Brasilianerin mit 36 erste Schwangerschaft, noch keine endgültige Aufenthaltserlaubnis für Deutschland und keine Krankenversicherung?

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2 Antworten

Hallo,

ihr Zukünftiger muß erstmals die Untersuchungen selbst zahlen. Er kann den Arzt darum bitten, eine Privatrechnung gemäß geltendem Kassentarif (gesetzlich) aufzustellen.

Ansonsten können die beiden nur regelmäßig fragen/schreiben wegen der Erteilung der ersehnten Papiere.

Der Bräutigam kännte auch seiner Krankenversicherung fragen, ob sie als Lebensgefährtin seiner Krankenversicherung beitreten kann.

Alles Gute, Emmy

Hallo,

hier ein Leitfaden für die von den gesetzlichen Krankenkassen wichtigsten vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren:

https://familie.one/schwangerschaft/vorsorgeuntersuchungen/

Der Bräutigam sollte sich einigermaßen daran halten.

Wichtig vor allem sind

Feststellung des Rhesus-Faktors beider Eltern (Blutuntersuchung), weil für den Fall, daß die Mutter Rhesus-negativ wäre und das Kind Rhesus-positiv, könnten sich vor und bei der Geburt Komplikationen ergeben.

Das Problem: wenn beim ersten Kind nicht verhindert wird, daß das Organismus der Mutter massiv Antikörper gegen das eigene Kind bildet, sind weitere Schwangerschaften quasi unmöglich (Abstoßen de Foetem als Folge = Fehl- oder Totgeburten).

Uriinanalyse bei der Schwangeren, um Diabetes, Blasenentzündung oder Nierenerkrankungen auszuschließen

Abstrich des Muttermundes, um evtl. Chlamydienbefall/Pilz auszuschließen

Ausschluß von Röteln-  und/oder Toxoplasmoseinfekte (Blutuntersuchung!)

-Toxoplasmose wird oft von Katzen übertragen, viele wissen nicht, daß sie Träger des Virus sind. Dieses Virus kann aber bei Schwangeren verheerende Schäden beim Ungeborenen anrichten. Die Therapie ist eine durchgehende Antibiotikabehandlung während der ganzen  Schwangerschaft.

Eine durchgehende Blutdrucküberwachung, sowie Eisen- Zuckerüberwachung ist wichtig.

Eine gute Hebamme kann auch gute Ratschläge erteilen. Sie macht auch Vorsorgeuntersuchungen oder veranlaßt welche bei Verdacht!

Also.

Der Bräutigam muß einiges investieren...Es muß nicht unbedingt teuer sein, wenn er den Arzt und das Labor darum bittet, den normalen Abrechnungssatz zu veranschlagen, und nicht den privaten ...

Alles Gute, Emmy

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Sie kann sich nur bei einer privaten Krankenversicherung versichern. Die wird ggf. die Leistung wegen der Schwangerschaft ausschließen. Die Ehe bedeutet nicht automatisch auch den Anspruch auf die kostenfreie Familienversicherung. Dazu muss sie das dauerhafte Aufenthaltsrecht haben. Erst dann kann sie mitversichert werden. Das bekommt man nicht automatisch mit Heirat, daran ist zu denken.

Bedeutet, die Untersuchungen und wohl auch die Kosten der Entbindung dürfen beide aus eigener Tasche bezahlen.


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