Brauche Hilfe bei Kierkegaards Existenzphilosophie...

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1 Antwort

Sören Kierkegaard:

Ausgehend vom Einzelnen sieht Kierkegaard eine Wesensmetaphysik in seiner Grundstruktur als durch Verzweiflung charakterisiert. Hierzu ist festzuhalten, daß Kierkegaards Existenzphilosophie religiöser Natur ist. Und das „Mißverhältnis im Selbstverhältnis“ entsteht dadurch, daß der Mensch nicht nur durch eine Dualität von Leib und Seele gekennzeichnet, sondern überdies als Selbst von Gott gesetzt ist. Aufgehoben werden kann dieses Mißverhältnis nur durch einen paradoxen Sprung in den Glauben an Gott: „Dies ist nämlich die Formel, die den Zustand des Selbst beschreibt, wenn die Verzweiflung ganz beseitigt ist: Indem es sich zu sich selbst verhält und indem es es selbst sein will, gründet das Selbst durchsichtig in der Macht, die es setzte.“ Angesichts dessen, daß es bei Kierkegaard um die Frage geht, wie der Einzelne in ein Verhältnis zu Gott kommt, spielen Begriffe wie Angst, Freiheit und Möglichkeit des Einzelnen eine große Rolle, die wir auch bei Sartre wiederfinden werden.

Quelle: phaidon.philo.at/~ranke/texte/stroemungen/TPExistenzphilosophie05.rtf‎

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