkeit des Antrages auf Eintragung einer Zwangssicherungshypothek? Frage 2. Welches Gericht kann den Kläger zur Löschungsbewiligung verpflichten? Frage 3. Hat der betroffene B ein Anspruch auf Schadensersatz?

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