Brauch man eine Unterschrift von den Eltern wenn man sich mit 16 einen Organspendeausweis machen will?

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5 Antworten

Nein, das brauchst Du nicht - was empörend ist. Jugendliche sind noch leichter mit Unwahrheiten und Halbwahrheiten zu beeinflussen als Erwachsene. DAS machen sich die Transplantationsorganisationen zu nutze. Warum die Politiker, die für die Gesetze sind, hierzu zugestimmt haben, ist mir ein Rätsel. Schließlich haben die Eltern eine Fürsorgepflicht für ihre Kinder, solange sie minderjährig sind. Dazu gehört auch, dass sie ihre Kinder beschützen vor Entscheidungen, die sehr schädlich sein können.

Lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem organspendeausweis?

https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?foundIn=answer-listing#answer-179834205

In meiner Antwort an Lollool auf ihre Frage

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?

https://www.gutefrage.net/frage/schnellerer-hirntod-bei-organspendern?foundIn=list-answers-by-user#answer-140640065

bringe ich Fallbeispiele.

.

Bei dem Thema "Organspende" muss es IMMER in erster Linie um denjenigen gehen, der sich dazu bereit erklären soll. Erst an zweiter Stelle darf es um die Empfänger gehen. Naja, und zu allerletzt darf es um die Interessen der Transplantationsorganisation (die an den Transplantationen verdient) und die Interessen der Pharmaindustrie gehen (die hat ein riesiges Interesse daran, dass die Empfänger ihre Medikamente lebenslang nehmen müssen).

Sieh Dir den Vortrag von Roberto Rotondo an:

Wie tot ist hirntot?
http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Nach wenigen Minuten zeigt er die Untersuchung von zwei sogenannten
"Hirntoten", die als tot gelten. - Das sollte sich jeder ansehen,
bevor er sich für oder gegen die O-spende entscheidet und sich
vorstellen, er selbst liege so dort und macht entsprechende
Abwehrbewegungen ...

Roberto Rotondo ist Diplom-Psychologe und im Erstberuf Krankenpfleger.
Seit 1996 ist er freiberuflich als Supervisor, Teamberater, in der
Krisenintervention und in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im
Gesundheitswesen tätig. Er arbeitete bis 1996 mehrere Jahre als
Krankenpfleger auf einer Intensivstation und pflegte "Hirntote".

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Vielleicht wäre es wichtig, mit den Eltern zumindest darüber zu sprechen. Wenn sie eine ganz andere Ansicht über die Organspende haben, dann wahrscheinlich zu Recht, denn es gibt mehrere Sichtweise zur Organspende.

Ein Mensch, der tot ist, ist nicht geeignet für eine Spende. Aber wenn er noch lebt, darf kein Organ entnommen werden. Zwischen diesen beiden Extremen liegt der Knackpunkt.

Also wenn ich wahrscheinlich noch nicht tot bin und noch etwas davon spüre, will ich doch nicht lebendig ausgeweidet werden, ohne mich dagegen wehren zu können und ohne mich noch äußern zu können. 

Außerdem soll ein Mensch, der verstorben ist, noch eine gewisse Zeit bekommen, in der die Seele sich langsam vom Körper zurückzieht. Diese Phase soll man nicht verkürzen oder stören.

Überleg es dir daher gut, was du tust.

Viele Grüße

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Nein, ist kein offizielles Dokument oder offiziell vermerkt, es nimmt nur den angehörigen die Entscheidung ab, wenn du es dir anders überlegst kannst du ihn immer noch zerreißen

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Nein.

Bereits Minderjährige ab 16 können ihre Bereitschaft zur
Organspende in einem Ausweis dokumentieren. Der Widerspruch kann bereits
ab dem 14. Lebensjahr erklärt werden.

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Nein brauchst du soweit ich weiß nicht.

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