brauche echt hilfe bei angelegenheit mit mutter?

4 Antworten

So lange Deine Mutter voll geschäftsfähig ist, also eine Verwirrtheit nicht gerichtlich und durch Krankenkassengutachten untermauert ist, ist sie für ihr Leben selbst versantwortlich. Wenn sie das nicht mehr allein kann, wird vom Gericht ein Betreuer bestellt, das könnt Ihr sein, aber auch ganz jemand anderes. Da fragt man dann Leute, die den Patienten gut kennen, wie denn sein Wunsch dazu gewesen wäre.

Hilfe bekommt Ihr z. B. bei der Diakonie oder der Caritas, die haben Seniorenberatung. Hier in Hessen gibt es das bei einigen Gemeinden oder Landkreisen, wie das in anderen Bundesländern aussieht, weiß ich nicht. Du kannst noch beim Gesundheitsamt Deiner Stadt fragen (in Nordrhein-Westfalen). Habt Ihr schon mal einen Antrag auf Pflegestufe gestellt? Welches Einkommen bezieht sie aktuell? Wenn Du nicht alles ausbreiten willst, kannst Du mir eine Freundschaftsanfrage schicken, ich gebe Dir meine e-mail Adresse, ich habe dasselbe in diesem Jahr für mich selbst durchgezogen, bin also noch im Thema. Für den Fall, daß Du nicht magst, wünsche ich Deiner Mutter und Euch alles Gute.

Eine Patientenverfügung muss ohne Druck von aussen selbständig erstellt werden. Insofern muss die Mutter das selbst erstellen. Sie können das nicht von Ihrer Seite aus regeln. Die Möglichkeit die besthet, ist, beim Betreuungsgericht vorstellig zu werden und die Mutter unter Betreuung stellen zu lassen, weil sie "nicht mehr zurechnungsfähig" ist. Dann sich selber als Betreuuer einsetzen lassen. ABER VORSICHT!! Die Aufgaben eines Betreuers sind sehr vielfältig und man sollte sich im Vorfeld gut damit auseinandersetzen ob man selber die Betreuung übernehmen will.

Warum das Haus verkauft werden soll erschließt sich aus Ihrem Text nicht. Hier wären mehr Infos hilfreich. Ich stehe gerne über eine PM zur Verfügung.

Du scheinst nicht zu wissen, was eine Patientenverfügung ist. 

Das ist eine Verfügung, dass eine bestimmte Person für einen entscheiden kann, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. 

Die muss derjenige aber selbst verfassen, bzw. mit Hilfe eines Notars erstellen. Wenn sie das nicht will, kannst du gar nichts machen. 

Es sei denn, du willst sie entmündigen lassen. Das muss aber ein Arzt einschätzen, ob das machbar ist. Und da kann es passieren, dass sie einen gerichtlich bestellten Vormund bekommt, wenn sie keine Patientenverfügung hat. 

Genau aus dem Grunde habe ich schon beizeiten eine gemacht. 

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