Borelose

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Hallo Kattel,

Borreliose ist inzwischen - selbst in Bayern - eine in einigen Bundesländern meldepflichtige Erkrankung.

Zumindest wurde die Erkrankung erkannt und behandelt. Ob erfolgreich oder nicht - hängt von dem Stadium der Borreliose- Erkrankung ab.

Ähnlich wie alle Erkrankungen welche durch Spirichäten (Bakterienform) ausgelöst werden (z.B. Syphilis) sind bei der Borelliose drei Erkrankungsstadien festzustellen. Das erste Stadium ist mit Antibiotika heilbar, das zweite Stadium und dritte Stadium können auch chronisch sein - und zu Gelenkzerstörungen und Nervenzerstörungen führen

Selbst Organe können betroffen sein.

Leider streiten sich auch heute noch "die Gelehrten" sprich die Ärzte darüber. Das ist dann das Pech des Patienten. Es gibt keinen vorgeschriebenen Weg Borreliose festzustellen.

Wichtig ist also im Fall deines Freundes das Wissen des Patienten über diese Erkrankung.

http://www.bfbd.de/

Hier beim Borrliose / FSME Bund Deutschland bekommt Dein Freund alle Informationen welche er braucht um im Kampf gegen diese Infektionserkrankung alles - neueste Wissen zu haben. Insbesondere die Informationshefte sind zu empfehlen.

Denn es ist schwierig für Patienten welche "zwischen Ärztemeinungen" stehen!!

Deinem Freund. - mit Deinen nun guten Informationen - viel Glück und eine völlige Gesundung !!

Antibiotika sollte nur bei klinischen Krankheitsanzeichen gegeben werden, sonst auch - Heilpraktiker - Immunsystem aufbauen, Kardentherapie...

Das kann eine lange Behandlung werden. Wenn die Erreger sich bereits in den Nervenbahnen festgesetzt haben, dann schlaegt Antibiotika nicht mehr an. Der Arzt wird ueber alles weitere entscheiden, laenger oder anderes Antibiotika vielleicht erst mal, evtl. auch per Infussion und stationaer.

Hallo, Blutuntersuchungen alleine sind bei Borreliose für sich alleine betrachtet nicht unbedingt sehr aussagekräftig, da immer nur die Antikörper gegen Borrelien nachgewiesen werden. Auch nach einer erfolgreich behandelten Borreliose existieren die noch sehr lange im Blut und die Werte sinken nur sehr langsam ab.

Viel entscheidenter ist die Frage: Wie geht es Deinem Freund? Wenn er keinerlei Krankheitsanzeichen hat, kann die Behandlung durchaus erfolgreich gewesen sein.

Wenn aber weiterhin Probleme bestehen oder neue Symptome auftauchen, dann ist immer daran zu denken, dass noch aktive Borrelien die Probleme bereiten können. Die einzig wirklich wirksame Therapie ist eine langandauernde Antibiotikabehandlung - und zwar dann über etliche Monate. Dabei müssen das nicht die Megahämmer sein (die Infusionsbehandlungen über 2-3 Wochen bringen meiner Erfahrung nach so gut wie nix) - ein oder zwei gut verträgliche Antibiotika in Tablettenform über entsprechend langen Zeitraum sind wesentlich effektiver.

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