Brauche einen psychischen Rat

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Es gibt Menschen, -und zu denen zähle ich leider auch- die haben nun einmal " nah am Wasser gebaut". Nicht so schlimm,- heftige Gefühle sind oft mit Tränen verbunden, daran sollte man sich gewöhnen. Mich stört(e) es früher schon sehr, daß ich eben auch bei Enttäuschung, STRESS ,- aber auch Überraschung , Freude schon mal anfing zu heulen. (Das habe ich so empfunden). Heute sehe ich es gelassener, zumal ich feststelle, daß fast alle älter werdenden Menschen zu mehr Gefühl neigen (man könnte auch sagen zu Rührseligkeit, aber das stimmt nicht wirklich, denn es sind oft vergangene Gefühle, die durch neue, ähnliche Ereignisse wieder geweckt werden. ) Wenn Du also vor einer neuen Aufgabe stehst, kommt die "alte Angst" , es nicht schaffen zu können wieder. Dann hilft es Dir vielleicht, Dich zu erinnern, wie es war, wenn Du wirklich im neuen Leben angekommen bist. Hat es halbwegs so geklappt wie Du es Dir gewünscht hast? Toll,- und wenn nicht? manchmal hilft es, seine Erwartungen ein wenig herunterzuschrauben. Wohlgemerkt, die Erwartungen, wie wunderbar es werden könnte ebenso wie die Erwartung, daß alles ganz schrecklich wird. Also,- ran - und durch! Nur die wirklich selbst gemachten Erfahrungen bringen Dich weiter . Und wenn Du gelegentlich Deine Grenzen erkennen mußt, das macht nichts. Nur, deshalb die nächsten Schritte nicht zu machen, wäre falsch. Also, nur Mut,- und weitermachen. Manchmal hilft stehenbleiben, meistens nicht. Dann muß man neue Schritte gehen.

Mir kommen sogar die Tränen, wenn ich eine besonders schöne Gedichtzeile lese. Man sollte nicht die natürlichen Emotionen und ihre Äußerungen peinlich finden, sondern eher die Tatsache, dass wir es heutzutage notwenig finden, diese zu unterdrücken, weil das "cooler" ist. Was für kühle Zeiten!

Das zeigt nur, dass du in dem Punkt sehr gesund bist. Solche tiefgreifenden Veränderungen werden mit dem Alter (ab 25 ca.) etwas weniger häufig. Es ist aber auf jeden Fall ein guter Grund, ein paar Tränen zu vergießen. Aus Trauer und Abschied über vorhergehendes, aus Neugierde und Aufregung über das neue. Deine Reaktion ist völlig in Ordnung. Das einzige woran vielleicht arbeiten kannst: Zu akzeptieren, dass du so gesund reagierst. Weinen ist doch nichts schlimmes, solange es nicht grundlos über Wochen jeden Tag passiert.

Nur wer weint, kann auch wirklich lachen :-).

Das ist kein Grund für einen Arztbesuch.

Ich bin erwachsen, stehe mitten im Leben, habe nicht nah am Wasser gebaut.

Wenn es darum geht, daß sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt, kommen mir auch schon mal die Tränen.

Das nennt man auch "emotional sein"...... nicht schlimm.

Akzeptiere es einfach. Man beginnt ja nicht jeden Monat einen neuen Lebensabschnitt.

ich heule bei jeder Kleinigkeit.^^ mit dir ist alles ok.:)

Ich Weine nicht bei jeden. Ich Weine eigentlich nie. Und ich Weine auch nicht vor anderen aber hey,Nicht so wichtig. Ich hab mich wieder ein gegriegt.

0

Was möchtest Du wissen?