Brauche dringend schnell Rat! Heute noch ernstes Gespräch mit Eltern

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Geh deinen eigenen Weg 92%
Höre auf deine Eltern 7%

13 Antworten

Geh deinen eigenen Weg

Wo immer du bist, welche Menschen mit dir sind, entscheide dich, was dir deine innere Stimme sagt. Andere Menschen, ob Eltern, Lehrer, Freunde oder Feinde, sie alle habe grundsaetzlich andere Interessen, nur nicht die deinen, und die sind es, die du an den Mann bringen musst. Du kannst nur dich selbst vertreten und wenn du es machst, dann mit vollem Einsatz. Es kann dir ja gar nichts passieren. Was soll schon sein. Im Endeffekt werden sie sich deiner Meinung beugen muessen, was immer sie selbst denken oder tun. Denn Du bist nicht Sie, sondern Du bist Du und vor dir selbst musst Du bestehen. Alles Gute!

Vielleicht gibt es auch Möglichkeiten für Kompromisse. Du bist 18 Jahre alt. Jeder Mensch ist anders. Die einen machen dauernd Partys und kommen vielleicht besoffen heim, andere lesen lieber, auch das, was andere Altersgenossen nicht lesen. Ein offenes Gespräch ist wichtig mit den Eltern: Dabei sollte es nicht um Vorwürfe gehen, sondern um unterschiedliche Entwicklungen bei unterschiedlichen Menschen. Frage doch Deine Eltern direkt, was Sie stört und vor allem warum sie es stört, dass Du zum Beispiel viel liest? Haben Sie Angst, Du hast zu wenige Freude? Dann solltest Du klar machen, dass Du Dich als Mensch nicht einfach ändern kannst und willst und es Dein Leben ist. Wichtig ist nur, dass es für Dich in diesem Moment Deines Lebens richtig ist, warum auch immer. Und wenn Deine Eltern vernünftig sind, sollten sie dies akzeptieren, ohne irgendetwas auf Dich überzustülpen. Solltest nur das machen, was Deine Eltern wollen, bist Du nicht Du selbst - unjd das können eigentlich keine Eltern der Welt wollen - denn das selbst sein dürfen und die Auseinandersetzung damit führt auch zu einem gesunden Selbstbewussßtsein - ich stehe zu mir wie ich bin - und wenn andere Probleme damit haben, dann ist es eigentlich ihr Problem. Und über Geschmack - welche Bücher ich lese, welche Filme ich schaue, welche Musik ich höre, lässt sich nun mal nicht streiten, denn was mir gefällt muss dem anderen nicht gefallen. Und so kann ich mit dem Anderen einer Meinung sein, dass wir in dem oder jenem Punkt eben nicht einer Meinung sind, aber dies gegenseitig akzeptieren.

Geh deinen eigenen Weg

Guten Tag NiyaziAU,

auch wenn das merkwürdig klingt: ich könnte dein Großvater sein mit meinen 76 Jahren. Das vorab. Folglich werde ich so tun als ob.

Mir gefällt deine Einstellung - "...ich schätze und liebe meine Eltern sehr und es gibt nichts auf der Welt was für mich wertvoller als meine Mutter, mein Vater und meine Schwester ist." Unser Vater blieb im 2. Weltkrieg und unsere über alles geliebte Mutti starb leider relativ jung mit nur 52 Jahren vor nunmehr schon 45 Jahren.

Allerdings lebe ich dank ihrer Erziehung schon seit meiner Kindheit nach einem Satz, den ich erst vor kurzem las: "Der einzige Mensch, der bis zu deinem Grabe immer mit dir ist, das bist du selbst." Ohne seinen Autor zu kennen - er hat recht. Knapp drückt er aus: handle so, dass du alle deine Taten und Unterlassungen verantworten kannst!

Nur wir allein (unsere Mutti hat uns so erzogen und arbeiten gelehrt) konnten ab unserer Mündigkeit unser eigenes Leben gestalten. Mit dem Augenblick waren und sind wir juristisch volljährig - das bedeutet sachlich: Handlungsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit und Deliktfähigkeit. Also: Alter 18 Jahre ist erreicht, ausreichend Wissen (?) ist erworben, über eigenes Geld und anderes Eigentum darf man frei verfügen, für Vergehen ist man voll haftbar (dabei gibt es Ausnahmen).

Die Aufgabe deiner wie aller Eltern besteht und bestand doch darin, dich auf diesen Moment vorzubereiten. Bis dahin haben sie dich rechtlich vertreten. Nun bist du dran. Frage "meine Kinder" (ich bin ja der Opa =)) , warum sie dich noch an der Leine haben wollen? Ist ihre Elternpflicht nicht gut genug erfüllt worden, muss an dir noch "nachgebessert" werden? Den Eindruck habe ich nicht...

Was ich zur Freiheit zu sagen habe, ist auf dieser Plattform zu finden. Deshalb lediglich Goethe: "Nur der verdient sich FREIHEIT wie das LEBEN, der täglich sie erobern muss." Auch gegen den Wunsch der Eltern sich durchsetzen. Lies bitte genau - nicht gegen die Eltern, sondern gegen den Wunsch der Eltern. Das kann man mit ruhiger Beharrlichkeit erreichen.

Ein Tipp: diese und andere Antworten würde ich ausdrucken und deinen Eltern vorlegen. Bevor euer Gespräch beginnt. Vielleicht ist das günstiger als abzuwarten, was ihr einander zu sagen habt.

Eine letzte Bemerkung: für mich besteht Glück aus einer Summe von kleinen Glücksmomenten. Dazu gehören alle Treffen mit unseren Kindern - die allerdings schon Kinder haben. Alle waren zur Selbständigkeit erzogen worden. Wir konnten in aller Ruhe die "mündigen" Persönlichkeiten ins Leben "loslassen".

Bleibt alle recht gesund!

Siegfried

Stehe komplett alleine im Leben...

Ich weiß nicht was ich tun soll, ich hab einfach Angst. Ich hab keine Familie mehr, Eltern hätte ich nie, würde abgegeben. Zum Rest meiner Familie habe ich seit Jahren keinen Kontakt mehr und will ich auch gar nicht. Bis vor kurzem hatte ich einen Partner der sehr lieb war, seine Familie hat mich super mit aufgenommen, ich war richtig glücklich. Es war das erste mal in meinem Leben das ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Dann hat er sich getrennt weil er zurück zu seiner Ex gegangen ist. Habe jetzt noch n paar wirklich liebe Freunde und sonst niemanden. Ich habe Angst vor Festen wie Ostern oder Weihnachten an denen alle Freude haben und mit ihrer Familie verbringen. Und ich bin alleine.

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Wie kann ich meine Eltern glücklich machen?

Damit sie mit mir zufrieden sind? Sie sind eigentlich nett zu mir, aber ich denke ich entspreche nicht ihren Vorstellungen so wie sie immer davon schwärmen... denke ich das sie einen klugen und sportlichen Jungen als Sohn möchten, ich gebe mir jeden Tag die Mühe immer wenn ich morgens aufstehe denke ich mir wie ich sie glücklich machen könnte. Ich bin eigentlich ein vernünftiger Mensch und gehorche auch, aber irgendwie bin ich selber unglücklich weil ich nicht nach ihren Idealen entspreche

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Warum werden Abtreibungen ständig kritisiert?

z.B sagen die Abtreibungsgegner, dass es töten wäre, wenn man einen Zellhaufen abtreibt. Seid wann bestimmt denn z.B die Kirche das Strafrecht? Es kann doch nicht sein, dass wenn man weiß, dass es ein behindertes Kind wird, oder die Frau vergewaltigt wurde, dass man das Kind dann nicht möchte. Und ob wir jetzt in den Augen der Gläubigen Gott spielen oder nicht ist doch sowieso egal. Ich meine wo spielen wir nicht schon Gott? Wie erschaffen doch selber neue Dinge und das ständig und bis jetzt hat es diesem Gott nicht die Bohne interessiert, was wir da anstellen.

Ich denke einfach, dass Leben dann beginnt, wenn das Kind ein Bewusstsein entwickelt. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich irgendwas gemerkt hab vor meiner Geburt :). Wann wachen die Moralapostel endlich aus ihrem Tiefschlaf auf und blicken in Richtung Zukunft. Ich bin froh, dass wir die biotechnologischen Möglichkeiten heutzutage haben, sodass keiner mehr leiden muss! Aber anscheinend wird das ja als "Prüfung" gesehen. Was ein Schwachsinn denke ich mir da.

Last but not least eine Abtreibung ist kein Mord und wird es auch nie sein. Solche Gedankengänge haben in einer fortschrittlichen und modernen Gesellschaft nichts aber rein garnichts zu suchen.

PS: Ich lasse mich immer gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Wieso wünschen sich manche Menschen eine Diktatur?

Vorab:

Menschen die nicht in einer Diktatur leben haben die Freiheit:

Sagen zu können was sie möchten

sich zu versammeln wenn sie möchten

Zu glauben, was sie möchten

Zu reisen wie sie möchten

Menschen die in einer Diktatur leben haben nicht die Gewissheit

dass sie vor dem Gesetz gleich behandelt werden

kein Opfer von Willkür werden

kein Opfer von Folter werden

Völker die von einem diktatorischen, totalitären Regime beherrscht werden haben auch nicht das Recht ihre Regierung frei, gleich und geheim zu wählen. Im Gegensatz zu einer Demokratie ist das Recht auf Eigentum nicht gesichert.

Wieso um Himmels Willen, sollte ein gesunder Mensch, der von Natur aus den Drang auf Freiheit hat, so etwas wollen? Teilweise in Angst zu leben, jemand kommt und nimmt ihm sein Eigentum weg ohne das er was machen kann, ständig unterdrückt zu sein. Und das auch noch für seine Kinder zu wollen? Da muss man doch Masochist und Sadist in einem sein..ich verstehs nicht

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Frage an Gläubige: Werden orthodoxe Christen, welche nicht in die Kirche gehen aufgrund dessen von Gott bestraft?

Hallo,

Meine frage ist, ob orthodoxe Christen aufgrund ständig mangelnder Beteiligung am Gottesdienst von Gott oder ihrem Schutzengel bestraft werden können.

Beispielsweise bin ich orthodox, bin dennoch schon zum 3. oder 4. Mal an einem Sonntag nicht in die Kirche gegangen. Allerdings gab es auch eine Zeit, in welcher ich dort so gut wie gar nicht war. Jedenfalls ist innerhalb und genau in dieser Phase meine Beziehung in Brüche gegangen (die allerdings auch davor nicht schön war), wobei die Ausbildung dagegen erstaulicherweise ganz gut lief. .. Viele Strenggläubige meinen ja, man könne häufig dafür mit was auch immer gestraft werden. Die Strafe wäre allerdings bei jedem sehr individuell

Eigentlich habe ich mir gestern Abend noch vorgenommen, dies zu tun, verspüre jedoch gerade irgendwie nicht die Lust dazu...
Ich weiß, das ist kein Argument, um nicht dahin zu gehen, aber ich möchte einfach nur eure Meinung dazu sowie das Denken über diese Sache erfahren.

Danke im Vorraus :-)

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Wieso ist Mitleid suchen und sich selbst bemitleiden so negativ angesehen?

Immer wieder höre und lese ich, dass man sich nicht selbst bemitleiden soll/darf und auch nicht nach Mitleid suchen soll.

Ich brauche Selbstmitleid ab und an und ich habe es auch lieber, wenn andere mir etwas Mitleid geben, als wenn sie nur i-was nicht liebevolles sagen. Für mich bedeutet Mitleid auch Mitgefühl, dann fühle ich mich verstanden.

Und Selbstmitleid finde ich deshalb schön, weil ich dann meine eigenen Probleme ernst nehme, liebevoll zu mir bin und auch mal einen Moment der Schwäche zulasse und auch mal traurig sein darf, dass es so ist wie es ist.

(Selbst-)Mitleid hat für mich nichts damit zu tun, dass man nur rumsitzt und nichts gegen Probleme macht. Ganz im Gegenteil ich tue sehr viel, um meine Probleme zu bekämpfen. Wieso ist (Selbst-)Mitleid nicht okay?

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