Brauche Hilfe bei der Übersetzung altdeutscher Schrift!

Heiratsurkunde meiner Ur-Ur-Großeltern - (Übersetzung, Altdeutsche Schrift)

5 Antworten

'Bau'arbeiter kann eigentlich nicht sein, wenn man bedenkt, dass in 'Drummer' ein Kringel über das u gesetzt wurde, um es von den m zu differenzieren. Kannst du vielleicht einen noch stärker vergrößerten Scan einstellen?

Ich versuchs nochmal einzuscannen. Kann ich das dann hier nochmal anhängen in einem Kommentar oder muss ich da eine neue frage stellen?

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Also ich hab das total vergrößert und nochmal reingestellt als neue frage, aber das ist trd so klein ^^

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@SophyU

Hey :) jetzt stehts vergrößert unter einer neuen frage: altdeutsche schrift einer Heiratsurkunde übersetzen! wär super, wenn du mir nochmal helfen könntest :)

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Das erste ist eindeutig ein Name: Ich lese "Ida" (damals ein weitverbreiteter Frauenname)

Das zweite Wort heißt vermutlich "Bauarbeiters"

... doch bin ich mir da gar nicht sicher, denn der Beruf "Bauarbeiter" passt nicht so recht zur damaligen Zeit. Das Wort endet auf jeden Fall mit dem Genitiv ..."arbeiters".

Der Name scheint übrigens Sternitzky zu sein.

Drummer MUSS der Mädchenname sein.

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@Bswss

Vileleicht ist der rätselhafte Großbuchstabe am Anfagg kein J, sondern ein H. Vielleicht wäre das rätselhafte Wort dann "Ha(fen)arbeiters - eine Abkürzung. Gibt es vielleicht einen Bezug zu einer Hafenstadt in der Familiengeschichte: Königsberg, Danzig, Stettin, Rostock, Lübeck etc?

In Rostock ist der Name Sternitzky nicht selten, doch kommt er vor allem im deutsch-tschechischen Grenzgebiet vor.

"Jaarbeiters" ergibt natürlich keinen Sinn, und ein B ist der Anfangsbuchstabe auch eher nicht. Die Schrift des Schreibers / Standesbeamten ist jedenfalls leicht "gewöhnungsbedürftig".

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@Bswss

Ja den Name konnte ich lesen, also Sternitzky. Aber die Tochter heißt auch Drummer und ist 20 Jahre vor der Urkunde geboren.. also könnte es sein, dass die Tochter den Namen der Mutter bekommen hat, weil sie vor deren Hochzeit geboren wurde?

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@Bswss

Also meine bisher circa 1700 erforschten Vorfahren kommen konsequent alle aus dem Erzgebirge. Mich würde es sehr wundern, wenn die Person von so weit weg kommen würde. Aber möglich wäre es natürlich. Könnte es nicht auch ein anderer Nachname sein?

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@SophyU

Es ist durchaus möglich, dass es einige Deiner Vorfahren aus dem Erzgebirge an die Ostsee verschlagen hat. Damals hatten Eltern viele Kinder, oft um 10, und längst nicht alle konnten und WOLLTEN am Ort bleiben.(Grund oft: Arbeit zu finden).

Sternitzky ist eindeutig ein tschechischer (oder tschechisch beeinflusster) Name, was im Erzgebirge ja keine Überraschung ist. Er leitet sich mit einiger Wahrscheinlichkeit von einem Ortsnamen ab. Vielleicht gibt in Böhmen irgendwo einen Ort, der früher Sternitz hieß.

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@SophyU

JA, das ist gut möglich. Auch und gerade damals gab es unehelich geborene Kinder. Fast JEDE Familie hat solche "Fälle" in ihrer Geschichte.

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das erste markierte Wort/Name: ist _ila <- also der erste Buchstabe ein S oder anderes? Und bist du sicher dass das Drummer und nicht Brummer ist?

Danke für die Antwort. Also ich denke schon, dass das Drummer heißt, da das Kind auch den Nachnamen hat, aber ich hatte gehofft, dass ihr Mädchenname verzeichnet ist. Ich fand es auch komisch, aber der 1.Buchstabe ist ein kleines D, vermute ich. Entweder ein Schreibfehler oder vielleicht ein Hinweis, dass es nicht ihr Mädchenname ist?

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