BRAUCHE HILFE! BEWÄHRUNG ; BERUFUNG?

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2 Antworten

Um deine eigentliche Frage zu beantworten: da es noch kein rechtskräftiges Urteil gibt, kann auch keine Bewährung widerrufen werden. Die Bewährungszeit fängt erst an, wenn ein Urteil rechtskräftig ist. Da hier nicht klar ist weswegen Herr "X" verdonnert wurde, muß es selbst bei einem rechtskräftigen Urteil mit Bewährung und neuerlicher Straftat während der laufenden Bewährung nich zu einem Widerruf der Bewährung kommen. Es hängt auch wesentlich mit der Straftat zusammen. Sollte es ein gleiches Delikt gewesen sein, wofür bereits Bewährung verhängt wurde, kann es zum Widerruf kommen und die Strafe muß abgesessen werden. Bei verschiedenen Delikten (also nicht "einschlägig"), muß die laufende Bewährung nicht widerrufen werden.

Da es hier im Fallbeispiel allerdings noch kein rechtskräftiges Urteil gibt, kann ohnehin nichts widerrfen werden.

wenn der Ladendiebstahl während der Verhandlungszeit bzw. noch vor Inkrafttreten bzw. gerade nach der Berufung eingetreten ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die neue Straftat Auswirkungen auf das Resultat der Berufung haben wird.

Soll heißen: Bleibt es bei der Strafe auf Bewährung, wird die neuerliche Straftat ebenfalls bewertet und die Bewährung folglich negiert, da der Verurteilte ja scheinbar keinen Lerneffekt hatte.

Woher has du das ? Link ?

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Ja, so ist es richtig. Lb.Gr.

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