Brauche dringend Antworten auf ein paar Fragen bezüglich der Hengstponykörung. Habt ihr da Erfahrungen, bzw. Antworten auf meine Fragen?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

beide elterntiere müssen beim entsprechenden verband eingetragen und zur zucht zugelassen sein.

zunächst mal muss dein fohlen 1a prämiert sein. mindestens einmal, besser aber zweimal oder öfter.

die zuchtkommission kann die empfehlung aussprechen, das fohlen als hengst aufzuziehen. es gibt zwischenbegutachtungen. zur körung wirst du gewöhnlich eingeladen. das ist kein turnier, sondern eine eliteschau der jahresbesten.

im normalfall ist der hengst zwischen zweieinhalb und drei jahren bei der exterieurkörung.

eine sattelkörung gibt es nicht.

die leistungsprüfung ist obligatorisch. entweder unter dem reiter oder vor dem wagen.

der dreissig (bzw. siebzig) tage test ist staatlich. ohne leistungsprüfung keine endgültige zuchtzulassung - die exterieurkörung ist lediglich eine empfehlung. es gibt auch die möglichkeit einer reinen leistungskörung (beispielsweise bei vollblütern). die normale leistungsprüfung erfolgt dreijährig.

nach der körung muss der hengst noch vom verband anerkannt werden. teilweise gibts einschränkungen bezüglich der stutenanzahl oder ein hengst darf nur hauptstammbuchstuten decken oder der hengst darf keine stuten aus bestimmten blutlinien decken... ein gekörter hengst kann bei mehreren verbänden anerkannt werden. oder auch gar nicht. dann darf er nicht in den deckeinsatz - bzw. die nachkommen erhalten kein papier - und die entsprechend gedeckten stuten werden beim entsprechenden verband (als "vertragsstrafe") für gewöhnlich aberkannt.

ein hengst im zweiten hengstbuch... sagen wir mal so: ist der vater deines hengstfohlens im hengstbuch II gelistet, dann wird das mit der körung für gewöhnlich nichts.

hast du schon mal ein pferd auf einer schau präsentiert? nein? dann solltest du einen kurs besuchen - und mal auf die eine oder andere schau fahren. danach solltest du überlegen, einen kleinen hengst mit 1a prämie an einen erfahrenen hengstaufzüchter abzugeben.

für einen privaten pferdehalter ist einen kleinen hengst bis zur körung zu bringen vor allem eines: teuer.

und das ergebnis ungewiss.

ps - falls ihr andern noch was zu ergänzen habt... nur zu... ;-)

Was möchtest Du wissen?