Brauche dringend Hilfe wegen Depressionen?

Support

Liebe/r Yoshi1990,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein. Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Herzliche Grüße

Paula vom gutefrage-Support

8 Antworten

Du scheinst ein paar Dinge angehen zu wollen und weißt nicht recht, wo du anfangen sollst. Es ist sehr schwierig, das ganze von hier aus zu beurteilen und dir gute Ratschläge zu geben.

Ich würde dir empfehlen, dich erstmal an den sozialpsychiatrischen Dienst zu wenden. Dazu kannst du einfach über google die Nummer für deinen entsprechenden Ort raussuchen und anrufen oder auch eine Email schreiben.

Ich habe das auch mal gemacht, die kamen zu 2. (eine ärztin + ein Sozialarbeiter). Die kommen, wenn du möchtest zu dir nach Hause und besprechen mit dir, was du für Möglichkeiten hast, wie du diese am besten angehst und können dir auch einen Sozialarbeiter regelmäßig zur verfügung stellen, um dir mit allem zu helfen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das ein guter Anfang wäre, das ganze ist auch natürlich kostenlos und davon muss keiner etwas mitbekommen.

Die Gesundheit geht vor.

Wenn es gar nicht mehr geht, kannst du Dich selber in eine Psychiatrie einweisen. Dort stehen Dir Ärzte und Psychologen zur Seite, die Dich unterstützen. Du wirst gründlich untersucht, und hast dann Gewissheit.

Du weist nicht, was Dir das bringen sollte? Ich schon. 
Du wirst auf andere Patienten treffen, die viel schlimmeres durchgemacht haben. Mit ihnen wirst du sprechen und dich austauschen können.

Ich z.B war wegen einem Suizidversuch dort, und traf einen Mann ohne Beine, weil er unter den Zug gesprungen ist, und es nicht geklappt hat. Dagegen schien meine Narbe am Unterarm ein Witz zu sein. 

Was deine Zähne betrifft, da kann ich Dir nicht sagen wie das in Deutschland ist. Aber wer in der Schweiz vom Sozialamt lebt, der bekommt in der Regel die Zahnbehandlung bezahlt. Dafür muss vorher eine Kosstengutsprache zwischen Zahnarzt und Sozialamt gemacht werden.

Was wichtig ist, wenn du in die Psychiatrie gehst, lass Dir Zeit, nimm Dir die Zeit, und verschliesse Dich nicht. Es ist keine Schande Hilfe anzunehmen.

Ich muss auch gestehen, manchmal vermisse ich die Psychiatrie sogar. Nirgendwo konnte ich so viel aus dem Leben und mir lernen, wie dort.

Und wenn du Glück hast gibt es da auch ein paar nette junge Frauen, mit denen du Dich ebenfalls austauschen kannst. 

Alles gute.

Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll. Wo mache ich den ersten Schritt das alles geregelt ist und ich nicht meine Wohnung verliere? 

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Auch wenn ich kein Therapeut bin, kann ich dir empfehlen - wenn du keinen Menschen hast, mit dem du reden kannst -  dass du deinen Kummer loswerden musst. Du kannst zum Beispiel deine Gedanken in Gedichten schriftlich festhalten oder eine Art Tagebuch führen.

Beim Tagebuch solltest du besonderen Fokus auf die glücklichen oder lustigen Momente legen. Wenn du deine Umgebung beobachtest, kannst du so viele Wunder entdecken. Und später kannst du dich wieder daran erinnern :-)

Ich gehe in der Mittagspause oft spazieren. Es gibt Schrebergärten in der Nähe. Und letztens habe ich sogar ein Taubenschwänzchen gesehen :-) Das war für mich ein kleines Wunder. Sonst beobachte ich gerne die Fische oder die fleißigen Bienen dort.

Ich bin ein Stadtmensch und sehne mich so nach der Natur. Aber ich versuche, so viel Zeit wie möglich in der Natur zu verbringen. Und seien es auch nur ein paar Minuten pro Tag/Woche/Monat.

Wichtig ist, dass man sich kleine Ziele setzt und immer darauf hinarbeitet :-)

Du bist nicht alleine! Es gibt so viele Menschen. Und jeder hat andere Probleme. Aber wenn man sich gegenseitig hilft, kann man über sich hinauswachsen. Und Hilfe gibt es in unterschiedlichen Formen ...

Es gibt auch sogenannte Selbsthilfegruppen. Vielleicht findest du ehrenamtliche Helfer oder ähnliche Einrichtungen in deiner Nähe. Oder Sportvereine. Ich bin zum Beispiel in einem Schachverein. Da kann man auch gut abschalten vom Arbeitsstress :-)

Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück und Stärke für dein LEBEN :-) Das Leben kann so schön sein! :-)

Ja kann es hab auch mal gelacht und fand das Leben schön, aber wenn man von klein auf immer nur fertig gemacht wird hat man irgendwann keine Kraft mehr. 

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@Yoshi1990

Ich wurde auch viel gemobbt früher ... War auch viel alleine ... Eltern hatten auch keine Zeit usw. usw. ... Es gibt Dinge im Leben, die einem wieder Kraft geben können! Und damit meine ich nicht die Drogen und den Alkohol!

Heute scheint die Sonne wieder :-) So schönes Wetter :-)

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Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

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