brauch dringend ein rat?

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6 Antworten

Dein Freund sollte den AG auffordern ein korrektes Zeugnis auszustellen. 

Das BAG hat schon geurteilt dass einem AN i.d.R. ein Zeugnis das einem "befriedigend" entspricht zusteht. Möchte der AN ein besseres Zeugnis, muss er nachweisen dass er dieses auch verdient hat. Umgekehrt muss ein AG der ein schlechteres Zeugnis ausgestellt hat (wie in diesem Fall) belegen können, dass der AN wirklich so schlecht war.

Schreibt dem AG einen Brief und setzt ihm eine Frist zur Erstellung eines neuen Zeugnisses. Dein Freund sollte dazu schreiben dass er, sollte bis zum angegebenen Termin (ca. 7-10 Tage) kein neues, besseres Zeugnis vorliegt, Klage beim Arbeitsgericht einreicht.

Klage kann Dein Freund auf der Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts einreichen. Das ist kostenlos und bei der Klageformulierung wird geholfen. Es gibt aber keine Rechtsberatung. Ein Anwalt ist in der ersten Instanz nicht notwendig.

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Zuerst einmal schenke ich dir ein paar Satzzeichen. So ist der Text absolut katastrophal zu lesen.

Woher wisst ihr, dass das Zeugnis einer 4 entspricht? Habt ihr es von einem Fachmann analysieren lassen? Oder habt ihr selbst recherchiert?

Grundsätzlich hat man als AN Anspruch auf ein durchschnittliches (= befriedigendes) Zeugnis. Ist dein Freund der Ansicht, dass er mehr als befriedigend verdient hat, muss er das belegen. Umgekehrt muss der AG es belegen, wenn er dem AN eine schlechtere Bewertung gibt.

von 3,5-6 alles vertreten des geht mal garnet

Ein Zeugnis muss nicht nur wohlwollend, sondern vor allem auch wahrheitsgemäß sein. Falls diese Benotungen also der Wahrheit entsprechen, geht das sehr wohl.

Ist es aus eurer Sicht tatsächlich unangemessen schlecht, schreibt den Ex-AG mit Einwurf-Einschreiben an und fordert ihn, innerhalb von 7 Werktagen (exaktes Datum nennen!) ein neues Arbeitszeugnis auszustellen. Legt dem Brief das alte bei.

Kommt der AG der Aufforderung nicht nach, klagt ihr vor dem Arbeitsgericht.

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Seid wann hat ein Arbeitszeugnis Noten?

In Deutschland muss ein Arbeitszeugnis immer wohlwollend argumentiert sein und darf den Arbeitnehmer in seinem weiteren Fortkommen nicht behindern. 

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sternlequeeny 23.04.2016, 18:47

mein freund behindert es total er kann sich jetzt nirgendswo bewerben mit dem zeugnis die stellen ihn als bauerntrampel dar der privat und beruflich nix auf die reihe kriegt was garnet stimmt wenn des ein arbeitgeber liest dann is er ja gleich unten durch

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Everklever 23.04.2016, 18:55
@sternlequeeny

Bevor wir alle hier weiter im Nebel stochern, wäre es doch hilfreich, dieses offenbar sehr bemerkenswerte Zeugnis ("bauerntrampel.....der privat..... nix auf die reihe kriegt") hier anonymisiert einzustellen.

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Wenn es eine begründete Beschwerde geht würde ich erst beim alten Arbeitgeber Widerspruch gegen das Zeugnis einlegen und ein neues verlangen. Kommt hier keine Rückmeldung oder das gewünschte Ergebnis, ist es tatsächlich empfehlenswert einen Anwalt hinzuzuziehen. Das bedeutet ja nicht gleich, dass ein Gerichtsverfahren angestoßen wird. Der Anwalt wird sich erst ohne Gericht an den alten Arbeitgeber wenden.

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Wenn dein Freund gekündigt wurde, hat das ja seine Gründe. Da du nichts von einer betriebsbedingten Kündigung schreibst, kommen eigentlich nur mangelhafte Leistungen und/oder Gründe, die in der Person liegen oder verhaltensbedingt sind, in Frage. In solchen Fällen kann man eigentlich auch kein gutes, ja nicht einmal ein befriedigendes Zeugnis erwarten. Was du als "Frust" bezeichnest, mag genau so gut in der Verpflichtung des Arbeitgebers begründet sein, das Zeugnis zwar wohlwollend, aber doch wahrheitsgemäß auszustellen.

des geht mal garnet

Doch, das geht. Und zwar dann, wenn es den Tatsachen entspricht. Dennoch müssen gewisse Grundregeln bei der Formulierung beachtet sein. Da das Zeugnis hier nicht vorliegt, lässt sich dazu allerdings auch nichts sagen.

Wie habt ihr denn eigentlich die "Noten" ermittelt? Doch hoffentlich nicht durch Vergleiche mit irgendwelchen Standardsätzen in Netz"ratgebern"? Das wäre nämlich der falsche Weg.

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sternlequeeny 23.04.2016, 18:44

nein des geht mal garnet weil es net stimmt und der warheit nicht entspricht mein freund hat die ausbildung super abgeschlossen und die waren auch voll zufrieden mit ihm und er hat die arbeit auch echt super gemacht

er wurde gekündigt,weil er über ein halbes jahr krank geschrieben war er war wirklich krank und nicht arbeitsfähig und die waren dann sauer,weil sie einen guten arbeiter verloren hatten und ersatz schnellstmöglichst finden mussten und dann schreiben die auch noch ein schlechtes arbeitszeugnis aus frust des geht echt mal garnet

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Schon alleine die Tatsache, dass er sich erst 4 Monate später darum kümmert, zeigt einem Personaler, dass er sich genau dieses Zeugnis redlich "verdient" hat.

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Familiengerd 23.04.2016, 17:16

Für Deine unberechtigte, wertende Unterstellung gibt es überhaupt keinen Anlass!

Aus der Frage geht nicht ansatzweise hervor, der Arbeitnehmer habe sich "erst 4 Monate später" um sein Arbeitszeugnis bemüht.

Ist Dir eventuell schon einmal der Gedanke gekommen, es könne auch am Arbeitgeber gelegen haben, der sich - wie so mach anderer - lange hat "bitten" lassen, bis er sich bequemt hat, ein Arbeitszeugnis auszustellen?!?!

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