borderliner und religiös?

11 Antworten

Du hast Dich intensiv mit Deiner Religion auseinandergesetzt und dabei festgestellt, daß Du Dich nicht mit allem davon identifizieren kannst. Dennoch gibt es auch viele Dinge, die Du befürwortest. 

Für mich ist das positiv, da Du Deinen Glauben jetzt mit Überzeugung leben kannst, und nicht mehr nur kritiklos Formalen erfüllst. Du hast damit Deine Religion zu Deinem Glauben gemacht.

Borderline entsteht, wenn einem Kind sehr früh wichtige Bedürfnisse nicht angemessen erfüllt wurden. Das hat aber keine Auswirkung darauf, wie Du Deinen Glauben lebst. Du bemühst Dich, den Geboten gerecht zu werden, und das zählt. 

Damit bist Du viel weiter als andere, die ihre Mitmenschen dazu zwingen wollen, Formalien zu erfüllen, jedoch nur um über andere Macht auszuüben und sie zu unterdrücken.Das ist viel einfacher, als an sich selbst zu arbeiten.

Gott ist groß, und er sieht Dein reines Herz!

Giwalato 

vielen vielen dank für so liebe worte

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Salamu aleikum,

natürlich kannst du eine religiöse Muslima
trotz einer phsychischen Krankheit wie Borderline sein! Manche Gebote
des Islam sind für dich eventuell schwieriger umzusetzen zB das
Fernhalten von Drogen und Glücksspiel, das Kontrollieren der eigenen
Wut, die Keuschheit vor der Ehe etc. Wenn Allah will wird Er dich für
das Einhalten dieser Gebote dafür noch stärker belohnen als andere oder
dir deine Sünden eher vergeben. Allah ist allwissend und Er kennt deine
Situation.

Du kannst allerdings keine Muslima sein, wenn du
Teile der Religion verabscheust. Dass du manches an der
arabisch/türkischen Kultur hasst, ist okay. Jede Kultur hat ihre
schechten Seiten, aber der Islam als Religion muss in deinen Augen
perfekt sein, wenn du Muslima bist. Wa Allahu alam

aber der Islam als Religion muss in deinen Augen
perfekt sein

Ist er natürlich nicht. Also: Abhaken und freuen, daß der Kelch ein einem vorüber gegangen ist.

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das war wirklich eine liebe antwort.:) danke dir war mir nur unsicher es gibt ja leute die psychische erkrankungen nicht wahrnehmen bzw als erkrankung akzeptieren

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Sehr interessante Frage.

Naja, vllt solltest du dir Rat bei einem Psychiater suchen, vllt von einem Mansour selbst. ;-)

Aus welchem Kulturkreis stammst du?

Generell ist der Islam ein Wunschkonzert. Keiner weiss genau, wie Mohammad im 21. Jahrhundert gelebt und gedacht haette. Will man Glauben, dass Allah allbarmherzig ist, kann man aus allem Friede Freude Eier Kuchen machen. Ich kenne solche Konvertiten, die Muslimas sind bzw. sein wollen und ablehnen, dass irgendjmd im Koran getoetet wird bzw das Wort toeten im Koran ueberhaupt existiert. Die sagen, reagieren einfach: Noe, noe, daran glaub ich nicht. Gott ist lieb.

Vllt kannst du dir auch so einen Glauben konstruieren.

Der Islam ist KEIN Wunschkonzert- er wird nur leider häufig missbraucht, um Dinge zu rechtfertigen, die ein wahrhaft gläubiger Moslem nicht tun würde. Anbei: Ist bei allen Religionen dasselbe- wenn auch in Abstufungen.

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@lily1977

Der Islam ist KEIN Wunschkonzert- 

In Deutschland schon. Hier kannst du Muslim sein und wirst auch als einer akzeptiert, egal, was für Glaubensinhalte du vertrittst - wesentlich ist nur, dass man sagt, man glaubt an sowas wie "Gott".


er wird nur leider häufig missbraucht, um Dinge zu rechtfertigen, die ein wahrhaft gläubiger Moslem nicht tun würde. Anbei: Ist bei allen Religionen dasselbe- wenn auch in Abstufungen.

Nach deiner theologischen Sichtweise liegt wohl auch ein Spielraum vor, bis man zum Nicht-Muslim erklärt wird. Erklärst du jmd zur Übertreterin, wenn sie sagt, dass Allah eine Hand hat oder keine? 

Diese Abstufungen hast du auch in jeder muslimischen Gemeinschaft innerhalb der islamischen Vielfalt. Und hier in Deutschland ist die Glaubensfreiheit für die Muslim-sein-Bedingung eben viel größer und daran wird sich auch nicht so schnell etwas ändern. 

Auch in einem "wahrhaftigen" islamischen Staat gemäß einer authentische Praxis von Quran und Sunna deines Wunsches wird es so sein, mit dem feinen Unterschied, dass foodfither äußerlich ein Muslim wäre, möglicherweise aber insgeheim ein Heuchler.

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@Blume8520

Wenn hier ein islamischer Staat wäre und ich als Nicht-Muslima immens benachteiligt werden würde, würde ich auch zur Heuchlerin werden. XD

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ich selber stamme aus der türkischen kultur jedoch aus einer sehr konservativen ich wurde quasi direkt mit dem islam konfrontiert. naja im koran stehen tötungsdelikte dass zu leugnen wäre delusional...ich selber akzeptiere den islam in einem historischen kontext jedoch kann ich mich nicht mit sexistischen passagen anfreunden, weil ich als junges mädchen unter dem nahöstlichen sexismus litt und physisch/psychische gewalt erleben musste...in solchen momenten entwickel ich eine wut auf gott und *hasse* auch alles was mit dem islam zu tun hat. es gibt momente da idenfizier ich mich mit dem islam und dann wiederrum gar nicht :D hoffe ich konnte dir meinen inneren zwiespalt verdeutlichen

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@fooodfighter

ich selber akzeptiere den islam in einem historischen kontext jedoch kann ich mich nicht mit sexistischen passagen anfreunden, weil ich als junges mädchen unter dem nahöstlichen sexismus litt und physisch/psychische gewalt erleben musste...in solchen momenten entwickel ich eine wut auf gott und *hasse* auch alles was mit dem islam zu tun hat. es gibt momente da idenfizier ich mich mit dem islam und dann wiederrum gar nicht :D 

Inwiefern kannst du dich denn mit dem Islam identifizieren?

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Weiß jemand, warum ich mich so "daneben" fühle?

Etwa die letzten 2-3 Wochen hatte ich (w,21) immer wieder so einen seltsamen Schwindel, der bisher nur aufgetreten ist, wenn ich mein Antidepressivum nicht genommen hatte. Außerdem ist es mir im Durchschnitt etwa alle zwei Tage so komisch, dass ich dachte ich könnte jederzeit umkippen und bewusstlos werden. Nun hat es vor etwa zwei Tagen angefangen, dass ich mich teilweise total "unwirklich" gefühlt habe, ich war gar nicht richtig da, wie in einem Traum. Diese Woche hatte ich auch ein paarmal leichtes Fieber, bei dem ich mir auch nicht sicher bin, ob es von einer körperlichen Krankheit kam. Ich ziehe mich sehr stark zurück, habe kaum Appetit (wenn, dann meist nur auf ungesunde Sachen), schaffe es kaum noch mich zum Bewegen zu zwingen und fühle mich allgemein ziemlich leer. Nun war ich heute draußen und ich war so weggetreten, dass ich alles wie im Traum wahrgenommen habe und alles extrem schwierig und kraft- und aufmerksamkeitsaufwendig (sagt man das so?) war. Die Dinge, die ich getan habe, müssen für außenstehende echt seltsam gewirkt haben, da ich selbst gemerkt habe, dass ich mich total komisch bewege und gar nicht mehr natürlich bin. Hätte mich jemand angesprochen, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Außerdem habe ich oft gleichzeitig (!) das Bedürfnis mich zu bewegen und mein Körper zuckt sehr viel (Das habe ich schon eine Weile) und das Bedürfnis mich hinzulegen und zu schlafen, weil ich mich (von nichts) müde und erschöpft fühle. Das widerspricht sich total und ich kann auch gar nicht mehr auf meinen Körper hören oder weiß, was er will. Falls das von Bedeutung ist: Ich bin nun 17 Tage überfällig, obwohl ich sonst meine Periode immer regelmäßig bekommen habe (Außer bei Medikamentenumstellung). Bei mir sind eine rezidivierende Depression, Borderline, Somatisierungsstörung und Essstörung diagnostiziert, aber ich kann es mit keinem so recht verbinden, weil ich sowas, soweit ich mich erinnern kann, noch nie hatte. Hatte jemand von euch schonmal sowas oder weiß, was das sein kann?

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Warum gehen Muslime nicht in der Schärfe und der Massivität gegen den Terror aus ihren eigenen Reihen vor wie gegen Verstöße gegen das Bilderverbot?

So gingen allein am 9. Februar 2006 im Libanon 250.000 Muslime auf die Straße um gegen die Mohammed-Karikaturen der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten, deren zwölf Karikaturen der Gesicht Mohammeds am 30. September 2005 erschienen waren und Proteste unter den Muslimen weltweit auslösten - übrigens ein Bilderverbot das nicht einmal Koran gestützt ist.

Warum geht man nicht mit aller Härte und Konsequenz gegen sog. „Hassprediger“ vor und treibt diese aus den Moscheen und Gebetsräumen?

Der Berliner Psychologe Ahmad Mansour sprach in einem DLF-Interview mit der Redakteurin Christine Heuer, am gestrigen Tag folgenden Satz aus: „Wir müssen in der Lage sein, nicht nur nach jedem Anschlag mit der Antwort zu kommen, das hat mit dem Islam nichts zu tun, sondern wir müssen uns mutig und ehrlich die Frage stellen, wie konnte so ein Ungeheuer unter uns entstehen. Und dieses Ungeheuer entsteht nicht nur beim IS, sondern solange wir Moscheevereine und Islamverständnisse haben, die immer noch diese Werte in sich tragen, Feindbilder schaffen, das Leben verachten. Dann werden wir immer wieder Leute haben, die wir an die radikalen Islamisten noch verlieren werden. „ (http://www.deutschlandfunk.de/attacke-von-wuerzburg-wie-konnte-so-ein-monster-innerhalb.694.de.html?dram:article_id=360587)

Eine wie auch immer zu wertende "Rechtsgrundlage" für islamische Gläubige ist mit dem "Brief" an  den IS-Chef, Abu Bakr al-Baghdadi, der von 126 hochrangigen muslimischen Gelehrten aus über 40 Staaten unterschrieben wurde, am 27. September 2014 in gewissen Umfang gelegt worden.

U.a. steht im diesem Brief der Satz: "Das Töten einer Seele – irgendeiner Seele – ist Ḥarām (verboten und unantastbar im islamischen Recht) und gehört zu den größten Sünden."

Daran können Muslime anknüpfen udn sich darauf berufen.

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Beispiel 2:

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Beispiel 3:

Bei mir wurden rezidivierende Depressionen diagnostiziert, die seit dem Grundschulalter alle paar Monate wiederkommen. Wie lange müsste ich keine depressive Episode mehr haben, damit die Diagnose nicht mehr stimmt bzw. bleibt diese Diagnose ein Leben lang bestehen?

Im Allgemeinen interessiert mich, ob und wann eine psychische Diagnose offiziell "entfernt" wird. Kann mir da jemand Auskunft geben, der sich damit auskennt?

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