Borderline Syndrom & epilepsie lebens gefährlich?

4 Antworten

Natürlich sind beide Krankheiten an sich schon lebenbedrohlich. Epilepsie-Erkrankte haben ohnehin eine höhere Sterblichkeit, denn sie können bei einem Anfall sterben, aber auch sonst ist die Letalität je nach Epilepsieform teils erheblich gesteigert. Ist noch ein Borderline-Syndrom dabei, kommt noch die Gefahr des Suizids oder des Hochrisiko-Verhaltens dazu. Das ist tatsächlich eine explosive Mischung, aber es stimmt nicht, dass alleine diese Mischung lebensgefährlich ist. Man kann beide Erkrankungen behandeln, zudem ergänzen sich die Medikamente für beide Krankheiten sehr gut. Viele Epilepsiemedikamente sind sehr gute Medikamente zur Phasenprohylaxe bei psychischen Erkrankungen. Probleme muss es nicht geben. Ich lebe auch mit Epilepsie und einer komplexen posttraumatischen Störung mit Tendenz zur Borderlinestörung einigermaßen gut. Gefährlich sind eigentlich nur die Ausraster durch die PTBS.

Man kann an beidem einzeln sterben. Durch unbehandelte Epilepsie und durch unbehandeltes Borderline. Bei letzterem sind dann allerdings keine körperlichen Ursachen daran "Schuld", sondern es kann halt zu Suizidgedanken kommen die dann in die Tat umgesetzt werden. Borderline an sich ist erst mal nicht tödlich, auch nicht in Verbindung mit anderen Krankheiten. Nur die Suizidgefährdung ist mit Borderline unter Umständen höher als ohne.

Borderline lässt sich mit Psychotherapie und Medikamenten behandeln.

Wird er denn behandelt bei der Epilepsie? Wenn ja, dann ist da schon mal Sicherheit, wenn er das Mittel auch regelmäßig nimmt und auch unter neurologischer Kontrolle steht. Es ist selten, dass Jemanden an Epilepsie stirbt. Eher an den Verletungen die passieren können. Oder wenn er in der Badewanne einen Anfall erleidet und alleine ist, kannn er ertrinken. Aber wenn man darum wiess, kann auch Jemand aufpassen.

Bordeline kann ein Psychologe gut im Griff bekommen, wenn dein Freund bereit ist sich helfen zu lassen. Und ja, er kann es bekämpfen, wenn er will. Er muss natürlich auch mit machen. Unter normalen Bedingungen ist Beides nicht lebensgefährlich, wenn man beides behandeln lässt.

Weigert er sich aber, dann ist es schwierig hier eine Auskunft zu nennen, da wir ihn nicht kennen, ob er nur droht, oder es ernst meint.

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