Brauche Hilfe bei Studien Wahl?

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4 Antworten

vergiss das mit dem vorwissen.

and der uni wird dir beigebracht was du brauchst. wenn du dir sorgen wegen vorwissen machst, dann besuche einen mathe-vorkurs, falls an deiner uni einer angeboten wird.

mit dem schul-vorwissen ist es in vielen fächern eh nach ein bis zwei wochen vorbei, ab dann ist es für alle gleich.

viel wichtiger ist von anfang an mitlernen, die übungsbeispiele selbst machen (nicht notwendigerweise alleine, aber halt nicht einfach abschreiben) und "am ball" bleiben. vieles in höreren semstern baut auf dem grundlegenden stoff auf.

ich selbst habe physik studiert, aber ich meine mal dass man diese punkte auf alle studien übertragen kann.

also mach das was dich interessiert, und wenn du nach einem jahr draufkommst dass es doch nicht das war was du dir vorgestellt hast (was ja sein kann, denn woher willst du denn jetzt schon wissen wie das uni-studium wirklich aussieht), dann wechselst du eben nach einem jahr. ist auch kein beinbruch.

(und wen du diesen text selbst geschrieben hast, dann bist du wohl eher kein legastheniker)

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Vorwissen brauchst du tatsächlich nicht. Im Studium lernt man alles von Grund auf "neu".

Allerdings hilft dir das jeweilige Fach in der Schule schon in der Form, als dass du dann besser einschätzen kannst, ob dir dieses Gebiet wirklich gut liegt oder eher nicht.

Meistens ist es auch so, das, was dich interessiert, fällt dir leichter. Außerdem würde ich bedenken, dass es einige Studiengänge gibt, in denen man mehr lernen muss und in anderen weniger, dafür aber die Zusammenhänge verstehen muss. BWL z.B. schätze ich so ein, dass man dort recht viel "auswendig lernen" muss. Es also viele Fakten gibt, die man eben einfach wissen muss. Physik, Mathematik, Informatik hingegen sind eher Studiengänge, in denen man unbedingt die Zusammenhänge und die Logik dahinter verstehen sollte. Denn wenn du die Logik dahinter siehst, ist dir vieles einfach klar, du kannst es dir herleiten und musst es nicht "lernen". Wirtschaftsmathematik ist wohl so ein Mischding aus beidem ^^

Informatik wird teilweise in Theoretische Informatik und Technische Informatik unterschieden. In Theoretischer Informatik kommt sehr viel Mathematik und Logik vor. Technische Informatik ist schon eher etwas praxisnäher, die Mathematik ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Für Informatik muss man meines Wissens zum Studienbeginn noch nicht unbedingt programmieren können. Von Vorteil wärs aber schon.

Ich z.B. hätte in BWL wohl völlig versagt. Es interessiert mich nicht wirklich groß und der Lern-Typ bin ich auch nicht. Stattdessen habe ich Physik studiert, weils mich interessiert, ich die Zusammenhänge begreifen will und es eben nicht so viel auswendig zu lernen gibt wie in anderen Studienfächern.

Selbst wenn du dich für ein Studienfach "falsch" entschieden hast, merkst du das normalerweise spätestens nach 2 Semestern. In dem Fall hast du halt ein Jahr "verloren". Erfahrung konntest du dann trotzdem sammeln und du kannst immernoch das Studienfach wechseln.

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Ich hatte auch nur Mathe GK und studiere jetzt Wirtschaftsmathe. Ich weiß, dass es sehr sehr viel Arbeit werden wird. Mach einfach das was dir Spaß macht bzw. wo du glaubst, dass es Spaß macht:D Wenn man etwas wirklich will, dann packt man das auch, andernfalls hättest du überhaupt keine Interesse an dem Fach und würdest es garnicht in Erwägung ziehen. Soll heißen, dass man alles was man in Erwägung zieht schaffen kann, weil um etwas in Erwägung zu ziehen muss ja ein Grundinteresse da sein!!! Also viel Spaß:) Physik würde ich noch am Wenigsten empfehlen, weil ohne wirklich Physik in der Oberstufe meiner Meinung nach nich schwieriger als eh schon...aber wie gesagt, wenn es dich am Meisten interessiert dann machs.

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