Brauche dringend Ideen für die Berufswahl, wer hat Rat?

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3 Antworten

Hi,

also ich finde es schwierig die Studienwahl nur mit Hobbys zu bestimmen. Nur weil man gerne philosophische Bücher liest, ist Philosophie nicht das richtige. Erstens liest du dann nicht mehr, sondern setzt dich mit Therien auseinander, die dich nicht unbedingt interessieren müssen und zweitens ist es eine brotlose Sache. Man sollte auch die Berufschancen später im Kopf haben.

Du solltest erstmal dein Vollabitur machen (wenn du auf eine Uni willst). Des weiteren ist "Menschen helfen" auch sehr pauschal. Viele Jobs helfen Menschen, denn meist ist es ja für Menschen. Ob Bäcker, Jurist, Maler, Polizist, Bankangesteller oder sonstiges... alle Jobs sind irgendwie für Menschen. Tieren helfen ist auch die Sache. Wie willst du Tieren helfen? Man kann auch Tieren helfen ohne die Berufswahl danach auszurichten.

Du musst dich mit den Studienmöglichkeiten auseinander setzen, mit den inhalten und späteren Berufsmöglichkeiten. Und das dauert eben Zeit und Nerven, hat aber jeder mal gemacht.

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Jule0018 14.11.2015, 13:51

Ich habe mich schon mit bestimmten Berufen auseinandergesetzt, die vor allem ein gutes Einkommen und einen geregelten Arbeitsplatz sichern. Diese Berufe gehen eher in den Bereich Wirtschaft. Nun zweifle ich aber daran, da meine persönlichen Interessen 180 Grad anders sind. Berufsberater sagen meistens, man sollte seine Hobbys zum Beruf machen. Jedoch ist dies leichter gesagt als getan. Ich setze mich schon seit ca. einem halben Jahr mit allen möglichen Ausbildungswegen auseinander. Langsam gehen mir die Ideen aus, deshalb meine Frage.

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Fortuna1234 14.11.2015, 14:01
@Jule0018

Man soll schon was machen, was einem irgendwie Spaß macht. Aber wieso arbeitest du nicht in einem Tierheim, sondern möchtest studieren? Weil du vermutlich schon bessere Berufschancen haben willst und auch einigermaßen gutes Gehalt haben möchtest.

Was bringt dir dann ein Studium der Philosophie, wenn du danach keinen Job bekommst und dich entweder mit Aushilfsjobs über Wasser halten musst und dich umbilden musst.

Ich sage nicht, dass du jeden doofen Job machen sollst, der Geld bringt. Aber wenn es dir auch uim deine Talente geht, dann versteif dich nicht auf ein Studium.

Ich bin kein Berufsberater, aber zu sagen man soll sein Hobby zum beruf machen ist etwas naiv. Eine Freundin hat zB "Mysthik und Esoterik" studiert - arbeitslos. Eine andere Sozialwissenschaften - arbeitet jetzt in der Post. Ein Freund wollte die Welt verbessern und hat "Ethnologie" studiert, jetzt ist er in der Verwaltung einer Schule. Was bringt dir also ein Studium, was dir zwar Spaß macht aber für die Zukunft nichts bringt?

Welche Studiengänge hast du denn gesucht und warum ist das nichts für dich? Vielleicht geht es leichter über das Ausschlussverfahren um dann Schritt für Schritt da hinzukommen, wo du auch hinwillst.

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Gehe zur Agentur für Arbeit und lasse dich dort beraten...auch habe ich soweit ich das noch weiß dort ein test gemacht wo man verschiedene Sachen ausfüllen und ankreuzen musste und zum schluss wurden mehrere Berufswege vorgeschlagen.
Auch ist es dann empfehlenswert dort ein Praktikum oder ein Tag dort zu Arbeiten um ein Einblick zu erhalten.

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Ich hoffe doch, du hast die FachHOCHschulreife. ;)

Du musst dir bewusst machen, dass die Inhalte der Studienfächer so gut wie nichts mit dem zu tun haben, was man in der Schule macht. Germanistik ist etwas völlig anderes als Deutsch. 

Menschen helfen ist eine schöne Sache, aber keine Grundlage für einen Berufswunsch. "Mit Menschen arbeiten" wäre da schon eher ein Ziel.

Hast du dich schon einmal mit den Inhalten des Studiengangs "Soziale Arbeit" beschäftigt? Man kann auch ein BWL-Studium so ausrichten, dass man viel mit Menschen zu tun hat. Und mit seiner Tätigkeit eben auch hilft. Wiedereingliederung wäre da ein Stichwort.

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