Brauche dringend Rat für Videoaussage bei der Polizei!

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Du kannst dann nur das sagen an was du dich erinnerst . Versuch nicht zu raten und lüg nicht. Sag die Wahrheit und wenn du dich an manches nicht errinerst sag dass du es halt vergessen hast. Hab ein Praktikum beim Rechtsanwalt gemacht ;D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das was da abläuft ist ein ganz normales Prozedere. Wenn es Unterschiede in den Aussagen gibt, ist es normal. Würdest du die vorherige Aussage Wort für Wort wiederholen, wäre das ein Verdachtsmoment. Dennoch kannst du davon ausgehen, dass deine Aussage dazu dienen wird, die Glaubwürdigkeit deiner Person abzuschätzen. Besser jetzt die Polizei und StA, als der Anwalt des Angeklagten in der Hauptverhandlung.

Ich würde mir keine Gedanken machen. Sage es wie es war bzw. sie du dich erinnerst, Unsicherheiten solltest du zugeben oder als solche bezeichnen. Es geht letztlich nicht darum, dich einer Lüge zu überführen, sondern um den Täter zu überführen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Den Fachleuten sollte bewusst sein, dass deine Aussage anders sein wird als damals. Das ist schließlich ein ganz normales, menschliches Phänomenen. Hier geht es denke ich viel mehr darum, dass deine Mimik und Gestik beobachtet wird, um feststellen zu können, ob du nicht eventuell die Geschichte nur erfunden hast. Zumindest weiß ich, dass es solche Methoden gibt, was nicht bedeutet, dass ich mit der Annahme richtig liegen muss. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Niemand kann erwarten, dass du jedes Detail noch ganz genau weißt. Du kannst dich darauf einlassen, wenn du möchtest. Und wenn du dann etwas nicht mehr richtig weißt, sagst du genau das: "ich weiß es nicht mehr ganz genau" oder "ich glaube, das war ..." und an anderen Stellen eben "darin bin ich mir ganz sicher". Je nachdem.

Unsicher zu sein, wenn man sich nicht genau erinnert, ist kein Widerspruch zu Glaubwürdigkeit. Einfach immer so ehrlich wie möglich sein und auch Unsicherheiten zugeben, diese Art Ehrlichkeit kann man an der Körpersprache feststellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zebrafreak1991
24.10.2012, 23:17

Vielen dank, genau so habe ich es auch bei der Tonband Aussage gemacht aber dann werde ich es wohl auch mit dieser Wortwahl weiterhin machen... Habe halt einfach nur Angst als unglaubwürdig zu wirken wenn ich etwas nicht mehr genau erläutern kann aber ihr macht mir mut! Danke!

0

Grundsätzlich versucht die Polizei dies, damit Du Deine Aussage nicht ständig erneut machen mußt, außerdem, weil die Beurteilung der Fachleute in Fällen,die lange zurück liegen nicht unwichtig ist. Sollte die Tat, die Du angezeigt hast in dieser Form so begangen worden sein, hast Du gar nichts zu befürchten, dann solltest Du die Aufzeichnung einfach ignorieren. Alleine der Täter hat zu befürchten, dass er sich in Widersprüchen verfängt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das, was du nicht genau weißt, sagst du gleich im Vornehinein. "Ich glaube, dann ist das und das passiert..." "Ich bin mir nicht sicher, aber..." "Ich kann mich nicht mehr gut daran erinnern, aber ich glaube, dass..." Und das, was du ganz sicher weißt, betonst du. "Ich weiß sehr sicher, dass..." "Woran ich mich gut erinnere, ist..." Auf keinen Fall Sachen erfinden oder lügen, wenn man dir eine Frage stellt, die du nicht beantworten kannst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist wirklich sehr heikel... Ich würde dir dringend empfelhlen, bei einer Organisation gg sexuellen Mißbrauch einen Termin zu machen und dich dort beraten zulsassen. Dann bist du auf der sicheren Seite und weiß worauf du acheten mußt, um nicth unglaubwürdig zu werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du machst das! Alle wissen, wenn 10 Jahre dazwischen liegen, das ist ja allein schon heftig..., kann das alles nicht mehr wortgetreu statt finden.... aber meine Gadanken sind jetzt, ist das nicht ( leider ) schon verjährt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zebrafreak1991
24.10.2012, 23:14

Habe anfangs auch gedacht das es verjährt ist aber wenn man als Kind missbraucht wurde hat man ab dem 18. Lebensjahr 10 Jahre zeit um eine Anzeige zu stellen! So erzählte mir die Polizistin das.

0
Kommentar von Zebrafreak1991
24.10.2012, 23:14

Habe anfangs auch gedacht das es verjährt ist aber wenn man als Kind missbraucht wurde hat man ab dem 18. Lebensjahr 10 Jahre zeit um eine Anzeige zu stellen! So erzählte mir die Polizistin das.

0

hei...hast du einen anwalt? frag doch den. - dann kommt mir grade noch ne vielleicht verrückte idee: unser relilehrer brachte als argument für die glaubwürdigkeit der neutestamentlischen evangelienüberlieferung zu JESUS VON NAZARETH, dass da gerade was dran ist, w e i l selbst die synoptiker (matthäus, markus, lukas) sich nicht haarklein entsprechen, sondern durchaus auch unterscheiden, das johannesevangelieum ja sowieso. also: wenn kleine unstimmigkeiten auftauchen, spricht das sogar für einen zeugen. ihr seid ja dann 2 zeugen!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mach das. Wenn es war ist ist es ja nicht schlimm eine 2. Aussage zu machen wenn du schon eine gemacht hast. Nur mut Leute die Menschen sexuel missbrauchen müssen hinter Gitter gebracht werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?