Brauche Gewerbeschein für ein Promotionjob, wofür ist das und wozu dient das?

3 Antworten

Dein Auftraggeber will dir eben keinen Job geben, sondern dich als Subunternehmer beauftragen. Dafür sollst du eine eigene kleine Firma gründen. Dadurch spart er die Sozialversicherungsbeiträge.

Der sogenannte Gewerbeschein ist die Empfangsbestätigung einer Gewerbeanmeldung. Mit der machst du dich selbständig...

Den Gewerbeschein brauchst du für die Abrechnungen.

Bei einem Promojob bist du kurzfristig bei einer Agentur angestellt. Wenn du keinen Gewerbeschein hast, arbeitest du schwarz außer die Agentur meldet dich an. Allerdings ist das zu kompliziert für solche kleinen Jobs.

Bei einer Prüfung der Agenturen, müssen die eine Kopie deines Gewerbescheines vorlegen können.

Du kannst ein Kleingewerbe bei der Stadt anmelden. Das kostet eine kleine Gebühr und ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Bei dem kleinen Schein darfst du nicht mehr als ca. 17.000€ im Jahr verdienen. (Genaue Zahlen lassen sich recherchieren)

Bedenke, dass du als Promoter auch Rechnungen schreiben musst. Hierfür gibt es klare Vorgaben die eingehalten werden müssen.

Wenn jemand kurzfristig bei einer Agentur angestellt ist benötigt diese Person keinen Gewerbeschein.

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@Lavendelelf

Bei einem Promotionsjob unterschreibt man einen Vertrag, indem beschrieben ist was man machen soll. Man Arbeitet FÜR die Agentur. Keine Agentur macht sich die Mühe, einen Promoter als festangestellten anzumelden!

Der Gewerbeschein ersetzt das Prozedere. 

Ohne Gewerbeschein keine Rechnungen!

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Du kannst ein Kleingewerbe bei der Stadt anmelden.

Nein, man kann bei der Stadt nur ein "Gewerbe" anmelden, es gibt keine Anmeldung für ein "Kleingewerbe"

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@Messkreisfehler

Es gibt verschiedene "Scheine" bei dem einen musst du Steuern voll zahlen, bei dem anderen nicht.

Informiere dich bei der Stadt anstatt dich hier verwirren zu lassen.

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@Cryona

Du verwirrst hier. Es gibt keine unterschiedlichen Scheine. Die Gewerbeanmeldung ist immer! gleich, vollkommen egal ob man ein "Kleingewerbe" betreibt oder direkt einen Umsatz von einer Millionen Euro macht. Es gibt für ein Kleingewerbe keinen extra Antrag.

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@Cryona

Es gibt verschiedene "Scheine"

Nein, gibt es definitiv nicht ! Für die Gewerbeanzeige gibt es nur den Vordruck GewA1, egal ob für Kleinunternehemer oder Fabrik. Und die abgestempelte Kopie ist der sogenannte "Gewerbeschein"

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"Voll-Gewerbetreibende sind zur Bilanzführung, doppelten Buchführung und Inventur verpflichtet. Darüber hinaus muss auf gestellten Rechnungen Umsatzsteuer ausgewiesen werden.

Ausgenommen von dieser Regelung sind sog. Kleingewerbe, auch für Studenten. Wenn ein Gewerbe weniger als 17.500 € jährlich (Stand 2016; entspräche knapp 1.500 €/Monat) Umsatz erwirtschaftet, fallen die o.g. kaufmännischen Pflichten weg und durch einen entsprechenden Vermerk bei der Rechnungsstellung können sich Kleingewerbetreibende optional von der Umsatzsteuerpflicht befreien.

Ein Kleingewerbe als Student anzumelden ist in der Regel ausreichend, da die selbstständige Tätigkeit normalerweise nur begleitend zum Studium ausgeführt wird und deswegen der Umsatz die Grenze von 17.500 € nur in Ausnahmefällen überschreitet."

Das meinte ich.

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@Cryona

Du kannst noch mehr über Buchführung und Steuererleichterungsverfahren (19 UStG) schreiben... Das ändert aber nichts daran, dass es kein Groß- und kein Kleingewerbe gibt ! Die steuerlichen Aspekte und er Umstand, ob man ansonsten Student, Rentner oder Millionär ist, interessieren das Gewerbe überhaut nicht und haben nichts mit der Gewerbeanmeldung zu tun.

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Wenn du nicht weißt was und wofür ein Gewerbeschein ist, solltest du diesen Promotionjob besser nicht machen.

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