Borreliose - Knie!

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Bei einer Spätborreliose sind insgesamt 4 Wochen Antibiotikabehandlung schlicht und einfach zu wenig. Borrelien könnten eine Antibiotikabehandlung sehr viele Monate überstehen. Sie stellen zwar die Aktivität vorübergehend ein, werden aber nur sehr sehr langsam ausgerottet.

Laß Dir mal von Deinem Arzt zunächst für 2 Monate ein AB verschreiben, was Du gut verträgst (das kann Doxy sein oder auch ein anderes AB in Tablettenform aus der Gruppe der Tetrazycline oder Makrolide). Wenn sich Dein Knie dann bessert - möglicherweise erst nach einer kurzfristigen Verschlimmerung - ist es sehr wahrscheinlich, daß Du aktive Borrelien hast. Vergiß die Infusionstherapie. Sie ist nicht wirksamer als Tabletten aber wesentlich belastender. Wenn das AB anschlägt, dehne die Therapie aus - mindestens ein halbes Jahr. Manchmal ist auch ein ganzes Jahr nötig. Eine Langzeittherapie ist bei Borreliose das einzige, was Dir wirklich helfen kann.

Wieso ist die Infusionstherapie belastender? Ich dachte, Antibiotika oral seien besonders schlecht für die Darmflora.

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@Mirarmor

Aus eigener Erfahrung: Bei der Infusionstherapie war die Darmflora innerhalb einer Woche platt und hat danach fast ein Jahr gebraucht bis sie wieder einigermassen wiederhergestellt war. Von oralen ABs hab ich nie irgendwelche Nebeneffekte hinsichtlich geregelter Verdauung  bemerkt

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Mein Sohn hatte ziemlich genau vor1 JAhr Borreliose. Zuerst kannst du schon mal froh sein, das man es entdeckt hat. Viele tappen erstmal im Dunkeln. Auch er hatte nach 2-wöchiger Therapie einen Rückfall. Er war dann noch einmal stationär und bekam 3 x am TAg verschiedene Antibiotika i.v. Nach der Entlassung nahm er nochmal für 2 Wochen Antibitika in Tablettenform. DAs hat dann gefruchtet. Liquorpunktion ist nur dann sinnvoll, wenn Verdacxht auf Hirnhautentzündung ist. Meist wird die Therapie zu früh abgebrochen. Lass dir weiterhin,wenn nicht stationär, dann wenigstens ambulant, mindestens 2x tgl. Infusionen geben. Mein Sohn hatte schon eine Herzmuskelentzündung von den Scheißviehchern. Gute Besserung

Kann sein , muss aber nicht ! Das kann auch durch die Überbelastung entstanden sein . Du hast ja das andere schonen müssen ! Genaueres kann dir dein Arzt sagen . Im Forum ist eine gute Diagnose nicht möglich Lg und alles gute

Borreliose oder reaktive Arthritis? Was tun gegen die Bakerzyste?

Hallo Ihr Lieben, 

ich bin Florian, 33, gerade mit dem Studium fertig und komme aus dem Raum Magdeburg!

Ich trieb fast mein ganz Leben Sport - von Ausdauer, übers Thaiboxen, Fitness, Brettsportarten und Klettern - bis zum Biss der Zecke im August 2018 - 4 Wochen später begann der Alptraum ;

Der Schub ist zwar subjektiv vorbei- aber die Knie sind so kaputt; knacken, schmerzen, sind angeschwollen und nicht zu beugen. Was habt ihr gegen die Bakerzyste gemacht? Gab es auch einen Zeckenbiss? Gelenkschmerzen? Harnröhren-bzw. wie bei mir anfangs(nach 4 Wochen) eine Nebenhodenentzündung - als erstes Symptom?

Bis heute habe ich keine genaue Diagnose. Laborwerte vom Chroniker Labor kommen in wenigen Tagen. Wir kamen auch erst im Dezember auf die Zecke. Nach der Nebenhodenentzündung, dem riiiiesig angeschwollen rechten Knie, der explodierenden Wade, den Gelenkschmerzen! (War da noch joggen und in der Sauna im Okt 2016 - ein Riesen Fehler - da ging es erst richtig los - schwoll ungemein an)

Durch Ultraschall wurden links und rechts sehr große Bakerzysten entdeckt! Aktuel: Knie schmerzen sehr stark, sind nicht zu beugen; ziehen und drücken! Nerven am rechten Schienbein sind teilweise gestört - Missempfinden und Kribbeln.

War bei x Ärzten, bisher bekam ich ein Doxycyclin Rezept - 200mg für 28 Tage ! Heute ist Tag 14! 

Der Schub ist vorbei - die Knie schmerzen-sind nicht zu gebrauchen! Radfahren, joggen, Kniebeugen und der Art sind undenkbar.

Und ganz wichtig - rechts Innenminiskusschaden seit Sommer 2016, leichtes Arthrose durchs Thaiboxen und generell sehr angespannte Muskulatur und Verkürzungen seit 15 Jahren (posttraumatische Störung).

Was empfiehlt Ihr? Doxy gegen Bakterien? Ich höre immer wieder - wegen der Nebenhodenentzündung - REAKTIVE ARTHRITIS! Verändert das was? Hilft das Antibiotikum auch bei der Bakerzyste? Hängt das Alles zusammen? Miniskus, Bakterie, Arthrose und Überspannung? 

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Innenminiskus operieren-wenn es geht nähen? MRT? SPORTARZT!? Was tut man bei Arthrose? Was kann man noch positives tun? Ernährung umstellen? Kennt Ihr Bücher? Foren? 

Ich möchte wieder Sporttreibende und die Knie so nutzen können wie früher-bitte; bin über jeden Rat, jeden Denkansatz, jede Idee und Richtung dankbar!

Herzlichst

Florian

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