Borderline/Klinik Aufenthalt

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4 Antworten

Hallo Jasmin,

weswegen hast Du Angst in eine Klinik zu müssen? Wobei ich Dir diese Angst nehmen kann. Denn weder wegen Borderline noch wegen SVV wird eine "Zwangseinlieferung" erfolgen. Die Betten sind eh alle belegt.

Vielleicht magst Du aber Dir Gedanken machen, was Du von einer Therapie erwartest, bzw. als hilfreich erachten würdest?

Lieben Gruß :)

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Hallo Jasmin, wie alt bist du denn? Die Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ wird erst ab 18 diagnostiziert. Wenn du dich in Therapie begibst wird nichts über deinen Kopf hinweg entschieden. Du musst keine Angst haben, zwangseingewiesen zu werden sondern hast immer ein Mitschspracherecht. Wenn dein Therapeut eine stationäre oder teilstationäre Therapie als angebracht hält, dann wird er es mit dir besprechen und die für und wieder abwägen. Im endeffekt musst sowieso du davon überzeugt sein, denn es bringt in der Regel nichts, wenn man zu einer Therapie gezwungen wird. Du musst dafür bereit sein und auch an dir arbeiten wollen. Ich hab selber schon einige Therapien hinter mir. Sowohl ambulant, teilstationär als auch stationär und alle waren mit mir abgesprochen und vornbereitet. Ich wurde allerdings, da war ich noch in der Kinderpsychiatrie, mehr oder weniger gegen meinen Willen behandelt und das hat dann halt auch keinen Sinn gehabt.

Ich finde es gut, dass du dich mit dem Gedanken befasst, dich auf eine Therapie einzulassen. Bitte hab keine Angst davor, denn wenn du dich damit nicht wohl fühlst oder du mit dem Therapeuten nicht klar kommst, kannst du immer noch gehen. Du wirst da zu nichts gezwungen.

Ich wünsche dir alles Gute.

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Kommentar von Kiel30
31.08.2013, 23:40

Du musst keine Angst haben, zwangseingewiesen zu werden sondern hast immer ein Mitschspracherecht

Das hat man nicht immer und als MInderjährige schon zweimal nicht. Sobald sie eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellt kann sie in jedem Fall zwangseingewiesen werden - in jedem Alter - und nach 48 Stunden entscheidet ein Richter wie es weiter geht.

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Der Therapeut, zu dem du gehst, hat als Ziel, das es dir besser geht. Wenn dazu ein Klinikaufenthalt notwendig ist, wäre es gut, wenn du das als große Chance begreifst, nämlich einiges mehr an Lebensqualität zu gewinnen. Gegen deinen Willen in eine Klinik einweisen ist nur extrem selten notwendig, denn das ist eine schlechte Grundlage für eine Psychotherapie. Und Therapeuten wissen das ;)

Aber du machst dir Gedanken über den 3. Schritt, bevor du den 1. getan hast! Such dir doch erst einmal einen guten Therapeuten und dann schau, was der sagt.

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Wer hat das denn diagnostiziert? Borderline ist keine Entwicklung die sich innerhalb eines Jahres einstellt sondern die Auslöser liegen bereits in der Kindheit und entwickeln tut sich so etwas über Jahre und wird auch erst im Erwachsenenalter diagnostiziert außer in extremen Ausnahmefällen. Wenn du bei einem Psychologen oder Psychiater bist - jemand anderer kann das nämlich nicht diagnostizieren bzw. lediglich einen Verdacht abgeben dann wirst du doch solche Fragen bereits mit dem Facharzt geklärt haben bzw. er mit dir?!?

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