Borderline, Verdacht auf Selbstmord

5 Antworten

Du meinst wenn eine Person mit einer Borderline Erkrankung einen Selbstmord ankündigt. Wenn ein Selbstmord angekündigt ist jeder dazu verpflichtet aktiv zu werden. Handelt es sich um einen Minderjährigen haben die Eltern jederzeit die Befugnis das Kind einweisen zu lassen. Handelt es sich um eine Person ab 18 muss eine trifftiger Grund vorliegen einer Eigen- oder Fremdgefährung wo dann schlussendlich eine Einweisung durch ein zb. Pflegeheim, Polizei etc. stattfinden kann und der diensthabende Psychiater vor Ort nach einem Gespräch mit dem Patienten entscheidet was weiter passiert. Natürlich kommt man dann auch auch eine geschlossene Station damit der Patient vor sich selbst geschützt werden kann. In ein Heim kommt man nicht.

Das kann man nicht pauschalisieren, das kommt auch auf den momentanen psychischen Zustand an. Ist es akut, und der Patient weigert sich, freiwillig in eine Klinik zu gehen, dann kann es durchaus zu einer Zwangseinweisung kommen, ob eine "Geschlossene" oder nur eine Tagesklinik, kommt dann auch wieder auf den einzelnen Fall drauf an (manch einer ist zu speziellen Tageszeiten gefährdeter, als zu anderen Tageszeiten).

Jede Selbstmorddrohung ist ernst zu nehmen. Bei akuter Selbsgefährdung kommt man in der Psychaitrie unter Beobachtung, d.h. die geschlossene Abteilung. Aber weshalb sollte die Person in ein Heim kommen?

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