brauche hilfe dringend!bitte

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5 Antworten

Zunächst ein liebes Hallo! Ich kann voll und ganz nachvollziehen, was du meinst und wie es dir gerade ergeht. Du hast das erste Mal in deinem Leben etwas Freiheit geschnuppert und die Möglichkeit gehabt, selbst zu entscheiden, wie du die Dinge machst, was dich hat "reifer" werden lassen. Das klingt zwar komisch, aber ich denke, du weißt, wie ich das meine. Ich hoffe sehr für dich, dass du zu deiner Mutter ein gutes Verhältnis hast, also die Möglichkeit hast, mit ihr offen zu reden. Nicht nur von Tochter zu Mutter, sondern auf einer etwas freundschaftlicheren Ebene. Sag ihr, dass du dich freust, dass sie wieder da ist, sag ihr aber auch gleichzeitig, dass es dir Freude bereitet hat, Verantwortung zu übernehmen und du auch gern in Zukunft ihr bei dem, was so anfällt, helfen möchtest. Wenn deine Mama dich gut kennt, was zu hoffen ist, so sollte sie bemerken, dass du dich verändert hast und dir den Weg ebnen und nicht erschweren. Vorausgesetzt, sie ist nach der Therapie zu all dem in der Lage. Signalisiere ihr, dass du Interesse an ihren letzten Wochen hast, so merkt sie, dass sie in dir einen nennen wir es mal gleichwertigen Gesprächspartner findet. Auf die Weise schaffst du es hoffentlich offen über das, was du hier schreibst und darüberhinaus, mit ihr zu reden. Sofern möglich, würde ich auch an deiner Stelle mit deinem Vater offen reden und zwar erstmal allein, denn in Gegenwart deiner Mama kann er sich evt. nicht so dir gegenüber bei dem Gespräch verhalten, wie er es die letzten Wochen konnte. Das ist nur eine Vermutung, aber einen Versuch wert. Wahrscheinlich ist es ihm nicht bewusst, dass er dich anders als in den letzten Wochen behandelt, da ja nun alles wieder "normal" ist. Sowieso erstaunlich, dass er dich hat selbstständig machen lassen, aber vielleicht war er auch froh darüber, dass du dich so sehr um alles gekümmert hast. Dennoch sag ihm, dass du dich anders behandelt fühlst und es dich traurig stimmt, dass er dich wieder mehr wie ein Kind behandelt, damit auch er deine Veränderung bemerkt. Deine Gefühle in dieser Situation sind völlig normal und auch wichtig. Gerade nach bzw. während solcher Alltagsveränderungen erfährt man - vor allem als junger Mensch - eine Entfaltung der Persönlichkeit, die ungemein wichtig für dich ist. Ich hoffe, das war alles verständlich und ich konnte ein wenig helfen. Viel Glück und alles Liebe für dich! Gruß, Aurely

Hallo,

als erstes kannst du mal stolz sein auf dich für deine Leistung. Mit 13 den Haushalt zu organisieren ist sicher nichts alltägliches. Solche Umstellungen brauchen immer eine Zeit, bis man sich an sie gewöhnt hat. War sicher anfangs auch so, als deine Mutter weg musste. Dein Vater hat jetzt wieder deine Mutter an seiner Seite und sieht deshalb in dir wieder deutlicher sein Kind und nicht mehr das Mädchen, was eine ganze Zeit sich um alles gekümmert hat. Sprich offen mit deiner Mutter oder besser ihr alle zusammen über das Thema. Erzähle von deinem Erfahrungen, die du dabei gemacht hast und wie du dich jetzt fühlst. Eigentlich genau wie hier. Ich bin sicher, dass das deine Eltern verstehen und ihr gemeinsam eine Lösung findet, dass du deine neu erfahrene Selbständigkeit ein wenig beibehalten kannst. Alles Gute und viel Erfolg Gruß

goldfinger1000 04.07.2013, 22:16

das wäre ein guter anfang. sage deinen eltern auch was du in der zeit - ohne deine mom - formuliere das bitte freundlicher, wie z.bsp. "in den letzten drei monaten habe ich vieles gelernt etc." u sage, was du auch tatsächlich gelernt hast (das sollte dann nur positives sein) u was du davon beibehalten wollen würdest. was sich einfach "dauerhaft" verändern sollte (deiner meinung nach), weil das so gut gelaufen ist.

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Ich würd mit meinen Eltern einfach drüber reden. Klar und sachlich, in einem ruhigen Moment halt. Schilder ihnen die Situation und wie du dich jz fühlst. Sag ihnen klar und deutlich, was los ist, aber sei dabei nich zu schnell. Am besten du legst dir nen ´roten Faden´für das Gespräch zu Recht. Ich hoffe, ich konnte helfen, Benny

Hey!

Diese Situation kenne ich selbst, als ich für 2 Wochen allein Zuhause war und den Haushalt erledigt habe war das auch eine ganz neue Erfahrung für mich, danach bin ich manchmal im Haus rumgegeistert weil ich nicht wusste was ich machen sollte.

Das legt sich mit der Zeit, du wirst Ersatz finden, vielleicht eine neues Hobby?

Du bist jetzt für längere Zeit über Dich hinausgewachsen. Das war SUPER!! Und du hast viel gelernt, vor allem auch das Selbstbewußtsei was du alles leisten kannst, wenn Not am Mann ist. Dein Vater war auch sehr freundlich zu Dir udn das hat dich unterstützt wenn nicht beflügelt zu dieser Höchstleistung. Da hattest du Eustreß...hast viel gearebitet, keine zeit zum Nachdenken gehabt, keine Zeit zum Sorgen machen.

Jetzt ist deine Mutter wieder da..und du hats plötzlich nix mehr zu tun...eine Umstellung wie sie jeder Mensch hat der nach einem langen Berufsleben plötzlich in den Ruhestand geht. Ärzte wissen dass diese Menschen obwohl sie vorher kaum krank waren auf einmal öfter krank sind. JA! es ist auch die übermäßige Ruhe, die diese Menschen so krank macht...mußten sie immer früh aufstehen...Morgenkaffee...Weg zum Job, Streß im Job aber auch Anerkennung und immer wieder einen Kaffee...ja dieser Streß im Berufsleben regt auch den Kreislauf an..diese Menschen bekommen Kopfschmerzen schon alleine nur wenn sie am wochenende nicht arbeiten gehen müssen. DANN...wenn du auf einem so vciele Freiräume hast..DANN bist du selber gefordert deinen Tag zu gestalten..etwas zu unternehmen, einem Hobby oder Sport nachzugehen...Stricken, spazierengehen, radfahren, schwimmen gehenHeilkräuter sammeln, dein Kinderzimmer umdekorieren..mal Fenster putzen..zum Tierheim gehen und die Tiere ausführen oder streicheln das tut den Tieren und auch Dir gut..UND du fühlst dich gebraucht.

Kaufe Vitamin D für deine Mutter und Dich...das brauchen Frauen in der Pubertät und en Wechseljahren gleichermaßen...oder bitte deine Eltern das von DM oder ALDI mitzubringen. Bis zu 2000 I.E. am Tag kann ein Erwachsener einnehmen. Je nachdem wie groß du schon bist brauchst du auch schon fast soviel.

Viel Wasser trinken wen Du dich müde und traurig fühlst. Macht Euch Joghurtschorle zum Trinken...das löscht schön den Durst udn macht fit und gut gelaunt...Naturjoghurt mit Wasser verquirlen, Pfeffer, Salz evt Chili oder Cayenne dazu...Minze oder Melisse oder ein anderes Kraut oder ein Lorbeerblatt aus dem Garten.

Beim Arzt laß immer nach deienr Schilddrüse mit schauen wenn du Blut abgibst. Das sollte deine Mutter auch machen. Gibt es bekannte Schilddrüsenkrnake in der Familie? Meist spricht keiner davon und der Rest der Familie weiß es gar nicht. Ein gesunder TSH liegt bei 1,0...wie hoch ist der bei deriner Mutter oder bei Dir?

fcbfan210 04.07.2013, 22:16

also meine mutter und ich nehmen beide schildrüsentabletten ein, l-thyroxin henning, oder so ähnlich. ich hab das in den letzten 9 wochen oft vergessen einzunehmen, also weil meine mutter mich ja nicht dran erinnern konnte undso....

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Schnabelwal 05.07.2013, 17:29
@fcbfan210

Dann weißt du ja jetzt worauf du in Zukunft achten mußt. Ganz wichtig!!! JEDEN Morgen eine halbe Stunde VOR dem Frühstück eine Thyroxintablette NUR mit viel Wasser runterspülen. Gute Besserung!

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