„Die Liebe ist ein Gottesbeweis, kein Teufel hätte uns so etwas himmlisches gegönnt” von Carl Ludwig Schleich Stellungnahme + Erklärung Danke

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10 Antworten

Ist das eine Hausaufgabe?

Wer stellt derlei in den Raum (Religionslehrer?).

Als ob es nur die zwei Alternativen gäbe: "entweder sie kommt von Gott, oder vom Teufel".

Wie wäre es mit einer biologischen Betrachtung? Schliesslich gibt es auch im Tierreich viele Beispiele von (Liebes-)Beziehungen (und je weiter man in der Leiter der Evolution hinaufgeht, desto mehr ähnelt sie denen der Menschen). Man denke nur an Meeressäuger oder Menschenaffen.

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Kommentar von Maxcon54321
26.11.2015, 20:18

Danke erstmal für deine schnelle Antwort. Der Satz ist ein Zitat von Carl Ludwig Schleich.

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Unsinn. Als wenn Liebe immer nur Eitel Freude, Sonnenschein bedeuten würde. Liebe kann quälen, verzehren, wehtun, zerstören.

Aber dessen ungeachtet, ließe sich, wenn überhaupt, hieraus ein Argment gegen den Teufel ableiten, aber keineswegs für einen Gott.

Das entbehrt jeder Logik, da die Existenz des Einen keine zwingende Rückwirkung auf die Existenz des anderen hat.

Also: Liebe hin oder her, wir haben hier keine der vier Optionen weiter eingrenzen können. Es gibt Gott, aber keinen Teufel, es gibt den Teufel, aber keinen Gott, es gibt beide oder eben beide sind inexistent.

Eine Betrachtung der Welt läßt nur den letzeren Schluss zu, da es weder für einen Gott noch für einen Teufel den allergeringsten Hinweis gibt.

Sich ein "Argument" zusammen zu fabulieren, ist kein Schritt hin zu Erkenntnis.

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Die liebe ist ein netter Trick der Evolution der den Fortbestand des eigenen Erbguts sichert, da man in einer Beziehung füreinander sorgt und gemeinsam den Nachwuchs versorgen kann.

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Mal davon abgesehen, dass der Satz schlicht und ergreifend wertlos ist, weil Liebe kein Beweis für Gott ist. Es gibt unendlich viele rationalere Erklärungen für Liebe.


"Wenn Liebe nicht vom Teufel kommt, dann muss sie von Gott kommen." steht da oben. Dafür müsstest du aber erstmal die Existenz vom Teufel beweisen um von dessen Existenz auf die Existenz Gottes zu schließen und dann könnte der Satz eventuell tragen. Leider muss ich dich hier aber enttäuschen. weder den einen noch den anderen kannst du beweisen, wenn du es könntest, dann könntest du so manchen Religiösen Konflikt lösen, indem du ihnen das Thema nimmst, welcher Gott denn der echte sei,


Jetzt mal davon abgesehen, dass der Satz Quatsch ist und davon ausgehend, dass wir die Geschichten vom Teufel und von Gott glauben, also deren Existenz dummerweise nicht hinterfragen. Der Teufel ist definitiv der harmlosere der beiden gegebenen Charaktere. Die Menschen die der Teufel in der Bibel getötet hat kann man an einer Hand abzählen. Gott hingegen war hier nicht zu bremsen. Außerdem zwingt Gott dazu Söhne zu opfern, Töchter vergewaltigen zu lassen und viele viele grausame Dinge mehr. Das heißt, also "Wenn der Teufel uns keine Liebe bringt, dann kann es Gott erst recht nicht."

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wenn liebe ein gottesbeweis wäre, dann sollte man auch erklären können, warum aus liebe tod, hass und sogar kriege entstehen..............zudem ist liebe nur eine emotionale angelegenheit, die durch bestimmte vorgänge im körper andere bestimmte dinge in gang setzen........liebe macht sogar dumm im kopf, man nennt es dann einfach nur "blind vor liebe sein"........

ausserdem ist selbst liebe nur relativ, denn es gibt unendlich viele arten von liebe und eine davon wird von fast jedem gläubigen verantwortlichen abgelehnt, obwohl sie ja ein gottesbeweis sein soll......ich spreche von der liebe zwischen gleichgeschlechtlichen menschen, denn ausgerechnet bei diesem beispiel soll selbst gott seinen eigenen beweis seiner existenz infrage stellen müssen?.......wenn also die liebe ein beweis für gottes existenz sein soll, dann muss man die liebe so hinnehmen wie und wo sie eben hinfällt, auch zwischen gleichgeschlechtlichen menschen.......und jeder, der diese liebe ablehnt oder meint, sie ist von gott nicht gewollt, der stellt gott selbst in frage...........denkt mal drüber nach..........:)

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naja, gottesbeweis würde ich es nicht nennen. Liebe ist ein beweis, seinen partner so zu nehmen wie er ist, sprich die erkenntnis, dass man sein zuhause / hafen gefunden hat

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Wer nach einer Entität als Beweis für die Existenz eines übernatürlichen Einfluss sucht, der muss etwas finden was zwar innerhalb einer Spezies evolviert wurde, aber offensichtlich schädlich für die Erhaltung der Spezies, oder zumindest nutzlos ist. 

Liebe, Orgasmus, Fürsorge ... sind sicherlich nützlich für eine Spezies. Aber wie sieht es mit dem Tod aus? In fast jeder Spezies sind alle Individuen ständig von Altern und  Tod bedroht, dabei wäre es aus biochemischer Sicht durch ständige Zellerneuerung gar nicht so schwierig ein Lebewesen potentiell unsterblich zu machen. Warum gibt es den Tod? Der Tod könnte ein Kandidat für einen Gottesbeweis sein. Und dessen Kandidatur gibt uns sogleich einen Eindruck davon, wie der Gott ist, der solches bewirkt: Eine Geburt ohne Einwilligung, ein Tod ohne Einwilligung, dazwischen ein Leben in einer Welt, die alles andere als ein Paradies ist.

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liebe ist eine göttliche kraft und ohne gott nicht empfindbar

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Liebe(r) maxcon,

na damit ist die Aufgabe doch schon fast erledigt.

Fasse einfach die Argumente von hier zusammen. Sie sind sich im Grunde einig, und definieren den Spruch als in die Tonne gehörend.

Du kannst ja zu jedem Kaptiel davor schreiben:
    "der bekannte Philosoph WotansAuge meint dazu...",
    "der kritische Denker Diimiitrii ergänzt..."
und
    "Die weltbekannte Skeptikerin realsausi2 dagegen meint..."

Dann klingt das wissenschaftlich, Du hast korrekt zitiert, und kriegst eine 1!

Ich gehe davon aus, daß ein Lehrer der so doofe Aufgaben stellt, das mit Sicherheit nicht checkt. (schreib die Sätze ein bisschen um, sonst findet er/sie es mit Plagiatcheck).

(Und möglicherweise diese Antwort auch!)

Aber i.A. könne Lehrer die sowas fragen google nicht bedienen.

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