Brauche dringend schnell Rat! Heute noch ernstes Gespräch mit Eltern

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Geh deinen eigenen Weg 92%
Höre auf deine Eltern 7%

13 Antworten

Vielleicht gibt es auch Möglichkeiten für Kompromisse. Du bist 18 Jahre alt. Jeder Mensch ist anders. Die einen machen dauernd Partys und kommen vielleicht besoffen heim, andere lesen lieber, auch das, was andere Altersgenossen nicht lesen. Ein offenes Gespräch ist wichtig mit den Eltern: Dabei sollte es nicht um Vorwürfe gehen, sondern um unterschiedliche Entwicklungen bei unterschiedlichen Menschen. Frage doch Deine Eltern direkt, was Sie stört und vor allem warum sie es stört, dass Du zum Beispiel viel liest? Haben Sie Angst, Du hast zu wenige Freude? Dann solltest Du klar machen, dass Du Dich als Mensch nicht einfach ändern kannst und willst und es Dein Leben ist. Wichtig ist nur, dass es für Dich in diesem Moment Deines Lebens richtig ist, warum auch immer. Und wenn Deine Eltern vernünftig sind, sollten sie dies akzeptieren, ohne irgendetwas auf Dich überzustülpen. Solltest nur das machen, was Deine Eltern wollen, bist Du nicht Du selbst - unjd das können eigentlich keine Eltern der Welt wollen - denn das selbst sein dürfen und die Auseinandersetzung damit führt auch zu einem gesunden Selbstbewussßtsein - ich stehe zu mir wie ich bin - und wenn andere Probleme damit haben, dann ist es eigentlich ihr Problem. Und über Geschmack - welche Bücher ich lese, welche Filme ich schaue, welche Musik ich höre, lässt sich nun mal nicht streiten, denn was mir gefällt muss dem anderen nicht gefallen. Und so kann ich mit dem Anderen einer Meinung sein, dass wir in dem oder jenem Punkt eben nicht einer Meinung sind, aber dies gegenseitig akzeptieren.

Geh deinen eigenen Weg

Guten Tag NiyaziAU,

auch wenn das merkwürdig klingt: ich könnte dein Großvater sein mit meinen 76 Jahren. Das vorab. Folglich werde ich so tun als ob.

Mir gefällt deine Einstellung - "...ich schätze und liebe meine Eltern sehr und es gibt nichts auf der Welt was für mich wertvoller als meine Mutter, mein Vater und meine Schwester ist." Unser Vater blieb im 2. Weltkrieg und unsere über alles geliebte Mutti starb leider relativ jung mit nur 52 Jahren vor nunmehr schon 45 Jahren.

Allerdings lebe ich dank ihrer Erziehung schon seit meiner Kindheit nach einem Satz, den ich erst vor kurzem las: "Der einzige Mensch, der bis zu deinem Grabe immer mit dir ist, das bist du selbst." Ohne seinen Autor zu kennen - er hat recht. Knapp drückt er aus: handle so, dass du alle deine Taten und Unterlassungen verantworten kannst!

Nur wir allein (unsere Mutti hat uns so erzogen und arbeiten gelehrt) konnten ab unserer Mündigkeit unser eigenes Leben gestalten. Mit dem Augenblick waren und sind wir juristisch volljährig - das bedeutet sachlich: Handlungsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit und Deliktfähigkeit. Also: Alter 18 Jahre ist erreicht, ausreichend Wissen (?) ist erworben, über eigenes Geld und anderes Eigentum darf man frei verfügen, für Vergehen ist man voll haftbar (dabei gibt es Ausnahmen).

Die Aufgabe deiner wie aller Eltern besteht und bestand doch darin, dich auf diesen Moment vorzubereiten. Bis dahin haben sie dich rechtlich vertreten. Nun bist du dran. Frage "meine Kinder" (ich bin ja der Opa =)) , warum sie dich noch an der Leine haben wollen? Ist ihre Elternpflicht nicht gut genug erfüllt worden, muss an dir noch "nachgebessert" werden? Den Eindruck habe ich nicht...

Was ich zur Freiheit zu sagen habe, ist auf dieser Plattform zu finden. Deshalb lediglich Goethe: "Nur der verdient sich FREIHEIT wie das LEBEN, der täglich sie erobern muss." Auch gegen den Wunsch der Eltern sich durchsetzen. Lies bitte genau - nicht gegen die Eltern, sondern gegen den Wunsch der Eltern. Das kann man mit ruhiger Beharrlichkeit erreichen.

Ein Tipp: diese und andere Antworten würde ich ausdrucken und deinen Eltern vorlegen. Bevor euer Gespräch beginnt. Vielleicht ist das günstiger als abzuwarten, was ihr einander zu sagen habt.

Eine letzte Bemerkung: für mich besteht Glück aus einer Summe von kleinen Glücksmomenten. Dazu gehören alle Treffen mit unseren Kindern - die allerdings schon Kinder haben. Alle waren zur Selbständigkeit erzogen worden. Wir konnten in aller Ruhe die "mündigen" Persönlichkeiten ins Leben "loslassen".

Bleibt alle recht gesund!

Siegfried

Geh deinen eigenen Weg

Ein Vergleich: Mein Bruder:

Er hatte immer wenige Freunde, schon gar nicht haben sie sich verabredet. Er studiert gerade und hat (das Maximum) 100 Geschichtsbücher an der Unibibliothek ausgeliehen, ließt sehr viel Ottilie Wildermuth (1817-1877) usw. Braucht er eine Unstellung? Nein. Er hat andere Gaben als Andere. Ich denke, so ist es auch bei dir, wenn du Goethe, Schiller usw. ließt, und andere Interessen. Eltern müssen doch auch nicht verzweifeln, wenn ihr fünfjähriges Kind Spinat mag, nur weil es die meisten anderen nicht mögen!

Was genau ist denn eigentlich dein Problem? Dass du gerne liest wird dir keiner vorwerfen und wenn ich mir deine Rechtschreibung so angucke, scheinst du mir nicht ausschließlich mit Literatur beschäftigt zu sein... Was genau stört dich?Dass deine Eltern interessiert, ob du soziale Kontakte hast oder fühlst du dich tatsächlich als Außenseiter,weil du wirklich kaum soziale Kontakte hast? Steckt in der Kritik deiner Eltern ein Funken Wahrheit, den du nur deswegen nicht hören kannst, weil er von deinen Eltern kommt? Was willst du denn beruflich machen?

Geh deinen eigenen Weg

Wo immer du bist, welche Menschen mit dir sind, entscheide dich, was dir deine innere Stimme sagt. Andere Menschen, ob Eltern, Lehrer, Freunde oder Feinde, sie alle habe grundsaetzlich andere Interessen, nur nicht die deinen, und die sind es, die du an den Mann bringen musst. Du kannst nur dich selbst vertreten und wenn du es machst, dann mit vollem Einsatz. Es kann dir ja gar nichts passieren. Was soll schon sein. Im Endeffekt werden sie sich deiner Meinung beugen muessen, was immer sie selbst denken oder tun. Denn Du bist nicht Sie, sondern Du bist Du und vor dir selbst musst Du bestehen. Alles Gute!

Geh deinen eigenen Weg

Sicher wollen liebende Eltern nur das Beste für ihr Kind - bloß können sie nicht immer wissen, was das Beste ist, und vorschreiben können sie es schon gar nicht.
Die Eltern zu lieben und zu wollen, dass es ihnen gutgeht, bedeutet nicht, dass man dazu verpflichtet ist, für ihren Applaus zu leben. Man kann zu ihrem Glück beitragen, aber man ist nicht dafür verantwortlich. Es ist nötig, dass man sich selbst auch ein Stück weit abgrenzt, sich als eigenständiges Individuum sieht, mit individuellen Bedürfnissen. Denn du definierst dich nicht nur über deine Rolle als Sohn.

Wenn du dich immer darauf verlässt, dass man dir sagt, wie du zu leben hast, wirst du eines Tages verloren sein, wenn du mal auf dich allein gestellt bist. Je öfter und je länger du die Kontrolle abgibst, desto schwerer wird es dir dann fallen, wieder selbstständig zu denken.

"Sobald du dir vertraust, sobald weißt du zu leben."
- passend aus Goethes Faust

Geh deinen eigenen Weg

Tut mir leid, aber du klingst wirklich ein bisschen so, als hättest du ne kleine Schraube locker. Aber sei mal etwas stark. Lass dich nicht so unterkriegen. Das was du schreibst klingt wahnsinnig überzeugend und ich denke du hast Ahnung und Vertrauen zu dem was du da sagst. Also hab den A*** in der Hose und lass dich nicht klein machen und so unterdrücken. Du schaffst das. Und wenn du alleine angst hast dich deinen Eltern zu stellen, dann frag deinen Freund nach Hilfe. Deine Eltern sind schließlich auch zu zweit. Glaub an dich selber. :)

NiyaziAU 04.01.2014, 00:17

Das richtige wäre wenn ich auf meine Eltern hören würde nur das Problem ist das ich niemals frei wäre

Und andersherum würde ich weiterhin verachtet werden, aber wie gesagt lieber bringt man Opfer für das Wohl der Familie anstatt für sein eigenes Wohl. Ich muss lernen Verantwortung zu übernehmen und selbstlos zu werden

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Höre auf deine Eltern

Meine Wahl war schon von vorne rein klar, ich werde ihnen gehorchen aber ich möchte es ihnen trotzdem sagen. Alles was ich gelernt habe, warum ich überhaupt existiere :D verdanke ich ihnen und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich sie liebe... mir kommen auch gerade die Tränen. Ich würde sogar mein eigenes Leben für sie opfern... so sehr liebe ich sie, einfach das aller wertvollste in meinen Leben

Brighet 04.01.2014, 07:48

Sie zu lieben ist wunderbar, darf aber niemals zur Selbstaufgabe führen. Achte und ehre sie und wenn sie alt sind wirst du dich um sie kümmern. Aber wenn du das tust was sie wollen wirst du nie auf eigenen Beinen stehen. Lerne selber laufen. Du bist 18 Jahre alt und dein Leben liegt noch vor dir. Ja du bist ein Opfer und du wirst erkennen irgendwann, das dies Dir gar nicht gut getan hat. Alles liebe Brighet

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Geh deinen eigenen Weg

Du bist jetzt 18 und somit volljährig. Deine Eltern können dir Tipps geben. Den Weg, den du gehst, musst du aber selber wählen

Geh deinen eigenen Weg

Du bist in einem unlösbaren Gewissenkonlfikt, wenn du dich nicht bewegst. Deine Eltern haben unrecht, wenn sie da von dir verlangen, was sie von dir verlangen. Gleich geschaltete Menschen haben Deutschland und die Menschheit mehr als einmal ins Unglück gestürzt. Selbstdenker wie du habe ndie größten Katastrophen verhindert.

Gehorsam um des lieben Friedens Willen ist der GRÖSSTE Fehler, den Menschen manchen können.

Ohne Konflikte, und deren Lösungen, kommt keiner weiter.

Wenn du dich von deine Eltern knechten lässt. wirst du da irgendwann bitter bereuen. Konflikte lassen sich beilegen, Fehlentscheidunge sind unumkehrbar.

Geh deinen eigenen Weg

Es ist dein Leben, nicht das deiner Eltern. Wenn du Fehler machst, dann lernst du ja auch daraus...

Geh deinen eigenen Weg

Definitiv. Es ist dein Leben, also lebe es! (:

Geh deinen eigenen Weg

Tu das, was du denkst, was das richtige ist.

NiyaziAU 04.01.2014, 00:14

Vielen Dank, ich denke das richtige wäre das ich auf meine Eltern hören sollte aber das einzige Problem wäre das ich niemals frei wäre....

Und andersherum würde ich weiterhin verachtet werden, aber wie gesagt lieber bringt man Opfer für das Wohl der Familie anstatt für sein eigenes Wohl. Ich muss lernen Verantwortung zu übernehmen und selbstlos zu werden

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chekkerboyable 04.01.2014, 00:50
@NiyaziAU

Ich kann dir nur empfehlen auch mal mit deinen Eltern zu reden.

Denn wie du selber vlt schon erkannt hast:

Ob du deinen Eigenen Weg gehst oder dich wie ein Hund verhältst, du wirst nie richtig glücklich sein.

Sag ihnen, dass du sie schätzt und sie deine Eltern sind, und du ihnen auch gehorchen möchtest und wirst. Dies aber nur unter einer Bedingung:

Sie lassen dir auch ein bisschen Freiraum. Denn ohne ein bisschen Freiraum, glaube ich wirst du es nicht lange aushalten und wenn, dann wirst du jeden Tag denken man warum denn nur...?

Es ist genauso wie mit meinen Eltern beim zocken, dass wurde mir in einer Doku oder so auf ZDF erst richtig bestätigt.

Wenn du deinem Kind nicht genug bis garkeinen freiraum lässt, dann wird es eines Tages sowieso zumindest den Versuch starten, etwas zu tun, was du eigentlich wissen möchtest und deinen Kind wahrscheinlich verbieten würdest. Meine Eltern haben mich nichtmal mit 13 ein Spiel ab 12 auf der PSP spielen lassen, wo einfach nur Roboter gekämpft haben und null Blut oder irgendwas schlimmes war.

Meine Mutter bei der ich wohne (meine Eltern sind getrennt), ist sehr gläubig und hat wie ich finde an manchen Stellen echt eine dicke Fette Macke und finde das einfach krank. Ich brauchte ein etwas spezielles Chemie Heft und kaufte mit meinem Vater eins, weil meine Mutter mit mir nicht wollte... Vorne war ein brennender Totenkopf drauf, es gab sonst nur noch schwarze... Ich fand es natürlich schön und wollte nicht sowas langweiliges. Mein Vater hatte nur paar Zweifel, dass mein Lehrer nichts dagegen hatte, aber die waren schnell beseitigt und dass fand ich eig. auch normal.

Als ich es dann meiner Mutter zeigte, war sie völlig weg, wie als hätte sie sich gerade eine ganze Pulle Heroin gespritzt.

Sie nahm ein Messer und wollte es zerkratzen, hat es auch etwas geschafft, man sah es aber kaum und ich riss ihr es weg. Sie meinte es wäre der Teufel...Ich dachte nur ach du schei*e, was ist denn mit ihr..

Naja, da war mir dann klar, jetzt spiele ich was ich will. Meine Freunde haben alle schon GTA IV und Black Ops 2 und weitere Spiele ab 18 gespielt, selbst mit 12 durften sie es schon, und ich darf kein Heft mit einem Totenkopf, mir war dann echt alles egal...

Als ich ihr dann diese Doku oder was es war zeigte und wir lange diskutierten, lies sie mich 'sogar' Battlefield Play4Free spielen. Ich spielte es eh schon seit ca.10 Monaten, nur eben geheim, weil sie mich ja nichtmal Spiele ab 12 Spielen ließ. Ich war einfach froh, nicht immer auf der Hut zu sein (hatte keinen Schlüssel) und ständig auch umsonst das Spiel zu beenden...

Okay, dass hat dich bestimmt nicht sonderlich interessiert, aber ich wollte dir damit einfach zeigen, dass reden echt was bringen kann und du mit ein bisschen Freiraum auch echt sehr zufrieden sein kannst, im gegensatz dazu, dass du wie im Knast leben sollst, obwohl du ja nichts gemacht hast.

Probier es. Sofern deine Eltern darauf nicht sehr gereizt reagieren auch ruhig oft, bei

Viel glück&Frohes neues :)

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